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Die Erfindung des hinteren Ausstellfensters

Bruno von Rotz - 31.03.2017

Ausstellfenster beim Porsche 911

Sie waren sehr beliebt, die hinteren Ausstellfenster. Man traf sie bei Alfa Romeo, Fiat, Opel, Renault oder Volkswagen, aber auch bei Ferrari und Porsche an.

Ausstellfenster beim Fiat 128 Coupé

Im Sommer sorgten sie für eine gezielte Durchlüftung des Wagens und selbst das stehende Fahrzeug konnte mit offenen Heckfenstern abgestellt werden, ohne dass Langfinger gleich das ganze Auto ausräumten.

Ausstellfenster beim Ferrari 330 GT

Doch wer hat es eigentlich erfunden? Und warum ist es verschwunden? Wir wissen es auch nicht, Tatsache aber ist, dass man es bereits in den Fünfzigerjahren kannte und dass fast alle Marken bei zweitürigen Fahrzeugvarianten in den Sechziger- bis Achtzigerjahren darauf setzten. Die Klimaanlage machte dem praktischen Ausstellfenster dann wohl den Garaus.

Vielleicht weiss ja einer unserer Leser mehr über das praktische Zubehör?

 

Makaber hoch zwei - Enzo Ferrari

Daniel Reinhard - 30.03.2017

Portrait Enzo Ferrari

Wie das deutsche Magazin "Spiegel" berichtet , soll die italienische Polizei bei einer Razzia wegen Drogen- und Waffenhandels rein zufällig die Planung für einen Diebstahl Enzo Ferraris sterblicher Überreste entdeckt haben.

Der detaillierte Plan sah vor, wie der Sarg gestohlen, versteckt und die Familie kontaktiert werden sollte.

Mit einem Aufgebot von rund 300 Polizisten wurde dann aber die Exhumierung und der Diebstahl verhindert. Die Verbrecherbande wollte die Familie um Lösegeld erpressen. Mehr als 30 Verdächtige seien dabei festgenommen worden.

Enzo Ferrari verstarb 1988 im Alter von 90 Jahren und wurde auf einem Friedhof in Modena beigesetzt. Der Sarg des "Commendatore" steht dort in seiner Gruft, geschützt durch eine Metallgittertür und eine Marmorplatte. Lassen wir ihn doch ruhen!

 

50 Jahre später - Toyota einst und heute

Bruno von Rotz - 29.03.2017

Toyota Corolla versus Toyota C-HR

Wie stark sich Design und Technik beim Automobil entwickelt haben, sieht man sehr schön, wenn man zwei Fahrzeuge aus der Toyota -Geschichte vergleicht.

Radgrössen beim Toyota Corolla und beim C-HR

1966 stellte die japanische Autofirma als eines der wenigen Modelle den Corolla vor, der aus 1,1 Liter Hubraum rund 60 PS entlockte. 50 Jahre später ist der C-HR, sicherlich ein Nischenfahrzeug, neu am Markt, ein “Subcompact Crossover SUV”, als eines von über einem Dutzend Modellen.

Reifen des Toyota Corolla 1968

Hatte der Corolla 12-Zoll-Räder, müssen es beim C-HR heute 18 Zoll sein, statt 80-er-Reifen sind es 50-er Niederquerschnittschlappen.

Reifen des Toyota C-HR

Die Rückleuchten (siehe oben) waren einst einfach und funktional gezeichnet, heute sind sie durchdesigned.

Schriftzug Toyota Corolla 1968

Auch die Schriftzüge haben sich gewandelt.

Schriftzug Toyota C-HR

Statt schöner Schörkel und einer weiblich klingenden Typenbezeichnung gibt es heute technokratische Buchstaben.

Selbst das Markenzeichen machte einen grundlegenden Wandel durch.

Schriftzug Toyota 1968

1966 gab es nämlich noch einen einfachen Schriftzug auf dem Heck, heute ist es ein geschwungenes und auch farblich herausstechendes Logo.

