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Wie die Oldtimer/Youngtimer von heute damals im Test abschnitten

Bruno von Rotz
22.02.2022

Alfa Romeo Giulia gegen BMW 2002

Ein Blick zurück ist immer interessant. Wie wäre es damit, ein paar frühere Testberichte zu lesen?

Wir geben hier eine kleine Auswahl an Testberichten über die Jahrzehnte:

1955: Test Mercedes-Benz 300 SL

Mercedes-Benz 300 SL von 1955

Diesem Test fieberte wohl der Redaktor von “auto motor und sport” noch mehr entgegen als die Leser. Einen Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer zu fahren, muss vor 55 Jahren noch aufsehenerregender gewesen sein als heute. Und dann noch Beschleunigungstests damit fahren? 228 km/h schnell lief der Flügeltürer, für den Spurt von 0 bis 100 km/h benötigte der Wagen rund acht Sekunden. Ein Supersportwagen!

Wie sich der Wagen im Vergleich zu anderen Autos der Zeit fuhr, dies steht im mehrseitigen Testbericht aus dem Jahr 1955 .

1960: Test Peugeot 403

Peugeot 403 von 1960

Im Jahr 1960, als “auto motor und sport” den Peugeot 403 testete, war die Konstruktion schon ein halbes Jahrzehnt alt und schon 700’000 Mal gebaut worden. Die Limousine war auch in Deutschland beliebt und sie erlaubte mit dem 1,5-Liter-Motor sportliches Fahren. Denn das Fahrwerk war gut, die Bremsen auch und Michelin-X-Reifen sorgten für optimalen Bodenkontakt.

Ein paar Nachteile gab’s auch, die kann man im Test von damals nachlesen.

1962: Test VW Karmann-Ghia 1500

VW Karmann-Ghia 1500 von 1962

Mit dem grossen Karmann wollte Volkswagen die Erfolgsgeschichte des Typs 14 wiederholen. Fast gleichzeitig mit der neuen Limousine 1500 kam das Coupé auf den Markt, die Erwartungen waren hoch. Dass auch Vor- und Nachteile teilweise mit der 1500er-Limousine übereinstimmten, konnte nicht erstaunen, dass er zu einem fairen Preis angeboten wurde, schon eher.

Vor allem aber war er hübsch anzuschauen, wie Reinhard Seiffert im ams-Test von 1962 befand Und er sagte ihm eine grosse Zukunft voraus.

1968: Test Triumph TR5

Triumph TR5 von 1967

Eine “Spritz-Tour” unternahm “auto motor und sport” im Jahr 1968 mit dem eingspritzten Triumph TR5 und fühlte sich dabei sichtlich wohl. Gelobt wurden die Leistungsfähigkeit, aber auch das einfach zu bedienende Verdeck, kritisiert das schlechte Licht und Verwindungsneigungen der Karosserie. Aber schliesslich war der Sportwagen fast konkurrenlos günstig.

Mehr dazu findet sich im damaligen Testbericht .

1970: Vergleich BMW 2002 mit Alfa Romeo Giulia Super

BMW 2002 gegen Alfa Romeo Giulia im Jahr 1970

Beide Autos hatten damals (und heute) grosse Fan-Gruppen. Da lag es auf der Hand die deutsche Sportlimousine mit ihrer italienischen Konkurrenz zu vergleichen. Bei Leistung und Preis waren die beiden auf Augenhöhe, bei den Fahrleistungen und beim Verbrauch sah der BMW besser aus. Die Giulia überzeugt mit Charme und Ausstattung, sie bot einfach mehr Auto für’s Geld, befand Manfred Jantke.

Mehr dazu kann man im Vergleichstest von damals nachlesen.

1971: Test Puma 1600 GTE

Puma 1600 GTE von 1971

Brasilien war anfangs der Siebzigerjahre sicherlich nicht für den Bau von Sportwagen bekannt, doch es gab da eine kleine Firma namens “Puma”, die auf der Basis von VW-Komponenten ein sehr adrettes und sportliches Coupé baute. Kein Geringerer als Karl Ludvigsen setzte sich damals hinter das Lenkrad und fühlte dem Puma 1600 GTE auf den Puls.

Seine Eindrücke fasste er in einem Testbericht für das Magazin “auto motor und sport” zusammen.

