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Dem Oldtimer wird es immer häufiger zu heiss (Frage der Woche)

Bruno von Rotz - 31.07.2017

Teaser Frage der Woche 88 - Kühlung

Die Temperaturextreme nehmen zu, Sommertage mit Höchsttemperaturen von 32 und gar 35 Grad Celsius sind keine Ausnahme mehr. Die Hitze macht auch dem Automobil zu schaffen, vor allem den älteren Fahrzeugen.

Die Erfahrungen der 322 Leser, die unsere “ Frage der Woche - wird es dem Oldtimer heute zu heiss? ” beantwortet haben, zeigen, dass dies tatsächlich so ist.

73% gehen von Kühlungsproblemen aus. Etwa die Hälfte von ihnen (34% absolut) meinen, dass dies schon damals so war, weil die Kühlsysteme bei Stausituationen am Berg oder auf der Autobahn schon immer kapitulierten. Nachrüstung/Optimierung sei nötig, respektive der Verzicht auf Fahrten bei Höchsttemperaturen. Die andere Hälfte (39% absolut) geht einfach Fahrten bei Höchsttemperaturen mit Vorsicht an, hält halt an, wenn es mit der Motortemperatur kritisch wird.

Nur gerade 22 Prozent sind davon überzeugt, dass die Autos damals wie nach 30 und mehr Gebrauch auch Höchstbelastungen Stand halten können, wenn sie nur gut im Schuss sind.

Drei Prozent konnten sich mit keiner der gegebenen Antworten einverstanden erklären.

Hier noch die Ergebnisse der Umfrage grafisch dargestellt:

Frage der Woche 88 - Auflösung Kühlung

Bereits läuft die nächste Frage der Woche, wo wir von ihnen wissen möchten, ob es getrennte Anlässe für junge und alte Oldtimer braucht.

Und natürlich kann man weiterhin alle bisherigen Ergebnisse zu den “Fragen der Woche” im entsprechenden Themenkanal nachlesen.

 

Ist die farbenfrohe Welt des Automobils doch nicht vorbei?

Bruno von Rotz - 30.07.2017

Porsche 911 in Gelb und Grün

In den Siebziger- und in den frühen Achtzigerjahren waren grelle Farben noch durchaus beliebt beim Auto. Vor allem Sportwagen und Freizeitfahrzeuge (wie den Citroën Méhari beispielsweise) wurden gerne in Gelb, Grün oder Hellblau bestellt.

Porsche 924 bis 968 in den schönsten Farben

Heute aber besteht der Farbraum beim Automobil primär aus Grautönen. Zumindest fühlt es sich so an. Wenn man beispielsweise die gebrauchten Porsche-Modelle eines Händlers betrachtet, sind sie meist schwarz, silbern oder weiss lackiert.

Graube Porsche im Jahr 2017

Umso erstaunter waren wir kürzlich, als wir an einer Porsche-Garage vorbeifuhren und dort richtig bunte Cayenne-Modelle standen.

Farbenfrohe Porsche Cayenne und ein 911 im Jahr 2017

Vielleicht ist ja der Glaube an die Farbe doch noch nicht verloren?

Nun, allzu viel Hoffnung sollten wir nicht haben, denn das Ganze sieht doch eher nach einer Marketing-Aktion mit folierten Fahrzeugen aus und der durchschnittliche Cayenne wird auch morgen noch farblos durch unsere Strassen ziehen. Schade eigentlich!

 

Leuchtende Kinderaugen - Oldtimerausfahrt mit kleinen Patienten

Mark Siegenthaler - 29.07.2017

Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Oldtimerfahren macht ja per se Spass, umso schöner, wenn man damit jemandem eine grosse Freude machen kann. Am 23. Juli 2017 hat in der Umgebung von Schwarzsee FR die Oldtimerausfahrt für krebskranke Kinder und deren Familien stattgefunden.