Markenzeichen Toyota 2017

Ob dies alles den modernen Wagen besser macht? In mancher Hinsicht ist der Fortschritt sicherlich enorm, aber parkieren lässt sich sein Ahne dank seiner Übersichtlichkeit und kompakten Grösse (Corolla 148,5 m breit, C-HR 1,795 m breit) deutlich einfacher und man kann ihn auch ohne jegliche Instruktionen fahren. Mehr Platz im Innern hat der "Alte" noch dazu.

 

Winter vorbei?

Bruno von Rotz - 28.03.2017

Winter mit MG (© RT 1975)

Es geht gegen Ende März zu und die Temperaturen steigen deutlich. Frühlingshafte 21 Grad sind für diese Woche angesagt, da hofft unsereiner natürlich, dass damit der Winter vorbei ist und die Zeit der fröhlich rollenden Oldtimers/Youngtimers wieder beginnt.

Lustige Bilder, wie die Schneemann-Kühlerfigur (abgebildet in Road & Track vor 46 Jahren) sind damit zwar Geschichte, salzbestreute und vereiste Strassen aber hoffentlich auch.

Allerdings, Schneefall im April ist in Zentraleuropa gar nicht so selten, aber hoffen wir einfach einmal das Beste.

Tags: 
Eis
Salz

 

Aus dem Leben eines Mechanikergesellen - Zündverteilerprobleme

Der Mechanikergeselle - 27.03.2017

Verteiler im Borgward P100

An einem neuen Fahrzeug, das gerade die Überführungsfahrt hinter sich hatte, wurde die erste Inspektion gemacht. Ölwechsel und Schmierdienst waren bereits erledigt, und der Monteur wendete sich den übrigen Kundendienst-Arbeiten zu. Dabei wurden auch Verteilerkappe und Verteilerrotor entfernt, wobei man feststellte, daß am Rotor ein Teil der Führungsnase abgebrochen war. Deshalb wurde das Teil erneuert.

Als nach Beendigung der Arbeiten eine Probefahrt stattfinden sollte, sagte der Motor beim Anlassen keinen „Muck". Also wurde nochmals die ganze Sache überprüft. Die Zündung wurde in Ordnung befunden. Man tippte deshalb auf Kraftstoffmangel. Bei Kraftstoffmangel müßte der Motor wenigstens mit der Vergaserfüllung an springen. Man sah also nach, jedoch der Vergaser war voll. Aber auch jetzt sprang der Motor nicht an; also wendete man sich wieder der Zündung zu. Man kontrollierte den Unterbrecherabstand und verglich den neuen Rotor mit dem alten, es war der richtige. Die nassen Kerzen wurden gereinigt, aber auch das half nichts.

Nun wurde der Meister geholt. Er überzeugte sich, daß Zündstrom und Kraftstoff vorhanden waren und veranlaßte, daß die Zylinderkopfhaube abgenommen wurde (es handelte sich um einen Motor mit oben liegender Nockenwelle). Aber auch hier war nichts zu bemängeln, und nun war der Punkt erreicht, wo einer den anderen wortlos ansah.

Plötzlich sagte der Meister: „Gebt mir doch mal den alten Rotor". Er stellte den Motor auf Zündzeitpunkt, Zylinder 1, und nahm die Verteilerkappe ab. „Aha", sagte er nur, nahm den neuen Rotor ab und setzte den alten wieder auf. Verteilerkappe aufgesetzt, angelassen, und siehe da, nun lief der Motor einwandfrei.

Was war nun eigentlich los gewesen? Der Meister hatte den alten Rotor mit der ab gebrochenen Nase wieder aufgesetzt, und zwar so, daß er nicht mit der Nut in der Verteilerwelle, sondern mit der Markierung im Verteilergehäuse übereinstimmte, und des Rätsels Lösung: Der Verteilerantrieb war versetzt, und zwar um einen Zahn (Schneckenantrieb). Durch gewaltsames Verdrehen des Rotors war der Unterschied ausgeglichen worden, und der Motor hatte die Überführungsfahrt einwandfrei durchgestanden, ohne daß sich der Rotor von dieser Stelle gelöst hatte.

