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Sicherheitsgurte nachrüsten, wenn vorgesehen (Frage der Woche)

Bruno von Rotz
28.02.2022

Frage der Woche 202: Sicherheitsgurten nachrüsten

Es dauerte bis in die Sechzigerjahre, bis sich Sicherheitsgurte im Automobil durchzusetzen begannen, noch bis in die Siebzigerjahren waren sie keineswegs überall Pflicht. Heute kann sich kaum ein Autofahrer mehr Fahrzeuge ohne die textilen Lebensretter vorstellen. Als die Sitzgurte obligatorisch wurden, verzichtete der Gesetzgeber auf eine Nachrüstpflicht für ältere Autos. Viele Oldtimer sind daher bis heute ohne Gurt unterwegs.

Aber wie sehen das die heutigen Besitzer? Wie steht es um eine mögliche Nachrüstung, zumal hier ja auch ein Konflikt zwischen Sicherheit und Originalität droht? Mit folgender "Frage der Woche" gingen wir dieser Themenstellung auf den Grund: Würden Sie Sicherheitsgurte in Ihrem Klassiker nachrüsten?

461 Leser antworteten auf diese Frage. Und sie stehen mehr Sicherheit eindeutig positiv gegenüber, denn über 62 Prozent sind für ein Nachrüsten von Sicherheitsgurte.

24,1 % ziehen die Sicherheit von modernen Dreipunktgurten der Originalität vor.

28,4 % sind für eine Nachrüstung von Gurten, wenn dafür keine Änderung an der Fahrzeugstruktur nötig sind, entsprechende Aufnahmen also vorhanden sind.

9,3 % würden Gurte nachrüsten, die den damaligen Vorgaben entsprechen.

Rund 32 % sind eher oder klar gegen eine Nachrüstung, sei es, weil sie deren Wirksamkeit im alten Automobil bezweifeln (10,8 %), sei es dass es dem authentischen Fahrerlebnis entgegenwirkt oder weil die Gurte bereits vorhanden sind/waren (6,3 %).

5,4 % konnten mit keiner Der Antworten etwas anfangen.

Sicherheit vor Originalität, aber in Massen, so scheint der gemeinsame Nenner zu sein.

Hier noch die grafische Darstellung der Antworten.

Frage der Woche 202: Sicherheitsgurten nachrüsten - Ergebnis

Bereits haben wir eine nächste "Frage der Woche" in den Raum gestellt, sie lautet: Interessieren Sie sich für den historischen Motorsport und dessen Geschichte?

Und natürlich kann man alle bisherigen Ergebnisse der “Frage der Woche” weiterhin im entsprechenden Themenkanal nachlesen.

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Verwobene Geschichten

Bruno von Rotz
27.02.2022

Edra II im Bau (© Max Pichler / Archiv Daniel Reinhard)

Am Mittwoch, dem 23. Februar 2022, interviewte ich im Rahmen des Autohalle-Kamingesprächs den bekannten Schweizer Rennmechaniker Edi Wyss (Buchtip: The Swiss Wiz ). Gebannt horchten die rund zwei Dutzend Teilnehmer den Worten Wyss, der bescheiden seine Karriere und seine Erkenntnisse Revue passieren liess. Ein eindrücklicher Abend!

Edi Wyss - Tagebuch eines Rennmechanikers

Wyss war es übrigens auch gewesen, der schon vor 60 Jahren seine Erfahrungen als Rennmechaniker in der Zeitschrift “Powerslide” kund tat.

Ohne allzu viel Erfahrung hatte Edi Wyss in der zweiten Hälfte der Sechzigerjahre nach abgeschlossener Ausbildung bei Jo Bonnier angeheuert, um so in die Rennerei einsteigen zu können. Es klappte und bald fand sich der rund 25-jährige Schweizer mit seinem Werkzeug inmitten der Rennvorbereitungen.

Auf die Frage, wo er denn gelernt habe, an Rennwagen zu arbeiten, erzählte Edi Wyss von einem Sportwagenprojekt, das 1960/1961 im Raum Zürich verfolgt worden sei.

Ich musste nicht lange nachdenken, denn ich hatte vor kurzem einen Bericht über den Sportwagen Edra II für die SwissClassics Revue geschrieben (Bild oben).