Gruppenbild - Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Die Kinder, die im Berner Inselspital behandelt werden, waren zusammen mit Ihren Familien am Schwarzsee eine Woche lang in den Ferien. Diese Ferienwoche unter ärztlicher Betreuung wird seit den Neunzigerjahren durchgeführt, ermöglicht durch den Arche Fonds. Viele der betroffenen Familien hätten sonst gar keine Möglichkeit, Ferien zu machen, und das gemeinsame Erlebnis ist für sie in der schwierigen Zeit sehr wertvoll.

Christina Brauckhoff - Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Seit mittlerweile drei Jahren sind eben auch die Oldtimer Teil dieser Ferienwoche. Christina Brauckhoff trommelte am 23. Juli wiederum über drei Dutzend Oldtimerbesitzer und -besitzerinnen zusammen, die mit den kleinen und grossen Feriengästen und deren BegleiterInnen eine Ausfahrt machen. Die passionierte MG-Fahrerin tut das aus persönlichem Antrieb und mit sehr viel Herzblut.

Die Fahrer-/innen waren für die Ausfahrt auch dieses Jahr z.T. von weit her angereist. Wer die leuchtenden Kinderaugen beim Eintreffen der Oldtimer sah, wusste auch, dass sich der Einsatz gelohnt hatte.

Leuchtende Kinderaugen - Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Die Familien durften sich vor dem Hotel ein Fahrzeug aussuchen. Soll es der grosse Chevrolet sein, der rassige Ferrari oder der lustige 2CV? Nach einigen Hin und Her waren alle Passagiere untergebracht und die insgesamt rund zweistündige Fahrt konnte losgehen.

Los geht's - Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Unterwegs gab es einen Zwischenstopp mit Getränken und Süssigkeiten. Lustig dabei die Konversation von drei Kids auf dem Parkplatz: "Schau' mal mit dem bin ich mitgefahren!" "Cool, wie der innen aussieht!" "Weisst Du, früher gab es eben keine normalen Autos so wie heute, da gab es nur solche!"

Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Ein weiterer wichtiger Teil des Zwischenstopps war die Übergabe der Spendengelder, welche anlässlich der Ausfahrt zusammenkamen. Die leitende Kinderärztin Dr. Kerstin Hagemann konnte diesmal 4'900 Franken entgegennehmen. Somit erhöhte sich der Betrag, den Christina Brauckhoff bisher in der Oldtimer- und Motorradszene für den Arche-Fonds gesammelt hat, auf 22'800 Franken. Chapeau!

Citroën 2 CV - Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Vor dem Abendessen waren die Oldtimer wieder zurück am Schwarzsee. Die Familien hatten ihren Spass gehabt, die Oldtimerpilot-/innen auch, und wir finden: eine viel bessere Art, dem Oldtimerhobby zu frönen, gibt es wohl kaum.

Audi Coupé - Oldtimerausfahrt mit krebskranken Kindern ( Markt Siegenthaler)

Informationen zur Oldtimerausfahrt und zum Archefond gibt es auf den entsprechenden Webseiten.

 

Das Ende des Automobils, wie wir es kennen und lieben

Bruno von Rotz - 28.07.2017

Jaguar E-Type der Serie 1

Jetzt also auch noch die Briten, die traditionsorientierte Nation im Norden, eine Pioniernation, was das Automobil anbelangt. Ab 2040 sollen gemäss neuestem Dekret Benzin- und Dieselautomobile in Grossbritannien nicht mehr verkauft werden können. Es handelt sich dabei um ein Neuwagen-Verbot, aber die Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenbestand und die historischen Fahrzeuge kann man zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht abschätzen. Auch kann man sich kaum vorstellen, dass 2038 oder gar 2035 noch viele Benzin-Fahrzeuge abgesetzt werden können, wenn das nahe Ende sowieso droht.

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Deutschland oder Japan nachziehen, von kleineren Staaten wie der Schweiz oder Luxemburg einmal ganz abgesehen. Das Ende des Benzin- und Dieselmotors scheint unweigerlich bevorzustehen.

