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... beschrieben, und bei Schallwellen ist auch den meisten von uns der Doppler-Effekt aus dem täglichen Leben bekannt. Für Schallwellen gilt das gleiche Prinzip Vielleicht haben Sie schon einmal in der Nähe eines Bahngleises gestanden, als gerade eine pfeifende Lokomotive vorbeifuhr. Man kann dann merken, daß sich die Tonhöhe des Pfeiftones in unserem Ohr in dem Augenblick geändert hat, in dem uns die Lokomotive passiert. Die Tonhöhe springt von einem höheren zu einem tieferen Wert. Das kommt daher, daß beim Annähern der Lokomotive zu der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schalles noch die Eigengeschwindigkeit der Lokomotive hinzukommt. Das wirkt sich so aus, daß die Schallschwingungen unser Ohr in kürzeren Abständen treffen. Wir hören einen höheren Ton. Nach dem Vorbeifahren ist es umgekehrt. Wir hören einen tieferen Ton, da nun die Schallschwingungen das Ohr in größeren Zeitabständen treffen. Der Ort, an dem der Schall ausgesendet wird, entfernt sich nämlich ständig von uns. Eine entsprechende Beobachtung kann beim Autofahren gemacht werden, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug für längere Zeit hupt und dabei an uns vorbeifährt. Der Doppler-Effekt besagt also, daß sich die Schwingungszahl einer von einer bewegten Quelle ausgesendeten Welle gegenüber einem ruhenden Empfänger ändert. Das gilt nun nicht nur für Schallwellen, sondern auch für ...
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