Zwei Spider hatten André de Reynier mit seinem Kumpel Hansruedi Ehrensperger und einem Team kundiger Mechaniker/Helfer damals zwischen “Miststock und Schopf” auf Basis eines eigenen Rohrrahmens, einer selbst laminierten Kunststoffkarosserie und vieler Fiat-/Nardi-Teilen gebaut. Und der rennbegeisterte Edi Wyss war im Alter von 18 Jahren vor Ort, um zu handlangern. Angereist war er die rund 20 Kilometer jeweils auf dem Fahrrad.

Die ganze Geschichte zum Edra II Sportwagen kann man dann übrigens in der SwissClassics Revue 90-2/2022 nachlesen, die nach Mitte März 2022 am Kiosk erscheint.

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Unkraut vergeht nicht – Morgan Super 3

Bruno von Rotz
26.02.2022

Morgan Super 3 von 2022 (© Morgan)

Den ersten Three Wheeler präsentierte H.F.S. Morgan bereits vor über 110 Jahren. Bis 1953 baute die kleine britische Firma Fahrzeuge mit drei Rädern, ab 1935 aber gab es auch bereits vierrädrige Morgans.

Der Three Wheeler erlebte dann im Jahr 2012 seine Wiedergeburt, ab dann konnte man wieder fabrikneue Morgan Dreiräder mit kräftigen V2-Motoren kaufen. Dem modernen Three Wheeler wurde sogar noch eine elektrische Variante nachgeschoben, aber die hatte nur ein kurzes Leben.

Morgan Super 3 von 2022 (© Morgan)

Und jetzt, im Jahr 2022, hat Morgan die nächste Stufe gezündet, der Three Wheeler, nun “Super 3” genannt ist erneut zurück! Und er hat nun nicht mehr nur drei Räder, sondern auch drei Zylinder, die von Ford angeliefert werden und in ein Aluminium-Monocoque verpflanzt werden. 87 kW leistet der 1,5 Liter grosse Motor und er hat mit dem 635 kg leichten Dreirad sicher nicht allzu viel Arbeit, obschon 7 Sekunden für den Spurt von 0 auf 62 Meilen pro Stunde nicht mehr so rasant wirken wie einst. Aber dies dürfte wohl an der fehlenden Traktion des einzelnen Hinterrads liegen.

Interieur des Morgan Super 3 von 2022 (© Morgan)

Geschaltet wird wie eh und je von Hand, schliesslich will der Morgan Super 3 ja ein “instant classic” sein.

£ 34’995.83 geben die Briten als Listenpreis (vor Steuern und Auslieferungskosten) an. Das wären umgerechnet etwa EUR 41’700 oder CHF 43’500, aber ganz so günstig dürfte das Vergnügen dann doch nicht werden, denn es gibt viele Aufpreiszutaten, die den kompakten Sportwagen für Unverwüstliche noch attraktiver machen.

Der Super 3 jedenfalls hat das Zeugs zur Klassikerperle.

Und, weil so ein Dreirad ja eher ein die Emotionen ansprechendes Produkt ist, haben die Briten auch gleich ein passendes Video gedreht, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Dem Vorgänger haben wir vor einiger Zeit einen umfangreichen Bericht gewidmet. Und auch zum Ur-Three-Wheeler gibt es bei uns natürlich einen Fahrbericht .

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Vergessenes Jubiläum? Jaguar wird im September 2022 quasi 100 Jahre alt

Bruno von Rotz
25.02.2022

Jaguar Markenzeichen

Während 50 Jahre Audi 80 oder 120 Jahre Cadillac in aller Munde sind, hat mancher den runden Geburtstag von Jaguar gar nicht auf dem Radar. Das liegt allerdings auch daran, dass am 4. September 1922 nicht “Jaguar”, sondern die “Swallow Sidecar Company” gegründet wurde.

Von Swallow bis Jaguar - Coventry Museum of Transport (© Bruno von Rotz)

Diese gab’s in dieser Form bis 1926, dann wurden die Tätigkeiten ausgedehnt und dies im Firmennamen “Swallow Sidecar and Coachbuilding Company” verkündet.

Ab 1927 hiess die Firma dann “Swallow Coachbuilding Company”, um schliesslich noch für einige Jahre als “Swallow Coachbuilding Company Limited” tätig zu sein.