Sono Motors Sion Elektroauto

Und womit fahren dann die Neuwagenkäufer? Wie gross wird die Reichweite eines Elektroautos sein und wie schnell kann man es aufladen? Oder werden wir dann mit Solarautos wie dem Sono Motors Sion herumfahren, der pro Tag mit den internen Solarzellen imposante (?) 30 km schafft? Und werden unsere Kraftwerke überhaupt genug Energie produzieren, um den kompletten Umstieg auf Elektroautomobile (und Lastwagen?) per 2045/2050 zu schaffen? Für viele Fragen wird die Technik und deren Weiterentwicklung eine Antwort finden, kann man annehmen. Aber sicher werden wir dies erst wissen, wenn es soweit ist.

Und, wichtig für uns Freude des klassishen Automobils, wie wird sich die öffentliche Meinung gegenüber den “vorsintflutlichen” Benzin-Oldtimern entwickeln?

 

Sittenwidrige Preise und die drohende Rückabwicklung eines Oldtimerverkaufs

Bruno von Rotz - 27.07.2017

Veritas Coupé (© Retro Classics, edited ZG)

Gelesen habe ich diese neue Gerichtspraxis in der aktuellen Oldtimer Markt 8/2017, Seite 8. Da steht, dass das Oberlandesgericht Stuttgart am 8. März 2017 (OLG Stuttgart, Az. 3 U 30/16) entschieden hat, dass ein vor einigen Jahren verkaufter Oldtimer zurückgenommen werden müsse, weil der Preis überhöht gewesen sei. EUR 350’000 habe damals der Kaufpreis gelautet, während ein vom Gericht beauftragter Sachverständige nur auf EUR 100’000 bis 150’000 als Wert kam. Es handelte sich um ein Veritas Coupé, das als Einzelstück gewiss schwer einzuschätzen ist.

Wie ein Leser bemerkte, wurde das Urteil inzwischen wieder geändert und der Vertrag in der Folge (bisher) nicht rückabgewickelt. Nichtsdesto trotz erzeugt aber die im Gerichtsurteil vorgebrachten Argumente ein gerütteltes Mass an Unsicherheit.

Mit dem ursprünglichen Urteil wurde die übliche Meinung, dass ein Auto soviel wert sei, wie jemand bereit sei, dafür zu bezahlen, in Frage gestellt. Unter “sittenwidrigen” Preisen versteht man gemäss Gericht solche, die sich um das Zwei- oder Mehrfache vom eigentlichen Wert unterscheiden.

Dieses Betrachtung wirft eine ganze Menge unterschiedliche Fragen auf:
Wie bewertet man zum Beispiel berühmte Vorbesitzer? War der beim Verkauf mit über einer Million bewertete Porsche 911 von Steve McQueen dann auch sittenwidrig?
Und wie geht man mit einer interessanten Renngeschichte um?
Und, da das Urteil eigentlich beide Richtungen offen lässt, könnten nun auch Verkäufer, die ihren Wagen viel zu günstig hergaben, auf Rückabwicklung klagen?
Und wie geht man mit dem Zeitaspekt um, schliesslich könnte jeder, der vor zehn Jahren einen Ferrari 250 GT Lusso oder einen Aston Martin DB4 für EUR 50’000 oder 100’000 verkauft hat (und das kam gar nicht selten vor) heute auf einen deutlich höheren Wert pochen?

Und der Sachverständige, wie stellt man sicher, dass dieser auch wirklich alle Aspekte sinnvoll betrachtet? Werden Marktnotierungen , wie sie beispielsweise Classic Data (auch auf Zwischengas) veröffentlicht, plötzlich zum Juristenfutter?

Droht nun die grosse Klageflut und Rückabwicklungsanträge auf breiter Front? Dies ist wohl nicht zu befürchten, denn die meisten Oldtimerkäufer zahlen ja einen aus ihrer Sicht vernünftigen Preis für Ihr Auto. Aber auf der Hut sein, sollte man schon.

