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Ruote da sogno - SCW 2018: Ruote da sogno - SCW 2018

Der Renault Espace als mobiles Chefbüro

Bruno von Rotz - 18.04.2018

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Renault Espace Telekomm 2000 Z von 1985

“Mobiles elektronisches Chefbüro” nannte die Automobil Revue eine von Zender an der IAA 1985 in Frankfurt vorgestellte Studie. Bezeichnet wurde die von der Deutschen Renault AG in Auftrag gegebene Schöpfung als Renault Espace Telekomm 2000 Z.

Die Dachlinie wurde hochgesetzt, um noch mehr Platz zu schaffen. Der war auch nötig, sollte doch “modernste Büro-Computer- und Telekommunikationstechnologie” eingebaut werden und die war damals halt noch ziemlich umfangreich. Die Rechenleistung, die heutzutage vermutlich in einem Mobiltelefon Platz hätte, füllte damals praktisch den gesamten Beifahrerbereich aus.

Es wurde aber nicht nur an die Arbeit, sondern auch an das Vergnügen gedacht. Hochklassige Unterhaltungstechnologie sollte den Innenraum optimal beschallen, sogar ein CD-Laser-Plattenspieler und Kopfhörer wurden verbaut.

Waren der Chef und die Sekretärin, so der damalige Pressetext, müde, konnten sie also in Sitzungspausen einen Film laufen lassen, während der Gast gleichzeitig über Kopfhörer Musik hören durfte. Und musste man aussen kommunizieren, stand ein BTX-Manager-Telefon zur Verfügung. “Siri” gab es damals noch nicht, dafür aber zwei Diktiergeräte.

Eine Kamera hinten sollte verhindern, dass sich Spione dem Espace unbemerkt nähern konnten. Und sogar an das einfache Rückwärtsparkieren dachten die Leute um Albert Zender in Mülheim-Kärlich, ein Rangermaster mit digitaler, analoger und akustischer Anzeige meldete den Abstand.

Renault Espace Telekomm 2000 Z von 1985

Natürlich war der umfangreich umgebaute Espace mit einer leistungsfähigen Klimaanlage ausgerüstet, man wollte während der Sitzung ja nicht schwitzen.

Man sprach damals von einem Preis von über DM 200’000, was dann wohl doch etwas viel war, denn über die Studie kam der Chefbüro-Espace soweit bekannt nicht hinaus. Viele der visionären Einrichtungen aber sind heute allerdings bei deutlich günstigeren Autos serienmässig oder wenigstens gegen Aufpreis verbaut.

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