1933 schliesslich entstand der direkte Vorläufer “S.S. Cars Limited”, unbenannt aus verständlichen Gründen in “Jaguar Cars Limited”. Nun folgte die längste konstante Periode im Markennamen, bis dann im Jahr 2012 durch Fusion/Übernahme das Konstrukt “Jaguar Land Rover” entstand.

Jaguar entstand also über Stufen aus jener Firma, die 1922 gegründet wurde und darf deshalb auch Geburtstag feiern dieses Jahr. Ist doch immer gut, wenn man einen Grund hat zu feiern. Wir stossen schon präventiv mit einem Glas Schaumigem an. Kling, kling!

60 Jahre Ferrari 250 GTO

Bruno von Rotz
24.02.2022

Ferrari 250 GTO am Goodwood Revival (© Bruno von Rotz)

Exakt vor 60 Jahren, am Samstag, dem 24. Februar 1962, wurde der Ferrari 250 GTO der Presse und interessierten Kreisen vorgestellt. Kaum jemand konnte sich damals wohl ausmalen, dass hier das wertvollste Auto aller Zeiten entstanden war.

Man sprach damals schlicht von der neuen “Berlinetta”. Die Automobil Revue war eine der ersten Zeitschriften, die den neuen Wagen beschrieben:

"Äusserlich erkennt man den Wagen durch seine lange und aerodynamische Schnauze, welche die Tradition der bisherigen Ferrari-GT-Modelle bricht. Das Heck wurde wie bei den Sportwagen senkrecht abgeschnitten. Im allgemeinen fällt die Karosserie durch eine noch feinere Linienführung als beim bisherigen Berlinetta auf. Die Aussenabmessungen des Wagens lauten: Gesamtlänge 4,32 m, Gesamtbreite 1,6 m und Gesamthöhe 1,21 m.

Der Radstand des leichteren und neu- konstruierten Chassis, das aus dünne- ren Rohren gebaut wurde, beträgt 240 cm.

Das bewährte V-60-Grad-Zwölfzylinder-Triebwerk mit sechs Doppelkörpervergasern erreicht bei 7400 T/min 300 PS, womit der in Serie gebaute Berlinetta das stärkste Fahrzeug aus dem Stalle Ferrari ist. Bei einer Bohrung und einem Hub von 73 x 58.8 mm ergibt sich ein Inhalt von 2953 cm3. Das Gesamtgewicht des Wagens konnte auf 880 kg reduziert werden. Für die Schmierung ist nun ein separater Öltank vorgesehen; dadurch wurde auch die Kühlung des Öls erhöht, wobei zugleich eine grössere Menge Öl in Umlauf gebraucht werden kann.

Der Wagen wurde mit einem Fünfganggetriebe und, wie alle andern Ferrari-Modelle, Dunlop-Scheibenbremsen versehen. Die hintere Starrachse weist nun neben Spiralfedern mit innenliegenden Koni-Stossdämpfern auch noch eine zusätzliche Querblattfeder auf.”

Auto motor und sport lieferte eine Woche später noch ein wenig Prosa und zwei schöne Bilder dazu:

“Der Ferrari 250 GT war bisher der leistungs­stärkste Gran Turismo-Wagen seiner Klasse und in den Händen guter Leute kaum zu schla­gen. Es versteht sich deshalb von selbst, daß Ferrari dieser Kategorie auch in Zukunft seine vollste Aufmerksamkeit widmen wird. Für die Weltmeisterschaft hat er einen 3 Liter V 12-Zylinder von 300 PS vorbereitet. Dieser Wagen entspricht im Prinzip der bisherigen Berlinetta, wurde jedoch überarbeitet, dreht 400 U/min mehr und besitzt ein Fünfganggetriebe.”

Ferrari 250 GTO bei der Präsentation im Februar 1962

36 Fahrzeuge entstanden zwischen 1962 und 1964, die teuersten Exemplare werden und wurden jenseits von EUR 50 Millionen gehandelt.

Eine etwas andere Ente im Rosenkleid

Bruno von Rotz
23.02.2022

De Pontac Prototyp am Pariser Autosalon 1957

Anlässlich des Pariser Autosalons von 1957 wurde auch ein interessantes Coupé gezeigt. Es stammte vom Weinbauern und Autoingenieur de Pontac, der bereits einige Jahre früher als Schöpfer einer Verbundfederung für alle vier Räder auf sich aufmerksam gemacht hatte. Für seinen neuen Prototypen, der viele Teile des Citroën 2 CV mitverwendete, hatte der Tüftler seine Federung überarbeitet.

