Das Ende der benzinbefeuerten Alpine A110 naht

Bruno von Rotz
15.01.2021

Alpine A110 Pure (2019) (© Bruno von Rotz)

Renault hat seine neue Strategie präsentiert, “Renaulution” ist der Name dazu. Dies hat auch Auswirkungen auf die Marke Alpine. In der Business Unit “Alpine” sollen künftig die Bereiche “Alpine Cars”, “Renault Sport Cars” und “Renault Sport Racing” gebündelt werden. Soweit so gut, aber es gibt noch weitere Neuerungen:
„Die neue Alpine Business Unit vereint drei starke Marken mit ihren individuellen Stärken zu einer neuen starken Kraft mit neuem Business. Die Handwerkskunst unseres Werks in Dieppe und die Ingenieurskunst unserer Formel 1- und Renault-Sport-Teams werden zu einer innovativen, zu 100 Prozent elektrischen Produktpalette führen und den Namen Alpine in die Zukunft tragen“, erklärt Laurent Rossi, Chief Executive Officer Alpine.

Entstehen soll dabei nicht nur ein rein elektrischer Kompaktsportwagen, sondern auch ein Sports Cross Over und ein elektrischer Nachfolger für die Alpine A110, die zusammen mit Lotus entwickelt wird.

Alpine A110 Pure (2019) (© Bruno von Rotz)

Was dies für uns Petrolheads heisst, ist, dass die der Alpine A110 mit Vierzylinderturbomotor gezählt sind. Spätestens in zwei oder drei, vielleicht vier Jahren (oder sogar vorher) dürfte die Produktion auslaufen, die Alu-A110 wird dann zu einer Sammler-Rarität. Vielleicht sollte man doch noch zugreifen? Wenn Renault doch nur noch schnell eine handgeschaltete Version anbieten könnte, sie würde mir sicherlich schlaflose Nächte bescheren und Renault möglicherweise eine Bestellung. Aber es wird wohl nicht passieren.

Alpine A110 Pure (2019) (© Bruno von Rotz)

Die Alpine A110 war einer der wenigen neuen Sportwagen, der noch den Geist von früher atmete, sprich auf intelligenten Leichtbau setzte und nach der Losung “wenig Gewicht und weniger Leistung macht mehr Spass als viel Gewicht und viel Leistung” gebaut wurde. Wir werden sie vermissen, soviel ist gewiss. Aber wir sind auch ein bisschen gespannt auf die Früchte der Zusammenarbeit mit Lotus …

Alpine A110 Pure (2019) (© Bruno von Rotz)

Archivierte Einträge:

von Reiffan
19.01.2021 (19:43)
Antworten
Die Kommentare hier, was haben sie mit dem Artikel zu tun???
Ich, für meinen Teil hätte gerne eine aktuelle Alpine gekauft, aber leider sind die exorbitanten Preise und die krampfhaften Versuche diesem Renault Exklusivität zu verleihen, gründlich in die Hose gegangen, sprich das Auto floppt im Verkauf. Neben den Preisen ist es auch die dämlichen Standorte entweder in der Westschweiz, Zürich oder Winterthur. Die schlauen Herren/Damen Marketingstrategen hätten das Auto lieber über gute Renault Händler/Garagen verkauft, so hätte ich nur ins Nachbardorf fahren können zur Renault Garage meines Vertrauens. Ich habe keine Lust, wegen jeder Kleinigkeit 100 km nach Zürich zu fahren. Des weiteren möchte ich meinen Sportwagen von Hand schalten, weil ich den elektronisch problembehafteten Schaltautomaten oder DKG's nicht traue. So bin ich halt nach wie vor mit viel Freude mit meinem 240 PS/ 980kg Opel Speedster unterwegs.
Eine Nische haben alle E-Autobauer vergessen: Ein sportliches Cabrio gibt es nicht und schon gar kein 2-sitziges. Ich fahre primär allein, oder zu zweit. Ich mag weder einen Riesen 2 tonner Tesla oder Audi oder was auch immer für 70000.- kaufen und fahren. 50000.-, offen, 2 Sitzer elektro mit Heck oder halt Allradantrieb mit 400km Reichweite. Aber das baut keiner, da ja nur noch eierlegende Wollmilchsäue gefragt sind
von kd******
19.01.2021 (18:03)
Antworten
Sehr schön, jetzt wird es ja hier eine richtig lebendige Diskussion!
Zu Greta: Wer Heilige sucht, sollte in die Kirche gehen. Ähnliche Infos zu Vermögen, Manager etc. gibt es übrigends auch in deutschen "Mainstream Medien" a la Focus, vermoegen.org. usw. Aber man sollte dann auch die anderen Teile der Berichte zitieren, in denen von der Trennung "ihres" Managers berichtet wird, wie dieser sich dazu machte, daß ihre Mutter schon vorher eine in Schweden bekannte Sängerin war etc. Also was soll das Greta-bashing und der Futterneid? Ich finde es toll, wenn junge Frauen sich nicht nur über Wimpernverlängerung oder Dschungelshows Gedanken machen, sondern um ihre und die Zukunft von 47-jährigen noch nicht so "alten weißen Männern".
Und dann das Gemaule wegen 7 ct mehr Spritkosten! Der Wildlachs ist auch teuerer geworden, demnächst wohl Zigaretten, und wer sich z.B. bei 15 Liter a 100 km = 1,05 (! - bitte entsprechend dem eigenen Fahrzeug ausrechnen) keinen spritsaufenden Oldtimer leisten kann, soll eben Honda Dax (ca. 2,5 l/100 km, braucht zumindest meine) oder 2 CV fahren, beide sind auch fast 50 Jahre alt, machen viel Freude und, wer es braucht, erregen durchaus Aufmerksamkeit.
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