Lexus LS 400 – als Japan die deutsche Oberklasse aus der Reserve lockte
Zusammenfassung
Heute ist die Marke Lexus bestens bekannt, aber als der LS 400 erstmals gezeigt wurde, war sie eben erst gegründet worden. Mit dem Erstling präsentierten die Japaner eine überzeugende Oberklassen-Limousine mit moderner Antriebstechnik und Luxusausstattung. Die Konkurrenz von Audi, BMW und Mercedes jedenfalls hatte daran hart zu beissen. Dieser Fahrzeugbericht gilt dem ersten Lexus LS 400, der in der Schweiz den begehrten Veteranenstatus erhielt und zeigt ihn auf vielen Bildern und in der originalen Verkaufsliteratur.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ankunft auf Raten
- Modern und konservativ zugleich
- Fortschrittliche Technik
- Ankunft in Europa
- Auf Augenhöhe mit der Konkurrenz?
- Langlebig?
- Zeitlos?
- Alltagstauglicher Oldtimer
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn er vor einem gut situierten Hotel parkt, fällt er genauso wenig auf wie vor der Oper, beim Oldtimertreffen aber richten sich alle Augen auf den vermeintlichen Fremdkörper. Doch der Lexus LS 400 ist ein “Veteran” oder H-Kennzeichen-Träger, denn die ersten Exemplare sind schon über 30 Jahre alt, genau wie die fotografierte bordeaux-rote Limousine. Im April 1988 zeigte Toyota an der New York Autoshow bereits einen Vorgeschmack in Form eines Lexus-Prototypen. Damit sollte wohl das Interesse der amerikanischen Autokäufer getestet werden. Die japanischen Autobauer waren im Angriffsmodus. Mit neuen Luxusfahrzeugen für den Export sollte dem währungsbedingten Kostenanstieg für japanische Automobile begegnet werden. Acura (Honda), Infinity (Nissan) und Lexus (Toyota) wurden bewusst als Luxusmarken positioniert und primär auf den amerikanischen Automarkt ausgerichtet. Dabei waren grosse Limousinen für Toyota nicht neu, denn schon früher hatte man Luxusfahrzeuge produziert, allerdings primär für den Heimmarkt.
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