Man sieht also, daß auch bei neuen Wagen tolle Dinge passieren können.

Dieser Text stammt aus der Ausgabe 7 des Jahrgangs 1959 der Zeitschrift “Krafthand”.

 

Die Liebe zum Detail

Bruno von Rotz - 26.03.2017

Porsche 356 im "Winter" auf dem Tanner-Stand am OTM Fribourg 2017

Wer von Zeit zu Zeit an eine Oldtimermesse geht, der hat oft guten Grund, über den Enthusiasmus und die Ideenvielfalt der Aussteller zu staunen. In Fribourg, wo aktuell der Oldtimer- und Teilemarkt Oldtimer-Enthusiasten aus der Schweiz und dem nahen Ausland empfängt, hat z.B. Porsche-Restaurierer Tanner ein 356 Cabriolet in Wintermontur gesteckt und mit Skiern, Schlitten und weiterem Zubehör auf “Schnee” gestellt.

Griffon Proto in der Griffon-Sonderschau am OTM Fribourg 2017

Eindrücklich ist auch die Sonderschau des Swiss Car Registers zur Schweizer Rennwagenmarke “Griffon”, die eigentlich nur Kennern der Materie bekannt ist. In mühevoller Kleinarbeit wurden von Urs Hauenstein informative Poster zusammengestellt, die die Fahrzeuge und ihren Palmares detailliert beschreiben.

Informatives Poster zu den Prototypen von Griffon am OTM Fribourg 2017

Und vermutlich wurden noch nie zuvor fünf Griffon aus verschiedenen Epochen so zusammen präsentiert.

Die Aufzählung liebevoll aufgemachter Stände könnte hier noch lange weitergehen, doch die sparen wir uns jetzt natürlich für den ausführlichen Messebericht, der in Kürze erscheint, auf.

 

Warten auf den grossen Andrang

Bruno von Rotz - 25.03.2017

Stand Zwischengas und Swiss Classics Revue am OTM Fribourg 2017

Genau, wir sind in Fribourg, an der Sprachgrenze zwischen der Deutsch- und Westschweiz. Und wir haben am Oldtimer- und Teilemarkt unseren Stand aufgebaut. Hauptattraktion ist ein Saab 96 V4, den wir neulich für die Zeitschrift SwissClassics Revue im Schnee portraitiert haben.

Doch schon nach wenigen Minuten und noch vor den offiziellen Besuchszeiten ist klar, dass jemand dem Saab die Show stiehlt.

Monsieur Michelin auf dem Zwischengas-Stand am OTM Fribourg 2017

Ja, genau, es ist das Michelin-Männchen. Wobei, Männchen ist ein wenig untertrieben, denn immerhin ist die Figur rund zwei Meter hoch. Und diente früher als Pumpstation für Reifen. Jetzt lächelt Monsieur Michelin für uns und zieht eindeutig die Augen auf sich!

Zugedeckte Warte in Fribourg 2017

Auch die übrigen Aussteller haben ihre Stände aufgebaut und schützen sie vorsichtshalber über Nacht durch Tücher vor neugierigen Blicken. Immerhin haben wir noch eine schöne Reihe von Ölbüchsen erspähen können, die uns ganz nostalgisch werden lässt.

Ölbüchsen am OTM Fribourg 2017

Nun hoffen wir natürlich auf grossen Andrang am Samstag und Sonntag in Fribourg. Wir jedenfalls sind gerüstet. Und die beiden Sonderschauen zu 70 Jahre Ferrari und Griffon sind sicherlich sehenswert. Die Clubstände und was es sonst noch zu sehen gibt, sowieso.

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Ein Vierteljahrhundert Sauber F1

Daniel Reinhard - 24.03.2017

25 Jahre Sauber F1 - Sauber C12 1992 beim Rollout (© Daniel Reinhard)

Nach Jahren mit Sportwagen-Prototypen fiel im Januar 1992 die Entscheidung in Hinwil, in die Königsklasse des Motorsports einzusteigen. Bereits im Herbst fanden die ersten Testfahrten mit dem C12 und dem Ilmor-Motor statt. Rund 70 Mitarbeiter zählte das Unternehmen damals. Ein Teil davon ist auf dem Bild, das vom ersten Rollout 1992 stammt, zu sehen.