P.S. Wer sich selber kundig machen will, der findet das 19-seitige Gerichtsurteil hier .

 

Sie sind da, die neuen Schuhe

Bruno von Rotz - 26.07.2017

Die neuen Schuhe

Irgendwann sind sie einfach durch, man kann sie nicht mehr reparieren. So erging es meinen alten Autofahrschuhen. Nun, werden viele Leser sagen, wer braucht denn schon spezielle Schuhe zum Autofahren?

Wer nicht beliebig kleine Füsse hat und ab und zu in einen klassischen Italiener oder Briten, z.B. einem Dino, einem Lotus Elan oder einem Super Seven sitzt, der wird verstehen, dass man dann sehr froh ist, wenn die Schuhe so schmal wie möglich sind. Zudem sollten die Sohlen möglichst viel Gefühl vermitteln. Und um die Ferse sollte der Schuh rund und ohne Kanten verlaufen.

Jedenfalls war ich mit solchen Schuhen bisher immer gut gerüstet, auch wenn die Pedale eng standen. Nur eben, jetzt war Ersatz angesagt und gottseidank fand ich ein neues Paar, das nicht nur die funktionellen Kriterien erfüllt, sondern auch noch schmuck aussieht, finde zumindest ich selber. Dass die Schuhe dazu noch die aktuellen FIA-Normen erfüllen, stört dann natürlich auch nicht. Aber am Ende des Tages ist ja bekanntlich fast alles Geschmacksache …

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Geliebtes Karo

Bruno von Rotz - 25.07.2017

BMW Isetta Stoffpolster

Zu den Anfängen des Automobils waren die Sitze meist mit Leder überzogen, aber Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckten die Hersteller Alternativen dazu. So waren stoffbezogene Sitzgelegenheiten bald chic, während etwas später dann vor allem aus Kostengründen und wegen der der Pflegeleichtigkeit Vinyl/Kunstleder eingesetzt wurde.

Polster Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer

Immer wieder aber tauchten Stoffe mit Karo-Mustern auf. Dies gab es bereits beim Mercedes-Benz 300 SL …

Polster VW Golf GTI

… und es gehörte praktisch zum Charakter des VW Golf GTI.

Polster Mitsubishi Sapporo

Auch die Japaner setzten Karo-Stoffe ein (Mitsubishi Sapporo), …

Polster Triumph TR7

... genauso wie die Briten (Triumph TR7).

Und auch in den Achtzigerjahren (Mercedes-Benz 190E 2.5-16) waren die sympathischen Stoffe noch immer beliebt, …

Polster Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo I

… sie sind es ja auch heute noch.

 

Als man die Instrumente noch placierte ...

Bruno von Rotz - 24.07.2017

Instrumente Studebaker Avanti von 1963 (© Balz Schreier)

Kürzlich, als wir am Bericht über den Fiat 128 3P schrieben, stolperten wir über folgenden Satz, der im Auto Motor und Sport Heft 1/1976 auf Seite 39 abgedruckt war: “Praktisch unverändert blieb das Armaturenbrett mit den großen Rundinstrumenten in der Mitte und den seitlich darunter placierten kleineren Kontroll-Instrumenten für Wassertemperatur und Benzinvorrat.”

Instrumente Fiat 128 3P Berlinetta von 1977 (© Daniel Reinhard)

Das waren noch Zeiten, als Designer und Ingenieure die Anzeigen auf dem Armaturenbrett nach Geschmack und Belieben verteilen konnten. Heute müssen die Angaben meist auf einem LCD-Bildschirm oder wenigstens in vorgesehenen Steckplätzen für integrierte Anzeige-Boards untergebracht werden.

