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Altert Charakter besser?

Bruno von Rotz
30.06.2021

Alfa Romeo GTV6 heute (© Bruno von Rotz)

Eigentlich wollte ich einen Beitrag zur Frage schreiben: “Bleibt ein gutes Auto ein gutes Auto?”

Über die Jahre und Jahrzehnte sind wir Autoenthusiasten vermutlich ja alle die unterschiedlichsten Konstruktionen gefahren, an einige erinnern wir uns besonders gut, weil sie damals halt einen grossen Eindruck hinterliessen oder einfach richtig gut waren.

Die Frage ist natürlich, ob diese Autos auch heute noch “richtig gut” sind. Über die letzten zehn Jahren fuhren wir für zwischengas.com Hunderte von Autos, einige davon gehörten auch zu jenen, die wir damals schon begehrten. Trotzdem wirken manchmal gerade diese Fahrzeuge 20, 30 oder gar 40 Jahre später nicht mehr unbedingt ganz so stimmig. Bei den einen können wir kaum mehr glauben, dass wir damals so begeistert waren, andere fühlen sich heute fast noch besser, oder vielleicht besonders interessant oder aussergewöhnlich an.

Und es ist noch nicht einmal so leicht zu sagen, woran es liegt. Gewiss ist, dass ein guter Klang einen erheblichen Einfluss auf den heutigen Eindruck ausübt. Vielleicht sind wir im neuen Jahrtausend gerade deshalb vom Alfa Romeo GTV6 (noch immer) so begeistert. Schon beim Starten stellen sich die Nackenhaare an, beim Durchfahren eines Tunnels kommt reine Freude auf. Das vergleichsweise unexakte Transaxle-Getriebe mit den langen Schaltwegen wird als interessante Herausforderung angenommen, die komfortablen Federungseigenschaften sind ein Plus, die damit verbundene Seitenneigung in Kurven wird akzeptiert. Die Ergonomie wird als erfrischend unorthodox empfunden.

Alfa Romeo GTV6 1985 im Verkaufsprospekt (© Werk/Alfa Romeo)

Dies sind alles nicht unbedingt Eigenschaften, die ein Auto zu einem “guten” Wagen machten damals. Sie stiessen eher auf Kritik, zumindest jene, die nichts mit dem Ton zu tun hatten. Heute sind sie Teil des Charakters des GTV6. Und es scheint, dass Charakter einfach besser altert. Durchschnitt, selbst wenn er gut bewertet wurde, fühlt sich mit modernen Vergleichsmassstäben anders an. Und Durchschnitt muss sich auch härteren Vergleichen stellen. Der GTV6 war etwas Besonders vor bald 40 Jahren und er ist es auch heute noch.

Aber wir beobachten weiter …

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23 Jahre

Bruno von Rotz
29.06.2021

TVR 3000 S im Jahr 2013 (© Bruno von Rotz)

Tatsächlich! Im April 2021 war es 23 Jahre her, seit ich den TVR 3000 S gekauft hatte. Der Wagen war damals rot und aus dritter Hand, hatte gerade 19 Jahre auf dem Buckel gemäss Fahrzeugschein/Fahrzeugausweis.

Warum habe ich gerade diesen TVR so lange behalten, während andere Wagen wie die Alpine A110, der Honda NSX oder der Fiat Dino 2400 Spider wieder neuen Errungenschaften Platz machen mussten? Eigentlich weiss ich es nicht so genau.

Der 3000 S war bereits mein dritter TVR damals, mit der Marke verbunden war ich schon, als ich noch nicht einmal Autofahren konnte. Der erste eigene TVR war ein Taimar, später folgte ein moderner Griffith 500 als Neuwagen. Als ich jenen verkaufte, wusste ich, dass wieder ein TVR in meine Garage finden musste und als ein roter 3000 S auf den Markt kam, griff ich zu.

Im Laufe der Nachforschungen stellte ich fest, dass mein Roadster ursprünglich eigentlich Silber gewesen war und vom zweiten Besitzer auf Subaru-Rot umlackiert wurde.

