Klassikerperlen der Zukunft - Ferrari F355 Spider mit Handschaltung in Gelb
Unsere Leser fragen immer wieder, welches die zukünftigen Klassiker sein werden. Aus diesem Grund starten wir eine Blog-Serie, die in loser Folge potentielle Zukunfts-Klassiker kurz portraitiert.
Den Anfang machen wir mit dem Ferrari 355 Spider, aber nicht mit irgendeinem Modell, sondern mit der handgeschalteten Version in Gelb. Obschon Gelb in den Neunzigerjahren - der F355 wurde von 1994 bis 1999 gebaut - ziemlich beliebt war, sind doch die Mehrheit der Fahrzeuge in Rot oder Metallic-Farbtönen ausgeliefert worden. Gegenüber dem Vorgänger 348 bedeutete der F355 einen grossen Schritt nach vorne und viele Kommentatoren, darunter auch Jeremy Clarkson von TopGear, halten ihn aus Fahrerperspektive für einen der besten Ferrari überhaupt.
Der Spider ist zwar mit 2’663 gebauten Exemplaren nicht der seltenste F355, tatsächlich waren weniger Fahrzeuge mit dem halbautomatischen F1-Getriebe ausgerüstet, aber die offene Kulissenschaltung hat Ikonen-Status und ist zudem technisch weniger anfällig. Der Spider ist nach dem Coupé das zweithäufigste Modell, die Targa-Version ist rarer. Aber nur der Spider bietet diese grandiose Offenheit, die es erlaubt, den Klang des V8-Triebwerks derart unverfälscht zu erleben. Und gelb sieht er einfach atemberaubend aus, vor allem mit dem klassisch-schwarzen Interieur.
Heute liegen gut erhaltene Fahrzeuge mit Handschaltung im Preisfenster von Euro 35’000 bis 60’000, in 10 Jahren werden wir von diesen Preisen träumen (oder auch nicht).

































