Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:
 
SwissClassics Nr 70

So selten, so sympathisch - wenn die Limousine überlebt

Bruno von Rotz - 28.02.2018

Riley 9 Monaco Salloon 1936 (© Bonhams)

Riley baute in den Dreissigerjahren beliebte sportliche Limousinen mit unterschiedlichen Motoren und verschiedenen Aufbauten. Im Vergleich zu den Limousinen gehörten die damaligen Sportwagen, ob sie nun Lynx oder Sprite hiessen, eher zu den Randerscheinungen. Auch damals schon wollten die Leute vor allem praktische und geräumige Autos kaufen.

Riley Saloon von 1937

Wenn man sich heute die übriggebliebene Population der Riley-Fahrzeuge aus den Dreissigerjahren anschaut, dann stösst man nur noch sporadisch auf eine Limousine, dafür aber auf viele sportliche Versionen, die oftmals ein “Special” im Namen führen. Meist wurde dafür eine Limousine “geköpft”, also ihrer Karosserie beraubt. Anstelle davon wurde dann eine neu gestaltete Roadster-Karosserie gesetzt. Und vermutlich wurde auch gleich noch am Motor Hand angelegt, damit sich seine Potenz etwas vergrössere. Gewiss entstanden so attraktive und interessant zu fahrende Sportwagen, aber auch die Limousine hat doch ihren Reiz. Bei ihr wird man sich nie fragen, aus welcher Zeit denn nun ihr Aufbau stamme und ob er original sei.

Heckansicht des Riley 9 Monaco Salloon 1936 (© Bonhams)

Zudem hatten die Riley Saloons wirklich attraktive Formen, die auch heute noch überzeugen, wenn man denn je einen Viertürer zu Gesicht kriegt.

Bonhams versteigert anlässlich des Goodwood Members Meeting am 18. März 2018 einen Riley 9 Monaco Saloon von 1936 mit Chassisnummer 5672330.

Interieur des Riley 9 Monaco Salloon 1936 (© Bonhams)

Der Wagen hat seinen ganzen Dreissigerjahre-Charme erhalten und es wäre eine Schande, wenn der neue Besitzer ihn zugunsten eines Sportwagenumbaus zerstören würde, zumal sich der Wagen nach einer älteren Restaurierung in weitgehend originalem Zustand befindet. Noch 2006 wurde der Motor überholt und zum Auto kommen noch viele wertvolle Bücher.

Das Schmuckstück wurde, weil es eben eine Limousine ist, auf nur gerade £ 8000 bis 12’000 (EUR 9000 bis 14’000, CHF 10’000 bis 16’000) geschätzt, eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt, wieviel mobiles Kulturgut man für die knapp fünfstellige Summe erhalten kann.

Motor des Riley 9 Monaco Salloon 1936 (© Bonhams)

Jedenfalls, sollte der Wagen in hiesige Breitengrade finden, oder hat ein Zwischengas-Leser ein ähnliches Auto in seinem Besitz, dann wären wir nur allzu gerne bereit, einmal einen umfangreichen Bericht über ein frühe Riley-Limousine zu erarbeiten.

Wer sich die Rileys in ihrer ursprünglichen Form anschauen will, sei auf einen Verkaufsprospekt von 1937 verwiesen, der im Zwischengas-Archiv zu finden ist.

 

Wieviel mehr wert sind Autos von berühmten Besitzern?

Bruno von Rotz - 27.02.2018

Dodge Charger "Bullit" Spec" ex Jay Kay - Bonhams

Über die letzten Monate wurden eine ganze Reihe von Autos bekannter Persönlichkeiten, namentlich aus der Film-, Unterhaltungs und Musikindustrie, versteigert. Fast immer erreichen diese Autos höhere Notierungen als “normale” Klassiker, doch kaum jemand kann den Promi-Effekt von Steve McQueen aus dem Jahr 2011 übertreffen. Sein Porsche 911 S von 1970 wurde damals von RM in Monterey für USD 1,375 Millionen verkauft, was sicherlich dem Zehnfachen des Wert eines anderen 911ers desselben Typs entsprach.

Porsche 911 S ex Steve McQueen - RM 2011 c Darin Schnabel

Relativ nahe kam ihm der Volvo 262 C, den die Oldtimer Galerie im Dezember 2017 versteigerte. Hier erreichte der Promibonus ebenfalls über 10, wenn man den Verkaufspreis mit der marktüblichen Bewertung von Classic Data für einen ähnlichen Wagen vergleicht.