Die Automobil Revue schrieb in der Messeberichterstattung :
“Während die Pontac-Federung bisher aus einer Kombination von Schraubenfedern, Seilzügen und Winkelhebeln bestand, dient jetzt als Federelement ein einziger Pneu eines Scooters, der durch die Aufhängungsteile auf Druck beansprucht wird. Durch Regulierung des Drucks dieses Federreifens lässt sich das Niveau des Fahrzeugs ändern.
Das von de Pontac gezeigte Coupe präsentiert indessen noch eine weitere Neuheit, die sein Aussehen betrifft, dürfte es doch das erste Mal sein, dass ein Automobil in einer geblümten Ausführung ähnlich einer Damenrobe gezeigt wird. Die Ähnlichkeit geht weiter, steht doch neben dem Wagen ein Mannequin, das tatsächlich mit einem Kleid in den gleichen roten Farbtönen und demselben Dessin auftritt. Die oberste Glasfaserschicht des verwendeten Kunststoffmaterials der Karosserie wurde durch gemusterte Baumwolle ersetzt.”

Ob den Besuchern damals die rosengemusterte Oberfläche mehr Eindruck gemacht hat als die interessante Federungskonstruktion, ist nicht übermittelt.

Wieviel ist (m)ein Klassiker wert?

Bruno von Rotz
22.02.2022

Maserati Sebring (© Daniel Reinhard)

Zwischengas speichert viele Daten, u.a. die Fahrzeugbewertungen von Classic Data. Wie wäre es damit, einmal den Wert des eigenen (oder eines erträumten) Klassikers nachzuschauen?

Hier ein paar Beispiele:

Rover P6 3500 (1971-1976)

Rover P6 3500

Limousinen haben von den Preissteigerungen der Zehnerjahre weniger profitiert als sportliche Coupés und elegante Cabriolets, so wird gemutmasst. Der britische Rover P6 mit 3,5-Liter-Motor scheint da zumindest teilweise eine Ausnahme zu sein, denn die Preise sind zwischen 2011 und 2019 im Schnitt um immerhin neun Prozent pro Jahr gestiegen. Vierstellig jedenfalls erhält man heute keinen gepflegten P6 mit V8 mehr.

Die Marktbewertung von Classic Data zeigt aber noch mehr …

Fiat Ritmo 75 (1978 - 1982)

Fiat Ritmo von 1981 (© Daniel Reinhard)

Normalerweise heisst es, dass die frühen Exemplare eines Fahrzeugtyps deutlich gefragter sind, als späte Versionen. Gerade beim Fiat Ritmo, der ursprünglich mit besonderen Designmerkmalen aufwarten konnte, müsste dies der Fall sein. Doch gegenüber der zweiten Serie unterscheidet sich der Classic-Data-Zustand-2-Preis nur geringfügig. Und so richtig stark zugelegt haben diese Autos über die letzten Jahre auch nicht. Aber finden Sie einmal einen Ritmo 75 im Zustand 2? Fast unmöglich.

Die Bewertungen und die Preisentwicklung gibt’s online nachzulesen.

Maserati Sebring 3500 GTI (1963-1967)

Maserati Sebring

Es gibt kaum einen zurückhaltenderen italienischen Granturismo vom Hersteller Maserati als den vom 3500 GT abgeleiteten Sebring. Im Schlepptau anderer Maserati-Sportwagen haben sich auch die Preise für den Sebring in den letzten zehn Jahren um rund 20 Prozent pro Jahr erhöht, in letzter Zeit gehen die Bewertungen aber wieder etwas zurück.

Für einen Sebring im Zustand 2 werden gemäss Classic Data heute Beträge über EUR 200’000 bezahlt. Mehr Informationen gibt es in der Fahrzeugbewertung .

DKW Monza

DKW Monza

Ein echtes Juwel ist der DKW Monza mit Zweitaktmotor und Kunststoff-Coupé-Karosserie. Nur wenige Exemplare wurden gebaut, trotzdem profitierte der kompakte Sportwagen vom generellen Anstieg der Klassikerpreise nur beschränkt. Fast EUR 50’000 für ein Exemplar im Zustand 2 notiert Classic Data aktuell.

Mehr Details und einen Blick auf die Wertentwicklung über die letzten 10 Jahre gibt es hier.

