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Eine Prophezeiung, die sich nicht ganz bewahrheitete

Bruno von Rotz - 19.05.2020

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VW 1500 Variant 1965

Es war Mitte der Sechzigerjahre, da wagte Volkswagen die Prophezeiung “Vielleicht sehen in ein paar Jahren alle Limousinen so aus”.

Tatsächlich wurde der Kombi ja gerade in Europa durchaus beliebt, es sollte allerdings mehr als ein paar Jahre dauern. Inzwischen werden die praktischen Alltagsbegleiter ja bereits wieder von den SUVs abgelöst, der Kombi-Anteil an den Neuzulassungen geht stetig zurück.

Lag man immerhin mit der Fahrzeuggattung durchaus richtig, so konnte sich der VW Variant nicht so gut durchsetzen wie erhofft. Die Werbung pries in zwar an mit “So schön; so selbstverständlich; so geräumig”, aber im Vergleich zu anderen Kombis war der Volkswagen mit seinem Heckmotor sicherlich im Nachteil. Die Prophezeiung “für den VW Variant hat die Zukunft begonnen” stimmte also nur teilweise, richtig Erfolg hatte das Kombikonzept erst beim VW Passat ab Mitte der Siebzigerjahre.

Hier noch die ganze Werbung, die natürlich auch in grosser Auflösung im Zwischengas-Bildarchiv zu finden ist:

VW 1500 Variant 1965 in der Werbung

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Alle Kommentare

 
 
la******:
22.05.2020 (18:09)
Ende der 60er Jahre fuhr ich, als junger Familienvater mit zwei Kindern, genau diesen Variant. Der Kofferraum hinten wurde durch einen recht grossen Gepäckraum im Bug ergänzt. Unpraktisch waren bloss zwei Türen plus Heckklappe, allerdings brauchte es dann keine Kindersicherung. Was mich aber am meisten störte, war die Seitenwindempfindlichkeit. Schon bei mässigem Wind konnte oft auf der Autobahn nicht mehr als 80 km/h gefahren werden, weil der beladene Variant mit seiner Pendelachse hinten meterweise seitwärts versetzte. Abgelöst wurde er dann vom damals (und bis heute) revolutionären Ro 80.
Antwort vom Zwischengas Team (Daniel Koch)
22.05.2020 (20:25)
Vielen Dank für Ihre Erinnerungen :-)
NSU Ro80? Lesen Sie doch unsere Geschichten über dieses einmalige Automobil und den genialen Thomas Ammerschläger auf https://www.zwischengas.com/de/HR/rennfahrerberichte/Thomas-Ammerschlaeger-die-NSU-Jahre.html
ur******:
26.05.2020 (18:01)
Ich habe den Variant als Kind erlebt. Wie vermutlich viele meiner Generation ist das Auto der Eltern im Nachhinein das beste Auto , das es gab. Für mich war die Idee des flachen Motors unter einer Klappe die beste und einzig logische Antriebsform, die ein Auto haben könnte. Auf langen Strecken schlief ich neben dem Gepäck auf der umgeklappten Ladefläche. Sicherheitsgurte hatten meine Eltern schon, aber nur vorne, wo man sie brauchte ;-), da war es sowieso egal wie das Kind sass oder lag. Der Platz, den dies geniale Auto bot, war sowieso der Hit, von Baumaterial für den Garten, bis zu Fahrräder schluckte das Auto alles. Für mich auch heute noch das beste Auto aller Zeiten, Schade, dass er nach 5 Jahren durchgerostet war und mein Vater auf Peugeot umstieg...
sw******:
27.05.2020 (12:44)
Als ich vorhin beim Einkaufen war, habe ich einmal darauf geachtet. Auch wenn meine Beobachtung nicht repräsentativ ist: Egal ob Smart, Golf, Astra Caravan, Ford Kuga, Renault Espace, BMW X5 oder Volvo XC90 - ungefähr drei Viertel aller Fahrzeuge hatten ein Steilheck mit großer Heckklappe. Ich finde die Werbung durchaus prophetisch.
ma******:
27.05.2020 (22:44)
Schlauen Neuwagenkäufer hatten auch mal bemerkt, wie sehr viel besser man einen älteren Kombi verkaufen konnte als eine Limousine mit kleiner Heckklappe. Im SIMCA Matra-Rancho konnte man bei umgelegter hinterer geteilter Sitzbank und umgelegtem Beifahrersitz sogar ein Velo-Tandem verstauen und die Heckklappe schliessen! Auch in der Höhe Platz ohne Ende.
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