Volvo 262C ex David Bowie - versteigert von Oldtmer Galerie in Gstaad 2017 - c Bruno von Rotz

So gut lief es am vergangenen Wochenende zwar nicht, als Silverstone Auctions Autos von Jay Kay/Bruce Willis (Musiker/Schauspieler), Elton John (Musiker) und Rowan Atkinson (Schauspieler/Komödiant) versteigerte.

Mercedes-Benz 500E von 1993 ex Rowan Atkinson - Silverstone Auctions 2018

Immerhin aber konnten auch diese Autos für sehr gute Preise verkauft werden, der Mercedes-Benz 500 E von 1993, aus dem Besitz von “Mr. Bean” Rowan Atkinson, erzielte in LHD-Konfiguration immerhin £ 71’300, also EUR 80’569, was fast um den Faktor 3 über dem gängigen Marktwert (Classic Data, Zustand 2) läge.

Der Dodge Charger in “Bullit”-Spezifikation von 1969 (Bild oben), den Bruce Willis einst Demi Moore schenkte und den später Musiker Jay Kay übernahm (und für viel Geld optimierte) wurde für £ 94’500 (EUR 1067’875) verkauft, etwa das Zweifache eines “normalen” Chargers.

Vor rund zwei Monaten brachte Bonhams Autos von Elton John und den Beatles Paul McCartney und Ringo Starr unter den Hammer. Damals überzeugte vor allem der Aston Martin DB5 von McCartney und der Mini von Schlagzeuger Starr.

Wir haben neuere Versteigerungsergebnisse einmal in einer Tabelle zusammengeführt, aber eindeutig eruieren lässt sich der Promibonus natürlich nicht.

Lot Auktionshaus Fahrzeug Jahr Ex-Besitzer £ VPreis € VPreis € CD 2 PromiB
510 Silverstone Aston Martin V8 Vantage V550 (manual) 1997 Elton John 219375 247894    
542 Silverstone Lancia Thema 8.32 (LHD) 1989 Rowan Atkinson 29813 33689 21800 1.5
501 Silverstone Mercedes-Benz 500E (LHD) 1993 Rowan Atkinson 71300 80569 28100 2.9
506 Silverstone Dodge Charger "Bullit Spec" (LHD) 1969 Jay Kay, Bruce Willis 94500 106785 54900 1.9
111 Bonhams Bentley S2 Continental Saloon 1960 Elton John 180700 203375    
119 Bonhams Bentley S1 Continental Sport Saloon 1956 Elton John 366666 416737 255000 1.6
132 Bonhams Aston Martin DB5 1964 Paul McCartney 1345500 1529237 642000 2.4
136 Bonhams Mini Cooper S Radford 1966 Ringo Starr 102300 116269 34200 3.4
140 Oldtimer Galerie Volvo 262 C Bertone 1981 David Bowie   183008 16600 11


Vereinfacht gesehen aber würden Steve McQueen (nicht enthalten) und David Bowie die Wersteigerungeshitparade anführen, während Elton John eher am Ende zu finden wäre.

Bentley S1 Continental Sport Mulliner 1956 ex Elton John c Bonhams

Aber es gibt eben auch noch viele andere Faktoren, die ein Auto teurer oder günstiger machen können. Und gerade an Versteigerungen können die Ergebnisse mit der Stimmung vor Ort und besonderen Faktoren zusammenhängen, die nicht immer rein wissenschaftlichen Ursache-Wirkungs-Relationen folgen.

Mehr Versteigerungsanalysen gibt es wie immer unter unsere Auktionsberichten sowie in unseren Ankündigungen .

 

Als Rennsport noch bezahlbar war

Bruno von Rotz - 26.02.2018

Russell Alexis Formel Ford 1968

Ein Formel-Rennwagen für eine dreistellige Summe Geld? Unvorstellbar, aber Tatsache im Jahr 1968. Der Russell Alexis Formel-Ford kostete exakt £ 999, komplett zuammengebaut und bereit für den Renneinsatz, abgesehen von der Notwendigkeit, den Ford-Cortina-GT-Vierzylinder noch einzufahren und die Härte der Stossdämpfer noch den persönlichen Präferenzen anzupassen.