1972: Test Audi 80

Audi 80 von 1972

Als “Wunschkind” beschrieb Auto Motor und Sport den neuen Audi 80 LS nach dem ersten Testbericht. Sparsam, schnell, fahrsicher und komfortabel, was wollte man mehr? Nun vielleicht ein weniger lautes Motorengeräusch oder einen schöner ausstaffierten Kofferraum?

Mehr steht im Test von 1972

1973: Ford Capri RS 2600

Ford Capri 2300 RS von 1973

Als “Härtefall” bezeichnete Götz Leyrer den Ford Capri RS 2600 nach seinem Test. Der Wagen war als Basis für den Motorsport entstanden und so fühlte es sich offensichtlich auch an. Dass er zudem kaum besser beschleunigte als der nominell etwas schwächere Capri 3000 GXL erstaunte mehr als die dank Einspritzung gemässigteren Trinksitten.

Aber es gab noch viele andere Aspekte, wie der Test von damals zeigt.

1973: Erster Test G-Modell Porsche 911 S

Porsche 911 S G-Modell von 1973

Man kann es sich heute nicht mehr vorstellen, aber vor gut 45 Jahren baute mancher Porsche-Besitzer sein F-Modell zum G-Modell um, weil dieses halt deutlich moderner aussah und sicherheitstechnisch die Nase vorne hatte. Dies zeigte sich auch im ersten Test des G-Modells, den “auto motor und sport” unter dem Titel “Safety fast” (eigentlich ein MG-Motto) im Herbst 1973 publizierte. 8,5 Sekunden benötigte der neue 911 S für den Spurt von 0 auf 100 km/h und er lief 225 km/h schnell.

Mehr die Eigenschaften des 911 S des Modelljahres 1974 kann man im damaligen Test nachlesen.

1978: Test Matra Simca Rancho

Matra Ranco von 1978

Als “Spielmodell” führte “auto motor und sport” den Freizeitwagen im Geländelook auf Simca-Basis ein. Er sei auf befestigten Feldwegen in seinem Element, stand da geschrieben, er überzeugte aber auch mit alltagstauglichen Eigenschaften.

Ein Sportwagen war es natürlich nicht, der Allradantrieb fehlte auch, mehr dazu kann man im Test von 1978 finden.

1980: Test Porsche 928 S

Porsche 928 S von 1980

Mehr Hubraum und Leistung bot die S-Version des Porsche 928 und sie ermöglichte damit sehr gute Fahrleistungen und insgesamt sichere Fahreigenschaften. Am hohen Treibstoffverbrauch änderte sich damit allerdings wenig, genausowenig wie an der wenig übersichtlichen Karosserie.

Im Test der Zeitschrift “auto motor und sport” von 1980 stand aber noch deutlich mehr …

1986: Test BMW M3

BMW M3 von 1986

11 Jahre nach dem Morgan Plus 8 wurde von AMS der neue BMW M3 E30 geprüft. Er benötigte 7,8 Sekunden für den Standardsprint von 0 bis 100 km/h, und er kostete DM 58’300, was ihn auch vom ähnlich schnellen 325i deutlich absetzte.

Zwar waren seine Fähigkeiten als Sportlimousine unbestritten, aber ob es ihm zum kommerziellen Erfolg reichen würde, da war man sich damals noch nicht ganz sicher, wie der Bericht von 1986 zeigt.

1990: Test Mazda MX-5

Mazda MX-5 von 1990

Die Amerikaner kamen schon 1989 in den Genuss des MX-5, hierzulande konnte man ihn ab 1990 kaufen. Und der Mazda kam gut an, nicht nur wegen der Reminiszenzen an den Lotus Elan. Schliesslich war er auch günstig und sportlich genug.

Wie die Automobil Revue den Mazda MX-5 einschätzte, kann man im Fahrtest von 1990 nachlesen.

1997: Vergleich der vielzylindrigen Supersportwagen

Vergleich der Supersportwagen im Jahr 1997

Sie beschleunigten in 4,3 bis 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und liefen zwischen 276 und 317 km/h schnell, die Supersportwagen der späten Neunzigerjahre: Ferrari F550 Maranello, Chrysler Viper GTS, Chevrolet Corvette und Aston Martin Vantage. Der Günstigste von ihnen kostete weniger als ein Fünftel des Teuersten, war er deshalb auch soviel schlechter?

Die Antwort steht im ausführlichen Vergleichstest von ams aus dem Jahr 1997 .

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