Sind Oldtimer/Youngtimer im Strassenverkehr der Zukunft nicht mehr willkommen?
In unserer Leserumfrage vom November 2012 haben wir unter anderem auch gefragt, was die grössten Gefahren und Risiken für das Oldtimer-/Youngtimerwesen seien.
Nicht ganz unerwartet sehen die Antwortenden als grösstes Risiko (59,1%) fehlende Fähigkeiten in Werkstätten und verlorenes Reparatur-/Instandsetzungswissen.
Bereits an zweiter Stelle aber folgt (mit 54,4%) die Angst, dass Oldtimer und Youngtimer im Strassenverkehr gar nicht mehr willkommen sein könnten, sei es wegen Umwelt-Gesetzgebungen oder anderen veränderten Rahmenbedingungen (z.B. fehlende fahrzeugübergreifende Assistenzsysteme).
Bereits mit deutlichem Abstand (39,2%) werden nicht mehr verfügbare Ersatzteile oder Materialien als Problem gesehen. Der fehlende Nachwuchs, junge Leute mit Interesse für Oldtimer/Youngtimer, und zu hohe Kraftstoffpreise rangieren als Risiken weiter hinten. Insbesondere die Fortschritte bei 3D-Printern lassen ja hoffen, dass der Ersatzteilnachbau in Zukunft zu erträglichen Kosten möglich wird. Ob man allerdings die kommenden Generationen, die sich teilweise nicht einmal für das moderne Automobil erwärmen lassen, noch für die Fahrzeuge ihrer Grossväter begeistern können wird, wird nur die Zeit weisen.
Ein weiteres Risiko für den volkstümlichen Oldtimer allerdings sind die stetig steigenden Preise für die Fahrzeuge selber und die Spekulationen die damit betrieben werden. Skeptisch äusserte sich auch mancher Umfrageteilnehmer über die Zukunft der Youngtimer, wo insbesondere ein hoher Kunststoffanteil Probleme schaffen könnte. Ein völlig anders geartetes Risiko sehen einige Antwortende darin, dass wir in den kommenden Jahren von ganzen Schwemmen neuer Oldtimer überrollt werden, da sozusagen jetzt ja die “geburtenstarken” Autojahrgänge in das entsprechende Alter kommen.
Es bleibt spannend, wir bleiben dran. Hier noch die Ergebnisse der Umfrage:


