Der Monoposto war natürlich relativ einfach konstruiert, aber Jim Russell, einst selber Grand-Prix-Fahrer und Mitglied im Cooper-Werksteam, hatte seine ganze Erfahrung genutzt, um den Rennwagen zu entwickeln. Die Karosserie bestand aus drei Kunststoff-Elementen, die innert 30 Sekunden demontiert werden konnten.

Anzumerken wäre noch, dass im Jahr 1968 999 britische Pfund etwa 9500 DM oder 10’260 Schweizer Franken entsprachen und dass man für den Gegenwert dieses Gelds immerhin fast zwei VW Käfer erhalten hätte. Aber auf der Rennstrecke war der Formel Ford mindestens doppelt so schnell wie der Käfer und machte sicherlich auch deutlich mehr Spass.

 

Der etwas andere kleine BMW

Bruno von Rotz - 25.02.2018

BMW 600 Eigenbau von 1959 im PS-Speicher Kleinwagen-Depot

Auf den ersten Blick sah er aus wie ein BMW 700 Cabriolet, doch dann wirkte er doch irgendwie zu klein und auch von der Gestaltung her anders. Das fällt vor allem dann auf, wenn man ein originales BMW 700 Cabriolet, gebaut ab 1961, damit vergleicht.

BMW 700 Cabriolet von 1962 an der Classic Gala Schwetzingen 2017

“Liebling, ich habe den BMW geschrumpft”, fällt einem da als alternativer Titel für diesen Beitrag in Analogie an einen bekannten Film spontan sein.

Zu entdecken ist die Miniaturausgabe im Klein-/Kleinstwagen-Depot des Oldtimer-Museums PS-Speicher , das diesen Sommer erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden wird. Es handelt sich beim geschrumpften 700 Cabriolet in Wahrheit um einen “BMW 600 Eigenbau”, der auf das Jahr 1959 datiert ist und mit einem 582 cm3 grossen Zweizylinder mit 19,5 PS bestückt sein soll.

Man kann also vermuten, dass ein begabter Handwerker Rahmen und Technik eines BMW 600 genommen und ihr nachträglich eine dem BMW 700 nachempfundene Karosserie darüber gestülpt hat. Einfach war dies sicher nicht, man denke nur einmal an die komplett andere Anordnung von Lenkung und Cockpit. Aber das Ergebnis überzeugt, wirkt irgendwie schnuckelig.

Mehr über den BMW 600 gibt es in einem historischen Langstreckentest zu lesen, über den BMW 700 haben wir einen umfangreichen Artikel publiziert. Über den PS-Speicher werden wir schon bald berichten.

 

Der (Ford) Tuareg vor dem (VW) Touareg

Bruno von Rotz - 24.02.2018

Ford Fiesta Tuareg (Ghia) von 1978

Volkswagen brachte den Gross-SUV Touareg im Jahr 2002 auf den Markt. Ob man sich da bewusst war, dass es bereits 24 Jahre vorher einen Wagen namens Tuareg gegeben hatte, der dazu noch von Ford stammte?

Ja, es war am Genfer Autosalon des Jahres 1978, als Ford zusammen mit Ghia den Fiesta Tuareg präsentierte, als Vorläufer der modernen SUVs. Aufgebaut auf der unveränderten Basis eines Ford Fiesta und ausgerüstet mit einem 1,1-Liter-Motor war es vor allem ein optisch grimmig aufgemachter Wagen, dessen grosse Räder und Zusatzscheinwerfer Geländetauglichkeit suggerierten.

Immerhin hätte der Tuareg aber mehr Raum geboten und optisch durchaus etwas hergemacht. Aber es sollte nicht sein, trotz einigem Interesse blieb der Fiesta Tuareg eine Styling-Studie, der Name wurde wohl nicht geschützt und so blieb der Weg für Volkswagen frei, selber einen Touareg (mit zusätzlichem "o" im Namen) zu präsentieren, der es allerdings an Charme nur schwerlich mit dem kleineren Ford-Ghia-Original aufnehmen konnte.

 

Herzliche Gratulation zum 90. Geburtstag Hans Herrmann!