TVR 3000 S im Jahr 2000 (© Bruno von Rotz)

Die Farbe gefiel mir eigentlich auch, aber als vor gut 20 Jahren an einigen Stellen Arbeiten nötig wurden und ich inzwischen herausgefunden hatte, dass mein TVR das Auto auf dem Schweizer Verkaufsprospekt und der erste Demonstrator des damaligen Importeurs Heinz Kobel war, beschloss ich, dass er auch wieder die ursprüngliche Farbe (silber-metallic) zurückerhalten sollte.

Ausschnitt aus dem schweizerischen TVR-3000-S-Prospekt von 1978

4374 FM war im Mai 1978 gebaut worden, vermutlich als einer der ersten linksgelenkten 3000 S überhaupt. Die Typenprüfung in der Schweiz erfolgte mit exakt diesem Wagen.

Inzwischen besitze ich diesen wirklich umfassend dokumentierten TVR seit bald zwei Dutzend Jahren und noch heute macht mir jede Ausfahrt viel Freude. Der Klang des Essex-V6 in den Ohren werden auch die kleinsten Strecken zu einem Erlebnis. Die Form gefällt noch heute und die Technik hat sich als sehr zuverlässig erwiesen.

Wertmässig ist nur wenig passiert in den letzten Jahren, explodiert sind die Preise sicherlich nicht. Dafür war der TVR ein problemloser Begleiter, mehrmals fuhr ich damit ans British Car Meeting in Mollis und auch nach Morges. Das verbindet.

Nur 258 TVR 3000 S wurden in den Jahren 1978 und 1979 gebaut, bevor mit dem Tasmin eine komplett neue Designsprache angesagt war. Später gab’s dann noch einige Retro-Versionen, die Designanleihen beim 3000 S nahmen, aber reinrassige Roadster mit Steckscheiben waren in den Neunzigerjahren natürlich nicht mehr angesagt.

Wenn nichts Ausserordentliches passiert, werde ich 4374 FM wohl noch eine Weile die Treue halten …

Fahrmaschinen

Bruno von Rotz
28.06.2021

Lotus Elan Sprint DHC und Alfa Romeo GTV6

Vor wenigen Wochen hatte ich an dieser Stelle den Abschied von zwei BMW-Coupés erwähnt, die beiden Stellplätze blieben allerdings nicht lange leer. Die beiden Münchener machten einem Italiener und einem Engländer Platz, sie sind beide deutlich älter als ihre weiss-blauen “Vorgänger”.

Wobei zu sagen wäre, dass der Lotus Elan immerhin auch wieder weiss-blau lackiert ist. Es handelt sich um einen Sprint DHC aus dem Jahr 1972, also ein Cabriolet der letzten Serie des Elan. Knapp 700 Kilogramm bringt das filigrane Wägelchen auf die Waage, der Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen leistet rund 126 PS. Das Ergebnis ist auch 50 Jahre nach dem Bau noch immer beeindruckend, nicht umsonst gilt der Lotus Elan als “Benchmark” für Handling bei akzeptablem Fahrkomfort.

Der Italiener ist natürlich rot und unter seiner Haube mit der charakteristischen Ausbuchung dreht der berühmte Busso-V6. Der Alfa Romeo GTV6 beförderten den Mailänder Hersteller 1980 in eine andere Liga und deutlich näher an Ferrari heran als zuvor. Der Tonfall ist bis heute unerreicht und dank Transaxle-Konzeption ermöglichte die gute Gewichtsverteilung ein ausgewogenes Fahrverhalten. Die damit in Kauf genommene relativ unexakte Schaltung mit langen Schaltwegen bedient man gerne, nur um ein weiteres Mal den V6 trompeten zu hören.

Sowohl der Lotus als auch der Alfa sind echte Fahrmaschinen mit viel Charakter und damit zusammenhängenden Stärken und Schwächen. Jedenfalls bin ich schon lange nicht mehr so gerne zur Garage gegangen wie in diesen Tagen …

P.S. Natürlich werden wir schon bald mehr über die Fuhrpark-Neuzugänge schreiben …

Was wird denn da produziert? (Autokennerquiz)

Bruno von Rotz
27.06.2021

Chevrolet Corvette C2 im Bau

Manche Autos kann man erkennen, auch wenn man nur einzelne Karosserieteile sieht. Bei der Chevrolet Corvette C2 des ersten Baujahres ist dies sicherlich der Fall, wenn einem der Teil der Kunststoff-Karosserie vorgeführt wird, der später die zweiteilige Heckscheibe trägt. Aufgenommen wurde das Bild in der Produktion von Chevrolet im Jahr 1962.

