Der erste elektrische Citroën
Immer wieder versuchten sich Autohersteller mit Elektroautos, auch Citroën, erstmals 1993. Als Basis nahm man den Kleinwagen Citroën AX und baute ihm einen 11-kW-Gleichstrom-Motor in den Motorraum. Die Batterien verteilte man ebenfalls im Motorraum, sowie im Unterboden. Auf diese Weise konnte der Nutzraum weitgehend komplett erhalten werden.
Allerdings wurde der Wagen mit den 120-Volt-Nickel-Cadmium-Batterien deutlich schwerer. Als Leergewicht wurden 995 kg angegeben, was gegenüber dem Serien-AX mit Benzinmotor rund 200 bis 300 kg mehr war. Entsprechend sank die Nutzlast, mitfahren durften maximal vier Personen.
Immerhin konnte man mit dem Citroën AX Electrique rund 100 km weit fahren und knapp über 90 km/h erreichen. Die Heizung musste allerdings an kalten Tagen mit Benzin betrieben werden.
395 (374 gemäss anderen Quellen) Exemplare des Citroën AX Electrique sollen von 1993 bis 1996 gebaut worden sein, sein Nachfolger Saxo electrique war von 1996 bis 2003 mit ungefähr 2200 produzierten Wagen etwas erfolgreicher. Ein kommerzieller Erfolg war dieses Projekt sicherlich trotzdem nicht.


