Daniel Reinhard - 23.02.2018

Hans Herrmann mit einem Modell des Mercedes-Benz GP-Wagens im Februar 2018 (© Daniel Reinhard)

Hans Herrmann wird heute 90 Jahre jung. Am 23. Februar 1928 wurde der Mercedes-, Porsche-, Borgward- und Abarth-Werksfahrer in Stuttgart geboren. Bereits 1953 machte er beim Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring auf sich aufmerksam. Frägt man den Schwaben heute nach seinem grössten Erfolg, so nennt er keinen Sieg, nicht Le Mans 1970, die Targa-Florio 1960 oder der 3. Platz beim GP der Schweiz in Bern 1954, sondern sagt nur: "Ich habe überlebt."

Das war nicht für alle so, denn auf einer Liste, die Herrmann einmal zusammengestellt hat, sind rund 40 Kollegen der Reihe nach aufgelistet, die während seiner aktiven Zeit tödlich verunglückten. Carlo Abarth sagte einmal über seinen Fahrer Hans Herrmann: "Ich kenne keinen Rennfahrer, der mit so wenig Risiko so schnell fahren kann." Vielleicht war genau das seine Überlebensstrategie. Doch auch er blieb nicht vor Unfällen verschont, immer aber war das Fahrzeug mitschuldig, nie geschah das Malheur nur auf Grund eines Fahrfehlers.

Hans Herrmann mit selbst geschriebenem Brief im Februar 2018 (© Daniel Reinhard)

Ein persönlicher, handgeschriebener Brief an meinen Vater vom 9. August 1955 begeisterte den Le Mans-Sieger. "Schaut mal her, das ist ja unglaublich! Welcher F1-Fahrer würde heute noch einem Fotografen persönlich zurückschreiben und sich sogar noch entschuldigen für die lange Wartezeit. Das war nach meinem Spitalaufenthalt in der Genesungsphase nach meinem Unfall in Monte Carlo, als ich mit dem Mercedes mit blockierter Bremse in der Massenet-Kurve in die Steinbalustrade prallte. Dass Sie den Brief noch immer haben, das ist ja sensationell."
Ja, lieber Herr Herrmann dieser Brief wird uns alle, sowohl als Original als auch abgedruckt in einem bald erscheinenden Reinhard-Buch, überleben.

Das zwischengas-Team wünscht Ihnen alles Liebe und Gute zum Geburtstag, weiterhin gute Gesundheit und noch viele gemütliche Tage mit der Familie!

 

Ein DKW-Eigenbau mIt Finessen

Bruno von Rotz - 22.02.2018

DKW Eigenbau im PS-Speicher

Diese Woche hatten wir die Gelegenheit, uns ein wenig in den Depots des Oldtimer-Museums PS-Speicher in Einbeck umzuschauen. Diese Depots werden normalerweise nur zu besonderen Gelegenheiten der Öffentlichkeit gezeigt und dienen ansonsten als Basis für die Dauerausstellung, respektive zur Bestückung von Sonderausstellungen. Natürlich könnte man da stundenlang schauen und würde immer noch eine weitere Rarität oder Besonderheit finden.

Ein Auto ist uns sofort ins Auge gefallen. Es handelt sich dabei um einen braunen DKW-Eigenbau, der formlich irgendwo zwischen dem normalen DKW 1000 Coupé und dem flacheren AU 1000 S (dem Ford Thunderbird ähnlich) liegt. Insgesamt wirkt er harmonisch und gut gelungen, weist aber ein ganz besonderes Detail auf, die Auto-Union-Ringe im auf der Haube angeordneten Lufteinlass. Dieser erinnerte uns an den Maserati 5000 GT von Pietro Frua, damals eines der teuersten Autos der Welt.

Maserati 5000 GT von Frua

Frua kam damals auf eine ähnliche Lösung mit dem Dreizack, ein Vergleich, der den DKW-Selbstbau geradezu adelt.

Über den PS-Speicher werden wir demnächst ausführlich berichten, über den Maserati 5000 GT übrigens auch.

 

Lange vor dem Mobiltelefon im Auto - das Autorufnetz

Bruno von Rotz - 21.02.2018

So etwas können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen. Aber vor 60 Jahren wurde in der Schweiz das Autorufnetz eingeführt. Damit konnte man Autofahrer unterwegs erreichen und von ihnen einen Rückruf (von der nächsten Telefonzelle oder so aus) anfordern.