Am 14. März 1993 standen beim GP Südafrika in Kyalami zwei C12 mit Karl Wendlinger und JJ Lehto am Start. Mit einem tollen fünften Rang und damit 2 WM-Punkten konnte bereits der erste grosse Erfolg gefeiert werden. Beim GP von Italien in Monza 1993 stand man als Dritter mit Heinz Harald Frentzen zum ersten Mal auf dem Podest der F1.

Als BMW-Sauber Team kam 2008 endlich der lang ersehnte erste Sieg. Es war nicht nur ein Sieg, sondern gleich ein Doppelerfolg, der in Montreal beim GP von Kanada mit Robert Kubica und Nick Heidfeld gefeiert werden konnte.
Die Saison 2012, wieder ohne BMW, nur als Sauber war sicherlich das erfolgreichste Jahr für Sauber F1 überhaupt. Wie Sergio Perez in Malaysia gegen Fernando Alonsos Ferrari um den Sieg kämpfte, war allererste Sahne. Dazu kamen weitere drei Podestplätze und zum Schluss der 6. Rang in der Konstrukteurs-WM.

Übermorgen feiert das Team in Melbourne mit dem Start in die neue Saison sein 25-jähriges F1-Jubiläum. In die Lenkräder werden Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson greifen. Das Bild zeigt den aktuellen Sauber bei Testfahrten in Barcelona.

Aktueller Sauber Formel 1 Modell 2017 bei den ersten Testrfahrten im Jahr 2017 in Barcelona (© Daniel Reinhard)

Da ich seit 1986, als der C8 in den Kouros-Farben mit Mike Thakwell und Henri Pescarolo das turbulente 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring gewann, regelmässig für das Sauber-Team fotografieren durfte, war ich 31 Jahre lang bei sämtlichen Höhen und Tiefen des Teams mit von der Partie.

Nach meinem Rücktritt als F1-Fotograf Ende des letzten Jahres bin ich trotzdem emotional nach wie vor eng mit dem nun viertältesten F1-Team verbunden und möchte es nicht unterlassen, allen viel Erfolg für die kommende Saison zu wünschen: "Haut rein Jungs!”

 

Leidenschaft bei Zwischengas - ergänzte und erweiterte Artikel

Balz Schreier - 24.03.2017

Chevrolet Dekon Monza 1976 - © Michel Guilloux

Wir möchten anhand eines Beispiels wieder einmal verdeutlichen, wie leidenschaftlich die Zwischengas-Redaktion an Ihren Publikationen arbeitet, sei dies Text oder Bild. Wir sind stets mit Herzblut dabei.

Natürlich steckt in jedem Artikel und in jedem Bild viel Leidenschaft, aber selbst wenn diese publiziert sind, werde sie gepflegt, verbessert und ergänzt.

Jüngstes Beispiel ist unser Artikel zum Chevrolet Dekon Monza Rennwagen. In der Vorbereitung bemühten wir uns über eine äusserst lückenlose Dokumentation. Aus 17 Quellen konnten wir Fotos organisieren, teilweise sogar von damaligen Rennfahrern.

Aus Frankreich erhielten wir neulich einen Brief mit Dias drin, Absender war ein Herr Michel Guilloux. Die Dias - ein Beispiel sieht man am Anfang dieses Beitrags - zeigten seine Fotos aus dem Jahre 1976, als er den Wagen in Le Mans ablichtete. Wir haben die Dias in bestmöglicher Qualität digitalisiert und natürlich dem Artikel hinzugefügt.

Dies ist aber nur ein Beispiel eines Berichts, den wir ergänzt haben. Ersichtlich sind grössere Ergänzung am roten Balken auf den Übersichtsseiten. Im Balken wird auch gleich noch die Natur der Erweiterung genannt. Am besten einfach von Zeit zu Zeit kurz auf der Einstiegsseite von Zwischengas (siehe nachfolgendes Bild) nach Neuerungen Ausschau halten. 