Damals wurde noch viel von Hand und kaum mit Roboterhilfe produziert. Vor 100 Jahren entstanden die Autos sogar fast komplett von Hand. Bilder, die den Herstellungsprozess damals zeigen, sind immer spannend. 
Und weil sich damit auch interessante Autokennerquiz zusammenstellen lassen, haben wir aus unserem Fotoarchiv einige Abbildungen herausgesucht, die zeigen, wie damals Autos gebaut wurden. Aber welche Autos?

Dies sollen Sie herausfinden, wenn Sie Lust dazu haben und gerne knobeln!

Hier geht’s zum Autokennerquiz.

Autokennerquiz 115 - Was wird denn da gebaut?

Hätten Sie ihn erkannt?

Bruno von Rotz
26.06.2021

Erlkönig im Herbst 1967

Es war im Herbst 1967 als Fotos eines “Erlkönigs” in der Presse erschienen. Das Bild alleine machte es einem wegen der Tarnung des Fahrzeugs gar nicht so leicht zu erkennen, um was für ein Auto es sich handeln konnte.

Doch wenn man wusste, dass die Aufnahme auf einer italienischen Landstrasse entstanden war, dann war es etwas einfacher, Herkunft und Ausrichtung des Viertürers zu erkennen.

Es handelte sich natürlich um die spätere Alfa Romeo 1750 Berlina, sozusagen die grosse Giulia. Damals wurden noch Vermutungen geäussert: Rund 20 cm länger als die Giulia, 1,8-Liter-Vierzylinder mit 115 PS, betont luxuriöse Ausstattung und höherer Preis als die Giulia. Die offizielle Vorstellung wurde nicht mehr für das Jahr 1967 erwartet.

Alfa Romeo 1750 Berlina von 1968

Tatsächlich wurde die im Vergleich zum Erlkönig optisch etwas schlichter wirkende Berlina dann im Januar präsentiert und sie hatte einen 1779 cm3 grossen Vierzylinder. Mit der Bezeichnung “1750 Berlina” wollte Alfa Romeo damals an die legendären 6C 1750 Modelle erinnern.

Wir haben der Berlina vor einiger Zeit einen umfangreichen Fahrbericht gewidmet.

Neuer Ferrari 296 GTB - hat er das Zeug zum Klassiker der Zukunft?

Bruno von Rotz
25.06.2021

Ferrari 296 GTB (© Ferrari/Werk)

Gestern hat Ferrari den neuen 296 GTB vorgestellt. Er hat “nur” sechs Zylinder in V-120-Grad-Konfiguration, dafür aber einen Hybridbaustein und kommt ingesamt dank Turbolader auf 830 PS Systemleistung. Der Elektromotor liefert davon 167 PS. Als Plug-In-Hybrid kann der Ferrari auch rein elektrisch fahren, allzu weit dürfte er aber mit der kleinen Batterie, die 7,45 kWh speichert, nicht kommen. Aber für die Fahrt aus dem Wohnquartier dürfte es locker reichen.

V6-Motor des Ferrari 296 GTB (© Ferrari/Werk)

Hat dieser neue Ferrari, den einige als Nachfolger des Dino 246 GT sehen, das Zeug zum Klassiker der Zukunft?

