Das Ende der benzinbefeuerten Alpine A110 naht
Renault hat seine neue Strategie präsentiert, “Renaulution” ist der Name dazu. Dies hat auch Auswirkungen auf die Marke Alpine. In der Business Unit “Alpine” sollen künftig die Bereiche “Alpine Cars”, “Renault Sport Cars” und “Renault Sport Racing” gebündelt werden. Soweit so gut, aber es gibt noch weitere Neuerungen:
„Die neue Alpine Business Unit vereint drei starke Marken mit ihren individuellen Stärken zu einer neuen starken Kraft mit neuem Business. Die Handwerkskunst unseres Werks in Dieppe und die Ingenieurskunst unserer Formel 1- und Renault-Sport-Teams werden zu einer innovativen, zu 100 Prozent elektrischen Produktpalette führen und den Namen Alpine in die Zukunft tragen“, erklärt Laurent Rossi, Chief Executive Officer Alpine.
Entstehen soll dabei nicht nur ein rein elektrischer Kompaktsportwagen, sondern auch ein Sports Cross Over und ein elektrischer Nachfolger für die Alpine A110, die zusammen mit Lotus entwickelt wird.
Was dies für uns Petrolheads heisst, ist, dass die der Alpine A110 mit Vierzylinderturbomotor gezählt sind. Spätestens in zwei oder drei, vielleicht vier Jahren (oder sogar vorher) dürfte die Produktion auslaufen, die Alu-A110 wird dann zu einer Sammler-Rarität. Vielleicht sollte man doch noch zugreifen? Wenn Renault doch nur noch schnell eine handgeschaltete Version anbieten könnte, sie würde mir sicherlich schlaflose Nächte bescheren und Renault möglicherweise eine Bestellung. Aber es wird wohl nicht passieren.
Die Alpine A110 war einer der wenigen neuen Sportwagen, der noch den Geist von früher atmete, sprich auf intelligenten Leichtbau setzte und nach der Losung “wenig Gewicht und weniger Leistung macht mehr Spass als viel Gewicht und viel Leistung” gebaut wurde. Wir werden sie vermissen, soviel ist gewiss. Aber wir sind auch ein bisschen gespannt auf die Früchte der Zusammenarbeit mit Lotus …

































