Achtung Radar
37% der deutschen Autofahrer, die in einer von der Zeitschrift AMS letzte Woche publizierten Meinungsumfrage teilnahmen, wurden während der letzten 12 Monate Opfer einer Radar-Falle. Von diesen wiederum erwischte es 59% einmal, 28% zwei Mal, 9% drei Mal und 3% sogar öfter.
Da hatten es die Autofahrer früher noch wesentlich einfacher, denn zu Beginn der Radar-Technologie waren die Geräte sehr teuer, geradezu riesig und damit gut zu erkennen und schliesslich war die Nachbearbeitung der Aufnahmen aufwändig und reine Handarbeit, während heute der ganze Prozess weitgehend automatisiert ist.
Moderne (und in Städten schon bald alle paar hundert Meter anzutreffende) Radargeräte stellen auch für Oldtimer eine besondere “Gefahr” dar, denn die aktuellen Modelle messen äusserst genau und die angewandte Toleranz der Behörden liegt teilweise bei 3 km/h. Wer je eine fröhlich schwingende oder arg zitternde Tachonadel eines alten Autos gesehen hat, dem ist klar, dass es kein einfaches Unterfangen ist, exakt 30 oder 50 km/h zu fahren. Ist man langsamer, stresst man die Leute hinter sich, ist man zu schnell wird es teuer ...
Übrigens, Berichte über Sinn und Fehlbarkeit der Geschwindigkeitsüberwachung tauchen bereits 1960 auf, zum Beispiel in der ADAC Motorwelt Nr 3/1960.


























