Schon vor 40 Jahren gab es fast unsichtbare Radarkontrollen

Bruno von Rotz
15.02.2018

Mobiles Radargerät an einem Volvo der Zürcher Polizei im Jahr 1978 (© Photopress)

Rund 40 Jahre ist es her, dass auf hiesigen Strassen die “Pilze” auftauchten. Es handelte sich dabei um mobile Radar-Geschwindigkeitsüberwachunsgeräte, die meist an unauffälligen Personenwagen, z.B. an einem Opel Kadett D oder an einem Volvo 244 an der Front montiert waren. Damit konnte die Polizei auf einfache Weise Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen, die kaum auffielen. Einfach den Wagen längs zur Strasse parken und das Gerät justieren, und schon konnte es los gehen.

Die Kontrolleinheit war im Auto montiert, ebenso die Kamera, die hinter der Windschutzscheibe angebracht war.

Mobiles Radargerät an einem Volvo der Zürcher Polizei im Jahr 1978 - Kontrolleinheit innen (© Photopress)

Ganz unauffällig war die Kontrolle natürlich trotzdem nicht, jedenfalls lernten die Autofahrer schnell, dass auffällig unauffällig längs am rechten Strassenrand geparkte Autos, bei denen vielleicht sogar noch jemand auf dem Beifahrersitz sass, dazu ermahnten, die Geschwindigkeit rechtzeitig zu reduzieren. In der Nacht waren die Radarautos allerdings deutlich schwerer zu erkennen.

Die Geräte waren teuer, so dass sich die meisten Kommunen höchstens eines dieser Autos anschaffen konnten. Und die Kontrollen konnten nur aus dem stehenden Wagen erfolgen,. Trotzdem schrieb die Automobile Revue in ihrer Notiz damals: Schlechte Zeiten für Temposünder!

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