Und natürlich kann man Fahrzeugbewertungen zu vielen anderen Marken direkt per Suchangabe einsehen. Hier geht’s zur Fahrzeugbewertungs-Suche.

Nur am 22.2.22: Tag der offenen Türe auf Zwischengas

Bruno von Rotz
22.02.2022

Tag der offenen Türe 22.22.22

Ein Datum wie der 22.2.22 gibt es nicht alle Jahre. Also entschlossen wir uns, an diesem besonderen Tag auch etwas Besonders zu organisieren, nämlich einen “Tag der offenen Türe”.

Sich einen Tag wie Premium-Leser fühlen und alle Fotos in höherer Auflösung anschauen können, im Zeitschriften-Archiv schnuppern dürfen und Fahrzeugbewertungen im Detail studieren können sowie vieles mehr – all dies ist am "Tag der offenen Türe" möglich, aber nur heute.

Voraussetzung ist einzig eine (kostenlose) Registrierung/Anmeldung, achten Sie also darauf, dass oben rechts ein grüner Knopf sichtbar ist.

Wettbewerb am 22.2.22

Um die zusätzlichen Möglichkeiten zu nutzen, haben wir auch noch einen Wettbewerb gestaltet. Es geht darum, ein Foto zu erkennen. Hier geht’s zum Wettbewerb, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt.

Sie suchen noch nach Ideen, was Sie an diesem Tag Besonderes tun könnten auf zwischengas.com?

Sie könnten zum Beispiel viele Artikel lesen, hier eine Auswahl .

Sie könnten sich durch das Zeitschriftenarchiv durchwühlen.

Sie könnten nachschauen, wieviel Ihr Oldtimer (oder der Wunsch-Oldtimer) wert ist gemäss Classic Data.

Oder Sie könnten sich durch unsere Markenseiten durcharbeiten und nach spannenden Artikel oder Fotos suchen.

Über 1,2 Millionen Artikel, Fotos, Zeitschriftenseiten, Prospektseiten, Bewertungen, Mediathekeinträge, Auktionstransaktionen, Töne, usw. warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden und heute sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Viel Vergnügen.

Danken möchten wir der Firma Oel Brack AG / Midland Oil, die diesen besonderen Tag unterstützt.
Nicht jedes Motorenöl taugt für jeden Wagen. Dies erklärte uns auch Lukas Noth, Verkaufsleiter Schmierstoffe bei Oel-Brack AG: „Das Hochleistungsmotorenöl Performance 20W-50 von Midland eignet sich hervorragend für Old- und Youngtimer. Es bietet eine hohe Schmiersicherheit, ein tadelloses Öldruckverhalten, beste Oxidationsbeständigkeit, und im Vergleich zu einem Einbereichsöl deutlich bessere Kaltstarteigenschaften.“

Lukas Noth empfiehlt zudem, bei Oldtimern ohne Katalysator den neuen Midland Zinc Booster zu verwenden.

Hier geht’s direkt zum Midland Oli “Oil Finder”.

Wie die Oldtimer/Youngtimer von heute damals im Test abschnitten

Bruno von Rotz
22.02.2022

Alfa Romeo Giulia gegen BMW 2002

Ein Blick zurück ist immer interessant. Wie wäre es damit, ein paar frühere Testberichte zu lesen?

Wir geben hier eine kleine Auswahl an Testberichten über die Jahrzehnte:

1955: Test Mercedes-Benz 300 SL

Mercedes-Benz 300 SL von 1955

Diesem Test fieberte wohl der Redaktor von “auto motor und sport” noch mehr entgegen als die Leser. Einen Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer zu fahren, muss vor 55 Jahren noch aufsehenerregender gewesen sein als heute. Und dann noch Beschleunigungstests damit fahren? 228 km/h schnell lief der Flügeltürer, für den Spurt von 0 bis 100 km/h benötigte der Wagen rund acht Sekunden. Ein Supersportwagen!

Wie sich der Wagen im Vergleich zu anderen Autos der Zeit fuhr, dies steht im mehrseitigen Testbericht aus dem Jahr 1955 .

1960: Test Peugeot 403

Peugeot 403 von 1960

Im Jahr 1960, als “auto motor und sport” den Peugeot 403 testete, war die Konstruktion schon ein halbes Jahrzehnt alt und schon 700’000 Mal gebaut worden. Die Limousine war auch in Deutschland beliebt und sie erlaubte mit dem 1,5-Liter-Motor sportliches Fahren. Denn das Fahrwerk war gut, die Bremsen auch und Michelin-X-Reifen sorgten für optimalen Bodenkontakt.

