Wie wird die Elektro-Generation mit den alten Verbrennern zurecht kommen?
Bereits in einem guten Dutzend Jahren sollen, wenn es nach dem Willen von Politikern und anderen Einflussnehmern geht, in gewissen Ländern nur noch Elektroautos zugelassen werden. Tatsächlich ist der Fortschritt, der aktuell in der Batterie- und Antriebstechnik sichtbar ist, gewaltig und ein Szenario von lauter leise summenden und weniger leise abrollenden Elektroautos ist nicht mehr so unrealistisch, wie es auch so war. Zukünftige Generationen werden also mit dem Elektroauto aufwachsen, darin die ersten Fahrerfahrungen machen und es im Alltag nutzen.
Was aber, wenn diese Elektro-Autofahrer vor die Aufgabe gestellt werden, einen altehrwürdigen “Verbrenner” (Benzin- oder Diesel-PKW), dannzumal vielleicht 15 oder 25 Jahre alt, also noch ein Youngtimer, zu bewegen. Dieser “Dinosaurier” wird dann aus Sicht der Zukunft vollgestopft sein mit Bedienungselementen, die man im Jahr 2030 oder 2040 nicht mehr benötigt, etwa einem Kupplungspedal, einem Schalthebel vielleicht. Sollte der Benziner noch älter sein, gibt es vielleicht sogar noch eine Starthilfe an Bord. Und dass ein Hubkolbenmotor nicht einfach so vom ersten Moment an voll belastet werden sollte (kann), das werden die Elektrofahrer dann auch nicht wissen. Auch die Bremswirkung dürfte sich wesentlich unterscheiden und die weitgehende Entkopplung von Bremse und Antrieb ebenso. Und Drehzahl und Drehmoment weisen bei Benzin- und Elektromotoren einen sehr unterschiedlichen Zusammenhang auf.
Naja, die Babyboomer, die es wollten, konnten ja auch das Fahren im Vorkriegsoldtimer erlernen, dann werden es die “Millennials” wohl auch schaffen, sich das Fahren eines Wagens der Siebziger-/Achzigerjahren oder so beizubringen.


