An Zitaten aus der Vergangenheit fehlt es (in der Ferrari-Pressemitteilung) jedenfalls nicht:
“Der allererste V6 von Ferrari hatte eine 65°-Architektur und wurde erstmals 1957 in dem 1500-cm³-Einsitzer Dino 156 F2 eingesetzt. 1958 folgten Versionen mit größerem Hubraum in den Sportprototypen mit Frontmotor – dem 196 S und dem 296 S – und in F1-Autos wie dem 246 F1, mit dem Mike Hawthorn im selben Jahr den Titel in der F1-Fahrerwertung gewann.
 Der erste Ferrari mit einem V6-Mittelmotor war 1961 der 246 SP, der unter anderem die Targa Florio im selben Jahr und 1962 gewann. Ebenfalls 1961 sicherte sich Ferrari mit dem 156 F1, der von einem 120°-V6-Motor angetrieben wurde, den ersten Konstrukteurstitel in der Formel-1. Turbolader zwischen den Zylinderbänken eines Motors installierte Ferrari erstmals 1981 beim 126 CK und 1982 beim 126 C2, der als erstes Auto mit Turbolader den Konstrukteurs-Weltmeistertitel in der Formel 1 gewann. Ein zweiter Titel folgte 1983 mit dem 126 C3. Und seit 2014 wird die V6-Turbo-Hybrid-Architektur bei allen Formel-1-Einsitzern eingesetzt.”

Dino 246 GT von 1971

Ein neuer Dino ist er aber vermutlich nicht, denn der war ja als günstiges Einstiegsmodell gedacht. Mit rund EUR 270’000 kann der 296 GTB diese Rolle nicht wirklich übernehmen. Wir erinnern uns, ein Dino 246 GT war preislich auf 911-Niveau angesiedelt und nicht doppelt so teuer wie der Heckmotor-Zuffenhausener.

Cockpit des Ferrari 296 GTB (© Ferrari/Werk)

Optisch macht der Neue aber schon einmal Laune, die Zutaten stimmen. Eine offene Version wird wohl auch dereinst folgen und eine fahrdynamisch noch verbesserte Leichtbauversion namens Assetto Fiorano ist bereits angekündigt, als Zubehör-Paket im Gegenwert eines neuen VW Golf.

Ferrari 296 GTB (© Ferrari/Werk)

Ferrari scheint die Hausaufgaben gemacht zu haben. Ob der 296 GTB das Zeug zum Klassiker hat, wird sich erst zeigen, wenn die komplexe Technologie auch langfristig gemeistert werden kann und das Fahrvergnügen dem Äusseren, welches Ferrari an den 250 LM angelehnt sieht, entspricht …

Ferrari 250 LM von 1964

Wir haben einige Bilder zum Ferrari 296 GTB in einer Galerie zusammengestellt.

Nicht alle guten Ideen setzen sich durch …

Bruno von Rotz
24.06.2021

Spanischer Fächer als Autozubehör im Jahr 1973

Sieht doch eigentlich praktisch aus, dieser Schattenspender. Trotzdem haben ihn wohl nur die wenigsten je gesehen, den “spanischen Fächer”.

Im Jahr 1973 berichtete die Automobil Revue über die interessante Erfindung:
“Spanischer Fächer: Dieser spanische Autobesitzer hatte es satt, Lenkrad und Sitze stets
glühendheiss vorzufinden. Er entwickelte Fächer aus Lamellen, die an der Windschutzscheibe durch Sauger befestigt werden.”

Offenbar gelang es dem Erfinder nicht, sein Produkt erfolgreich zu vermarkten …

Wenn der leichte Sportwagen die schwere Limousine abschleppt

Bruno von Rotz
23.06.2021

Alfa Romeo Spider schleppt Volvo Limousine an (©Shell)

Heute würde man seinen Alfa Romeo Spider wohl kaum dafür einsetzen wollen, eine stattliche Volvo-Limousine abzuschleppen. Die Aufnahme entstand allerdings für eine Shell-Werbung, es kann daher angenommen werden, dass dem Alfa die Anfahrprozedur erspart blieb.

Aber da wir letzthin selber mit einer stattlichen Limousine am Haken eines kleinen VW Polo hingen, können wir vermuten, dass der Alfa den Volvo durchaus hätte abschleppen können.

Als die obige Aufnahme entstand, waren übrigens beide Fahrzeuge noch Neu- oder jüngere Gebrauchtwagen, das Foto wurde nämlich anfangs der Achtzigerjahre geschossen.