Ein paar Nachteile gab’s auch, die kann man im Test von damals nachlesen.

1962: Test VW Karmann-Ghia 1500

VW Karmann-Ghia 1500 von 1962

Mit dem grossen Karmann wollte Volkswagen die Erfolgsgeschichte des Typs 14 wiederholen. Fast gleichzeitig mit der neuen Limousine 1500 kam das Coupé auf den Markt, die Erwartungen waren hoch. Dass auch Vor- und Nachteile teilweise mit der 1500er-Limousine übereinstimmten, konnte nicht erstaunen, dass er zu einem fairen Preis angeboten wurde, schon eher.

Vor allem aber war er hübsch anzuschauen, wie Reinhard Seiffert im ams-Test von 1962 befand Und er sagte ihm eine grosse Zukunft voraus.

1968: Test Triumph TR5

Triumph TR5 von 1967

Eine “Spritz-Tour” unternahm “auto motor und sport” im Jahr 1968 mit dem eingspritzten Triumph TR5 und fühlte sich dabei sichtlich wohl. Gelobt wurden die Leistungsfähigkeit, aber auch das einfach zu bedienende Verdeck, kritisiert das schlechte Licht und Verwindungsneigungen der Karosserie. Aber schliesslich war der Sportwagen fast konkurrenlos günstig.

Mehr dazu findet sich im damaligen Testbericht .

1970: Vergleich BMW 2002 mit Alfa Romeo Giulia Super

BMW 2002 gegen Alfa Romeo Giulia im Jahr 1970

Beide Autos hatten damals (und heute) grosse Fan-Gruppen. Da lag es auf der Hand die deutsche Sportlimousine mit ihrer italienischen Konkurrenz zu vergleichen. Bei Leistung und Preis waren die beiden auf Augenhöhe, bei den Fahrleistungen und beim Verbrauch sah der BMW besser aus. Die Giulia überzeugt mit Charme und Ausstattung, sie bot einfach mehr Auto für’s Geld, befand Manfred Jantke.

Mehr dazu kann man im Vergleichstest von damals nachlesen.

1971: Test Puma 1600 GTE

Puma 1600 GTE von 1971

Brasilien war anfangs der Siebzigerjahre sicherlich nicht für den Bau von Sportwagen bekannt, doch es gab da eine kleine Firma namens “Puma”, die auf der Basis von VW-Komponenten ein sehr adrettes und sportliches Coupé baute. Kein Geringerer als Karl Ludvigsen setzte sich damals hinter das Lenkrad und fühlte dem Puma 1600 GTE auf den Puls.

Seine Eindrücke fasste er in einem Testbericht für das Magazin “auto motor und sport” zusammen.

1972: Test Audi 80

Audi 80 von 1972

Als “Wunschkind” beschrieb Auto Motor und Sport den neuen Audi 80 LS nach dem ersten Testbericht. Sparsam, schnell, fahrsicher und komfortabel, was wollte man mehr? Nun vielleicht ein weniger lautes Motorengeräusch oder einen schöner ausstaffierten Kofferraum?

Mehr steht im Test von 1972

1973: Ford Capri RS 2600

Ford Capri 2300 RS von 1973

Als “Härtefall” bezeichnete Götz Leyrer den Ford Capri RS 2600 nach seinem Test. Der Wagen war als Basis für den Motorsport entstanden und so fühlte es sich offensichtlich auch an. Dass er zudem kaum besser beschleunigte als der nominell etwas schwächere Capri 3000 GXL erstaunte mehr als die dank Einspritzung gemässigteren Trinksitten.

Aber es gab noch viele andere Aspekte, wie der Test von damals zeigt.

1973: Erster Test G-Modell Porsche 911 S

Porsche 911 S G-Modell von 1973

Man kann es sich heute nicht mehr vorstellen, aber vor gut 45 Jahren baute mancher Porsche-Besitzer sein F-Modell zum G-Modell um, weil dieses halt deutlich moderner aussah und sicherheitstechnisch die Nase vorne hatte. Dies zeigte sich auch im ersten Test des G-Modells, den “auto motor und sport” unter dem Titel “Safety fast” (eigentlich ein MG-Motto) im Herbst 1973 publizierte. 8,5 Sekunden benötigte der neue 911 S für den Spurt von 0 auf 100 km/h und er lief 225 km/h schnell.

