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Zum Scheunenfund der “Tresorfund”

Bruno von Rotz
27.06.2017

Chevrolet Corvette C2 427 1967 (© Mecum)

An die Scheunenfunde hat man sich ja schon gewöhnt. Aber wie soll man das nennen, wenn ein Auto bestens geschützt und sicher aufbewahrt, ja gar konserviert wurde? Die Amerikaner sprechen dann gerne von “Vault find”, was man mit Gewölbefund oder Tresorfund übersetzen könnte. Natürlich wird niemand sein Auto im Geldschrank aufbewahren (können), aber manche Garagen erinnern doch durchaus an hermetisch abgeschlossene Räume.

Ein Beispiel für einen derartigen “Vault Find” hat Mecum im Mai 2017 versteigert. Es handelte sich dabei um eine Chevrolet Corvette C2 als Coupé von 1967. Gerade einmal 8533 Meilen hatte der Kunststoffsportwagen auf dem Tacho, als ihn Mecum für USD 675’000 verkaufte .

Seit Beginn war er Teil einer Familie gewesen, der Sohn Mat hatte ihn 1993 übernommen. Nur Batterien und Auspuffteile waren ersetzt worden, eine Restaurierung war nie nötig. In den letzten 15 Jahren war das Ding fuhr der Wagen nur gerade 15 Meilen weit, wurde aber nach bestem Wissen konserviert und in einem klimakontrollierten Raum aufgestellt.

Interieur der Chevrolet Corvette C2 427 1967 (© Mecum)

Natürlich repräsentierte der Wagen mit seinem 427/435 PS-L71-Motor eine Rariität und wäre auch so teuer gehandelt worden, aber die Geschichte mit der Familie, die den Wagen zwar kaufte und behielt, aber nicht fuhr, trug sicher auch einen erheblichen Teil zur hohen Notierung bei.

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