Shell führte damals eine durchaus sympathische Kampagne durch, innerhalb derer man den Autofahrern kostenlose Rechtshilfe bot. Und beim Abschleppen können durchaus interessante Rechtsprobleme entstehen …

Natürlich zeigen wir auch noch die ganze Werbeseite:

Werbung Shell 1982 (© Shell)

Die Dominanz des VW Käfer

Bruno von Rotz
22.06.2021

VW Käfer (und Opel Kadett, Ford Taunus) (© Collage zwischengas)

Manchmal fragt man sich ja, warum der VW Käfer heute in den deutschsprachigen Ländern diesen besonderen Status hat.

Nun, eine Antwort liefern die Zulassungsstatistiken von damals. Heute kann man kaum noch glauben, dass von 1’120’675 zugelassenen Autos in Deutschland im Jahr 1962 321’288 VW Käfer 1200 waren. 28,7 Prozent aller neuen Autos also waren Käfer, während sich die ganze und deutlich breitere Opel-Produktepalette von Kadett bis Kapitän gerade eimal 177’852 mal verkaufen liess. Ford schnitt im Vergleich noch deutlich schlechter ab damals.

Volkswagen dominierte mit 59,5 Prozent der ausgelieferten Autos die Klasse von 1000 bis 1499 ccm komplett. Und diese Klasse war gleichzeitig mit 56,8 Prozent der Zulassungen die beliebteste.

Es führte damals einfach schlicht kein Weg an Volkswagen vorbei und dabei waren die Marktanteile sogar rückläufig, denn 1961 noch hatte VW 35,4 Prozent aller Autos in Deutschland verkauft. 1962 waren es insgesamt nur noch deren 33,8 Prozent.

Es ist also kein Wunder, dass praktisch jedermann, der damals schon gelebt hat, irgendwann in einem Käfer mitfuhr oder gar selber einen besass. Und, dass der Käfer auf den Strassen omnipräsent war, muss angesichts dieser Statistiken auch nicht verwundern.

Eine derartige Dominanz eines Fahrzeugtyps und einer Marke wäre heute kaum noch denkbar.

Wenn wir gerade bei den Statistiken sind, die übrigens im Heft 8/1963 von auto motor und sport abgedruckt waren: NSU lieferte 1962 29’694 Exemplare vom Prinz III, Prinz 4 und Sportprinz aus. BMW verkaufte 23’420 700er. Und Skoda verkaufte gerade einmal 1128 Autos. Da war sogar Simca mit dem Aronde und der Ariane mit 2018 verkauften Wagen erfolgreicher.

Doch eher das Cabriolet (Frage der Woche)

Bruno von Rotz
21.06.2021

Frage der Woche 184 - Cabriolet oder Coupé?

Einst waren Cabriolets die billigeren Autos, doch spätestens in den Fünfzigerjahren zählte ein offener Wagen eher als Luxus. In den Siebzigerjahren starben Roadster, Spider und Co fast aus, um dann Ende der Achtzigerjahre wieder eine Renaissance zu erleben. Als die Autos neu waren, erfreuten sich die Coupé meist grösserer Beliebtheit, über die Zeit veränderten sich die Präferenzen. Aber wie ist es heute?

Dies wollten wir mit einer “Frage der Woche” herausfinden, welche lautete: “Würden Sie sich einen Oldtimer eher als Cabriolet oder als Coupé kaufen?”

Fast 500 Leser nannten ihre Präferenz, eindeutig war das Ergebnis trotzdem nicht.

Während 31,1 Prozent dem Cabriolet den Vorzug geben, setzten sich 21,7 Prozent für das Coupé ein.

46,3 Prozent aber meinten, dass es doch sehr vom Fahrzeugtyp abhängig sei und im Grundsatz beides in Frage komme.

0,8 Prozent konnten mit keiner Antwort etwas anfangen.

Hier noch die Auswertung in grafischer Form.

Frage der Woche 184 - Cabriolet oder Coupé? Auswertung

Bereits ist das die nächste “Frage der Woche” gestellt worden: “Was ist mehr wert - Patina oder Toprestaurierung?”

Alle früheren Auswertungen der “Frage der Woche” lassen sich natürlich weiterhin im eigens angelegten Themenkanal nachlesen.

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