Restomods sollen keine Oldtimer-Privilegien erhalten (Frage der Woche)
Der Trend schwappt von den USA zu uns herüber. Man nennt die alten Autos, die mit modernen Teilen so aufgerüstet werden, dass sie zwar noch optisch teilweise dem Original entsprechen, dank moderner Technik aber günstiger zu unterhalten und auf der Strasse schneller und sicherer zu fahren sind, Restomods. Wirkliche Oldtimer sind dies natürlich nicht mehr, dazu sind sie zu weit vom Ursprungszustand weg. Bei den Änderungen fängt es bei moderneren Rädern an und geht bis zu komplett neuen Antriebssträngen und Fahrgestellen aus späteren Fahrzeuggenerationen.
Die Frage ist natürlich, ob derartig modifizierte Autos weiterhin die Privilegien des Oldtimers, sprich H-Kennzeichen, Veteranenzulassung, geniessen sollten. Diese Frage der Woche wurde den Zwischengas-Lesern gestellt. Und ihr Verdikt war eindeutig.
60% der rund 260 teilnehmenden Zwischengas-Leser sind dagegen, dass Restomods ein H-Kennzeichen oder eine Veteranenzulassung erhalten sollten, da diese den originalgetreuen Klassikern vorbehalten sein soll.
Immerhin 39% aber zeigen sich flexibel. Von diesen sind 11% für Oldtimer-Privilegien ohne Einschränkung, während 26% dies vom Umfang der Modifikationen abhängig machen. Falsche Räder würden da vielleicht durchgehen, ein 20 Jahre jüngerer Motor dann vermutlich nicht.
Das Ergebnis, grafisch aufbereitet, sieht wie folgt aus:
Bereits läuft die nächste Frage der Woche . Dieses Mal geht es darum, vorauszusagen, welcher von fünf Klassiker-Fahrzeugen wohl über die nächsten Jahre die höchste Wertsteigerung erzielt.
Und natürlich kann man weiterhin alle bisherigen Ergebnisse zu den “Fragen der Woche” im entsprechenden Themenkanal nachlesen.


























