Die Klimaerwärmung als Feind des Oldtimers
Gemäss führenden Wissenschaftlern führt die Klimaerwärmung hierzulande zu extremeren Wetterverhältnissen. Ob man diesen Theorien nun glauben will oder nicht, spüren können wir derartige Wetterextreme bereits heute. Sommertemperaturen über 30 Grad waren vor 40 oder 50 Jahren eher die Ausnahme, bereits 28 Grad galten als hochsommerliche Temperatur.
Für unsere alten Autos, die zumeist noch mit inzwischen in die Jahre gekommener Kühltechnik herumfahren, sind drei oder gar sieben Grad mehr Aussentemperatur eine echte Herausforderung. Die Folge, sie werden schneller heiss.
Aber selbst wenn der Oldtimer das problemlos mitmacht, dann werden die hohen Temperaturen für die Insassen zum Risiko. Ohne Klimaanlage kommt der Metabolismus der doch halt meist älteren Fahrer und Beifahrer des Öfteren an seine Grenzen. Schliesslich weiss man schon seit Jahren, dass Überhitzung zu schnellerer Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann. Die Folge, mancher Oldtimerbesitzer lässt bei höheren Temperaturen den alten Wagen in der Garage und nimmt sein modernes Fahrzeug für Besorgungen. Der Klassiker wird also weniger bewegt, erweist sich als weniger nützlich.
Und über die andere Konsequenz des Klimawandels, nämlich härtere und längere Winter, haben wir noch nicht einmal gesprochen. Auch diese sind nämlich wenig förderlich für das Wohlergehen der alten Autos.
Frankreich macht derweil dem Auto mit Benzin- (oder Diesel-) motor gleich ganz den Garaus. Aber 2040 sollen dort nämlich Verbrennungsmotoren verboten werden. Vorerst soll sich das Verbot auf neue Autos beziehen. Indien will ähnliches bereits ab 2030 vorschreiben, Norwegen gar ab 2025. Wie lange sich diese Verbote ausschliesslich auf die neuen Autos beziehen, wird man erst noch sehen müssen. Aber sowieso kann auch dieses Verbot als Folge der Klimaerwärmung gesehen werden …

