Den Aufruf konnte man über Telefonnummer 11 (Auskunft) verlangen. Im Auto leuchtete dann, ausgelöst durch das entsprechende Signal via die UKW-Sender Chasseral und Säntis, ein rotes Licht auf, das der Autofahrer mit einer Taste quittieren konnte. Er musste sich dann zur nächstgelegenen Telefonstation begeben und auf herkömmliche Weise auf eine vereinbarte Nummer zurückrufen.

Als Installationen im Auto waren neben dem Bedienungsteil im Armaturenbrett eine Kurzwellen-Empfangsanlage im Kofferraum nötig, die gemäss dem damaligen Bericht in der Automobil Revue nicht viel Platz in Anspruch nahm.

So richtig durchgesetzt hat sich die Technologie damals wohl nicht, und es vergingen noch Jahrzehnte, bis man im Auto so telefonieren konnte wie es heute der Normalfall ist.

 

Moderne Technik kann helfen, tut es aber nicht immer

Bruno von Rotz - 20.02.2018

Immer mehr Aussteller an Messen gehen dazu über, anstatt fein gedruckter Kartonschilder Tablets zu ihren Autos zu stellen, die über die Fahrzeugdaten (und Preise?) Auskunft geben sollen. Auch an der Rétromobile in Paris war dies wieder zu beobachten.

Retromobile Paris Schilder

Was eigentlich wie eine gute Idee tönt, weist in der Realität auch deutliche Nachteile auf:

Schon am zweiten Tag gab die Batterie einiger dieser Computerdisplays ihren Geist auf, die Tablets blieben dunkel. Aber selbst wenn sie noch leuchteten, war nicht immer auf die Schnelle zu lesen, um was es sich beim ausgestellten Auto handelt. Einerseits spiegeln die flachen Bildschirme, andererseits leidet die Ablesbarkeit unter den Hunderten von Fingerabdrücken und Schmierspuren auf den Displays.

Da waren doch fein säuberlich beschriftete Kartonschilder richtig praktisch, nicht wahr? Zumal die Aussteller die Vorteile des Tablets, das deutlich mehr Informationen verschachtelt darstellen könnte, nicht nutzten...

 

Germe mehr sichtbare Technik in Oldtimer-Museen (Frage der Woche)

Bruno von Rotz - 19.02.2018

Frage der Woche 102 - Museen

Automobil-Museen sind beliebt und auch zahlreich vorhanden in unseren Breitengraden. Meist handelt es sich um öffentlich zugängliche Automobilsammlungen, aber es sind auch staatliche und öffentlich-rechtliche Institutionen im Museumsumfeld zu finden.

Nicht allen potentiellen Besucher reicht allerdings das Aufreihen alter Autos als Attraktion. Müssten die Museen mehr bieten und was sollte das sein, wollten wir von den Zwischengas-Lesern in einer Frage der Woche wissen.

Und, gut zu wissen für die Museumsmacher, ein Viertel (24 Prozent) sind eigentlich mit dem, was heute gezeigt wird, zufrieden und wollen lieber nichts Neues.

Etwas höher (34 Prozent) aber war der Anteil der 177 Antwortenden, die gerne mit Technikeinblicke in Form von Durchsichts- oder Schnittmodellen sehen würden, ähnlich wohl wie jene, die einst an Automobilsalons gezeigt wurden.

14 Prozent würden gerne im Oldtimer mitfahren, 10 Prozent wünschen sich mehr Multimedia/Filmmaterial, 6 Prozent moderne Visualisierungstechnik à la Virtual Reality (3D-Brillen u.ä.) und 5 Prozent würden gerne (im Simulator) selber fahren. Und dann gab es noch die 4 Prozent, die andere Attraktionen schätzen würden.

Natürlich liegen die Ergebnisse der Umfrage auch grafisch vor:

Frage der Woche 102 - Auswertung - Was fehlt den Oldtimer-Museen?

Bereits gibt es wieder eine neue “Frage der Woche”, die sich dieses Mal darum dreht, ob und wie häufig man mit dem Oldtimer/Youngtimer ein Fahrsicherheitstraining besuchen sollte.

Und natürlich kann man die Ergebnisse der bisherigen Fragen der Wochen immer wieder im eigens eingerichteten Themenkanal nachlesen.

 

Weitere Blog-Einträge:

Zwischengas publiziert in diesem Blog täglich einen Beitrag seit 2010

Für weitere Einträge verwenden Sie deshalb bitte die Navigation oben links.


Heel Porsche Fahrer Banner: Porsche Fahrer