Ford RS 200 - Evolution oder Revolution?
Zusammenfassung
1983 startete Ford die Entwicklung des RS 200, der die Gruppe-B-Rallye-Konkurrenz von Peugeot, MG und Audi das Fürchten lehren sollte. Kompromisslos konstruiert und deutlich sechsstellig angeboten, hatte es der schnelle Ford beim Strassenprivatfahrer nicht leicht, trotz euphorischer Presseberichte und der Seriosität eines Grossserienherstellers im Hintergrund. Auch im Rallye-Sport konnte der Wagen nicht brillieren, er kam zu spät und nur kurz vor dem Ende der Gruppe B. 30 Jahre später aber gilt der RS 200 als einer der faszinierendsten Zeitzeugen jener Ära. Dieser Fahrzeugbericht beschreibt und zeigt den Ford RS 200 auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Konsequenter Rennwagenbau
- Serienevolution?
- Zivile Strassenvariante
- Heisse Rallyeversion
- Zu spät und zu gefährlich?
- Wieviele wirklich gebaut?
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In der ersten Hälfte der Achtzigerjahre hatte nur derjenige in der Rallye-Weltmeisterschaft eine Chance, der mit einem leidlich als Strassenfahrzeug getarnten reinrassigen Rennwagen antrat. Peugeot, Lancia, MG und Audi hatten es gezeigt, Ford wollte nicht zurückstehen und so entstand der wohl extremste Strassen-Ford der Neuzeit, denn für die Homologation mussten auch 200 im normalen Verkehr einsetzbare Varianten gebaut werden, so wollte es das Reglement der Gruppe B. Um gegen Lancia und Peugeot antreten zu können, musste Ford kompromisslos vorgehen. John Wheeler entwarf ab 1983 ein 4x4-Antriebssystem nach Lizenz Ferguson, Tony Southgate, ein bekannter F1-Konstrukteur, konzipierte ein innovatives Fahrgestell und Filippo Sapino stylte bei Ghia die Kunststoffkarosserie. Die ganze Konstruktion wurde dabei der alleinigen Zielsetzung, ein siegfähiges Rallye-Auto zu bauen, unterworfen.
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