Ergänzte Artikel auf Zwischengas

 

Wird Leistung nicht total überbewertet?

Daniel Reinhard - 23.03.2017

Formcar Formel V 1965 (© Bruno von Rotz)

Ein bekannter Spruch von Walter Röhrl lautet: "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat, es aufzuschliessen!" Für Walter Röhrl mag dieses Zitat nicht wirklich zutreffen, denn er kann mit Leistung umgehen und das verdammt gut. Viele sollten aber heute vor Angst erzittern wenn sie sich in ihre "normalen" Alltagsautos setzen. Von der Leistung und vom Gewicht aktueller Autos wären die meisten Fahrer ohne elektronische Fahrhilfen schlichtwegs überfordert.

Ein Hutless Go-Kart mit 100 ccm und rund 30 PS bewegt das zwischen 80 und 90 kg schwere Fahrzeug (ohne Fahrer) vehement vorwärts. Da man nur knapp über dem Boden sitzt und dank der exzellenten Kurvenlage hat man sofort das Gefühl, viel schneller zu sein es die gemessenen Geschwindigkeiten vielleicht erwarten lassen.

Der VW-Boxermotor des Formel-V mit seinen 34 PS hatte 1965 im Formcar 380 kg (ohne Fahrer) zu beschleunigen. Ein Käfer wog damals immerhin genau das Doppelte.Trotzdem oder gerade deswegen macht so ein Formel V auf Anhieb unglaublichen Spass. Seine Einfachheit, dazu die leicht beherrschbare Leistung, lassen das Rennfahrerblut in einem schnell in Wallung geraten. Die schmalen Reifen kommen schnell an ihre Grenzen und es stellt sich ein kontrollierbares Übersteuern ein. Man träumt von einem Rennen von Mann zu Mann und weiss, jeder noch so kleine Fehler würde einen blitzartig Platz für Platz verlieren lassen.

Im Qualifying muss die engste, aber doch schnellste Linie gewählt werden. Genau wie mit dem Go Kart in der Halle bremst jeder noch so kleine Rutscher. Man fühlt dieselbe Freude wie ein Kind auf seinem Bobby-Car, oder später in seiner ersten eigenen Seifenkiste.

Die schönste Art von Rennsport ist doch der Mehrkampf mit gleichwertigem Material, völlig egal von der verfügbaren Leistung. Der Fahrer alleine ist schlussendlich der Sieger oder Verlierer. Genau wie beim 800 m-Lauf, bei dem jeder Läufer auch nur seine zwei Beine und Laufschuhe zur Verfügung hat. Die schnellsten Beine gewinnen.

Auch bei einem Rennen mit nur 34 PS starken Formel-V-Rennwagen steht am Schluss der Schnellste, oder eher der Konstanteste und Fehlerloseste des Feldes ganz oben auf dem Podest. Fazit der Beste gewinnt immer. Viel spannender sind doch die Rennen, in denen vier, fünf Fahrer eine Kurve gemeinsam und nebeneinander anbremsen, was dank den Trommelbremsen der frühen Formel V auch nicht wie heute auf minimalstem Weg möglich war. Primitivere Technik kann eben auch für besseren Motorsport sorgen, dies konnte man auch am letzten Wochenende in Goodwood beim 75. Members’ Meeting wieder sehen.

Nicht jeder Fahrer schaffte nach dem Aufstieg vom Formel V später auch die stärkeren Kategorien mit Bravour. Es gibt tatsächlich immer wieder Piloten die ein grosses Talent in den unteren, schwächeren Klassen zeigen, später aber schlichtweg von der gigantischen Leistung überfordert werden.

Mit Sicherheit wäre ein 30 Mann starkes Formel-V Rennen mit gleichwertigen Fahrzeugen noch heute für Fahrer und Zuschauer eine absolute Riesengaudi.

 

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