Früher aber war (fast) jede Uhr, jedes Instrument, jede Anzeige selbständig, verfügte über eine eigenen Stromversorgung, Beleuchtung und natürlich einen spezifischen Geber, wenn es sich nicht gerade um die Zeituhr handelte, die sich sozusagen selber steuerte.Die Ausnahmen waren die Kombiinstrumente, die z.B. Daimler-Benz verbaute, aber über die wollen wir dann ein anderes Mal schreiben.

Instrumente Facel Vega FV3 von 1957 (© Daniel Reinhard)

Weil die Instrumente (meist) voneinander unabhängig waren, konnte man sie auch dort einbauen, wo man wollte. So kam dann durchaus ein Tachometer auch einmal vor den Beifahrer zu stehen, Zusatzinstrumente gelangten in die Mittelkonsole, die Türe oder gar unter den Dachhimmel.

Instrumente Vauxhall SRV von 1971

Ob das in allen Fällen immer praktisch und ergonomisch war? Kaum, aber vielfältig dafür und immer wieder überraschend. Und reparieren konnte man die Uhren halt auch einzeln …

P.S. Das Wort "placieren" fiel uns natürlich doppelt auf, denn dessen Schreibweise wurde uns ja von der einen oder anderen Rechtschreibereform gründlich verunmöglicht.

 

Porsche 917/30 - eingebremst auf der Solitude

Balz Schreier - 23.07.2017

Porsche 917/30 am Solitude Revival 2017 (© Balz Schreier)

Er komme nicht über den zweiten Gang hinaus, meinte der Fahrer des Porsche 917/30 gestern anlässlich des Solitude Revival. Dabei sei der Wagen eigentlich ganz gut zu fahren auf dem Rundkurs. Das Pace Car fahre einfach zu langsam.

Porsche 917/30 am Solitude Revival 2017 (© Balz Schreier)

Dazu muss man wissen, dass der Porsche 917/30 in den frühen Siebzigerjahren der schnellste Sportwagen überhaupt war und mit 1100 PS unter der Haube die CanAm-Meisterschaft dominierte. 1975, als die Meisterschaft bereits nicht mehr existierte, fuhr ein 917/30 in Talladega eine Rekordrunde mit einem Schnitt von 221 Meilen pro Stunde, also fast 356 km/h.

Porsche 917/30 am Solitude Revival 2017 (© Balz Schreier)

So schnell darf er natürlich anlässlich des Solitude Revivals an diesem Wochenende nicht fahren. Dazu wäre weder die Strecke gut genug gesichert, noch würden die Zuschauer viel vom rasenden Boliden sehen.

Porsche 917/30 am Solitude Revival 2017 (© Balz Schreier)

Aber als Piloten würde man natürlich trotzdem gerne einmal in den vierten, oder wenigstens dritten Gang schalten …

Das Solitude Revival ist noch voll im Gange, heute Sonntag drehen die vielen attraktiven Autos nochmals ihre Demonstrationsrunden …

 

Über Mäuse und Käfer

Bruno von Rotz - 22.07.2017

Die weisse Maus - Polizei-VW Käfer 1300

Warum man ihn “weisse Maus” nannte, ist eigentlich nicht ganz klar. Schliesslich handelte es sich um einen VW Käfer, der in Polizeidiensten und daher weiss-schwarz gespritzt seine Dienste tat.

Sei es drum, der Käfer jedenfalls war im Polizeidienst beliebt, von 1960 bis 1970 war er beispielsweise bei der Kantonspolizei Zürich im Einsatz. Zu Hunderten vermutlich. Und trotzdem musste von der polizeieigenen Werkstatt ein Exemplar mit 1,3-Liter-Motor nachgebaut werden, als man den Sympathie-Wert eines alten Polizeiautos erkannte. Die Originale waren alle ausgemustert und verschrottet worden.

Die weisse Maus - Detail vom Polizei-VW Käfer 1300

Und so ist die ausgestellte “weisse Maus” eben ein originalgetreue Replica. Sympathisch ist sie trotzdem …

 

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