Mehr die Eigenschaften des 911 S des Modelljahres 1974 kann man im damaligen Test nachlesen.

1978: Test Matra Simca Rancho

Matra Ranco von 1978

Als “Spielmodell” führte “auto motor und sport” den Freizeitwagen im Geländelook auf Simca-Basis ein. Er sei auf befestigten Feldwegen in seinem Element, stand da geschrieben, er überzeugte aber auch mit alltagstauglichen Eigenschaften.

Ein Sportwagen war es natürlich nicht, der Allradantrieb fehlte auch, mehr dazu kann man im Test von 1978 finden.

1980: Test Porsche 928 S

Porsche 928 S von 1980

Mehr Hubraum und Leistung bot die S-Version des Porsche 928 und sie ermöglichte damit sehr gute Fahrleistungen und insgesamt sichere Fahreigenschaften. Am hohen Treibstoffverbrauch änderte sich damit allerdings wenig, genausowenig wie an der wenig übersichtlichen Karosserie.

Im Test der Zeitschrift “auto motor und sport” von 1980 stand aber noch deutlich mehr …

1986: Test BMW M3

BMW M3 von 1986

11 Jahre nach dem Morgan Plus 8 wurde von AMS der neue BMW M3 E30 geprüft. Er benötigte 7,8 Sekunden für den Standardsprint von 0 bis 100 km/h, und er kostete DM 58’300, was ihn auch vom ähnlich schnellen 325i deutlich absetzte.

Zwar waren seine Fähigkeiten als Sportlimousine unbestritten, aber ob es ihm zum kommerziellen Erfolg reichen würde, da war man sich damals noch nicht ganz sicher, wie der Bericht von 1986 zeigt.

1990: Test Mazda MX-5

Mazda MX-5 von 1990

Die Amerikaner kamen schon 1989 in den Genuss des MX-5, hierzulande konnte man ihn ab 1990 kaufen. Und der Mazda kam gut an, nicht nur wegen der Reminiszenzen an den Lotus Elan. Schliesslich war er auch günstig und sportlich genug.

Wie die Automobil Revue den Mazda MX-5 einschätzte, kann man im Fahrtest von 1990 nachlesen.

1997: Vergleich der vielzylindrigen Supersportwagen

Vergleich der Supersportwagen im Jahr 1997

Sie beschleunigten in 4,3 bis 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und liefen zwischen 276 und 317 km/h schnell, die Supersportwagen der späten Neunzigerjahre: Ferrari F550 Maranello, Chrysler Viper GTS, Chevrolet Corvette und Aston Martin Vantage. Der Günstigste von ihnen kostete weniger als ein Fünftel des Teuersten, war er deshalb auch soviel schlechter?

Die Antwort steht im ausführlichen Vergleichstest von ams aus dem Jahr 1997 .

Grosses Preisrätsel am Tag der offenen Türe: Erkennen Sie dieses Bild?

Bruno von Rotz
22.02.2022

Wettbewerb am 22.2.22

Am 22.2.22 organisierten wir einen "Tag der offenen Türe" und wollten wir unseren Lesern die Gelegenheit geben, das Zwischengas-Archiv einmalig schrankenlos für den eigenen Vorteil einzusetzen.

Und um es noch spannender zu machen, gestalteten wir auch ein Preisrätsel. Zu erkennen galt es dieses Foto. Während der folgenden Stunden wurden immer mehr Teile dieses Bildes aufgedeckt und zwar hier .

Auf der eigens eingerichteten Wettbewerbs-Seite war das Bild auch grösser dargestellt und es gab dann auch noch gleich den "Am Wettbewerb teilnehmen”-Knopf für diejenigen, die bereits auf die Antwort gekommen waren. Mindestens verlangt wurden die richtige Benennung des Anlasses und des Jahres der Aufnahme. Die ersten fünf richtig Antwortenden erhielten eine Premium Light Mitgliedschaft auf zwischengas für ein Jahr! Bereits nach gut drei Stunden waren die ersten fünf korrekten Antworten eingetroffen und während des Tages stellen noch viele weitere Leser die richtige Antwort ein: Genfer Autosalon 1978. Hier noch das komplette Bild:

Genfer Autosalon 1978

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