Borghi - unbekannte Sportwagen-Schönheit aus der Schweiz
Er zieht die Betrachter in seinen Bann, der weisse Borghi Sportwagen. Doch kaum jemand kennt diesen Wagen, der von Zeit zu Zeit an Oldtimer-Veranstaltungen auftaucht.
“Coupé Diablerets” nannen ihn seine Schöpfer, das Brüderpaar Michel und Philippe Borghi, zwei Architekten aus Les Diablerets in der Westschweiz und gerade einmal 21 respektive 22 Jahre alt, als sie die formschöne Flunder schufen.
Die Karosserie formten sie aus Kunststoff und setzten sie auf einen Kastenrahmen. Als Motor wurde ein Renault-Gordini-1300-Aggregat eingebaut, die Windschutzscheibe stammte immerhin von einem Ferrari LM. Nur 90 cm hoch war das Mittelmotor-Coupé, der Radstand betrug 242 cm, war also deutlich länger als bei der Alpine A 110. Um noch mehr Leistung zu erhalten, rief man gar den Tuner Conrero zur Hilfe.
Gezeigt wurde der Wagen unter anderem an der Racing Show im Rahmen des Automobilsalons von Genf im Jahr 1969.
Schön, dass man den Wagen seit einigen Jahren wieder im restaurierten Zustand an verschiedenen Veranstaltungen sehen kann.
Die Bilder sind natürlich auch in grosser Auflösung im Zwischengas-Archiv zu finden.

































