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Was die Autofahrer früher noch wussten - Starten des Motors mit dem Fusspedal

Bruno von Rotz - 10.06.2017

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Fusspedale des REO Flying Cloud von 1929 (© Daniel Reinhard)

Heute ist es klar. Entweder man startet den Motor mit einem Starterknopf (unter Annahme, dass der Schlüssel sich im Auto befindet) oder mit dem Schlüssel im Zündschloss.

Doch was, wenn sich wie beim REO Flying Cloud von 1929 weder ein Startknopf noch ein Zündschloss in Reichweite befindet. Der Autofahrer von damals suchte dann einfach im Fussraum nach einem entsprechenden Knopf, trat darauf und setzte damit den Anlasser in Bewegung.

Vorher hatte er natürlich noch die Zündung eingeschaltet, so einfach war’s und eigentlich noch ganz praktisch, zumindest solange die Füsse nicht noch etwas anderes hätten betätigen müssen, z.B. Gaspedal und Bremse, oder Kupplung und Bremse. Dann wurde der Tanz auf den Pedalen etwas aufwändiger. Weshalb man vermutlich von der Anlasserpedal-Lösung abgekommen ist. Aber eben, erfahrene Autofahrer könnten sich daran natürlich noch erinnern …

REO Flying Cloud von 1929 (© Daniel Reinhard)

Neueste Kommentare

 
 
bu******:
13.06.2017 (11:39)
In Gedenken an mein erstes Auto (Mercedes 200D, Bj. 1974)

Bei den Mercedes Strich-Acht (W115) Dieselmodellen 200D, 220D und 240D war der Anlassvorgang auch aufwendiger.
Das Zündschloss hieß noch Lenkschloss. Der Schlüssel im Lenkschloss wurde auf Position 2 gedreht und ein Leerlaufversteller rechts im Armaturenbrett war gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag zu drehen. Dann wurde links im Armaturenbrett ein Vorglüh-Anlass-Schalter bis zu einem fühlbaren Widerstand gezogen (sog. Vorglühstellung) und in dieser Position gehalten (bei tiefen Temperaturen bis zu einer Minute scherzhaft auch Rudolf-Diesel-Gedenkminute genannt). Parallel war der Vorglühüberwacher bis zum Leuchten der Glühwendel zu beobachten. Erst dann konnte der Vorglüh-Anlass-Schalter vollends bis zum Anschlag herausgezogen werden. Dieser wurde solange festgehalten (max. 30 Sekunden), bis der Motor ansprang (wenn nicht, eine Minute warten und kompletten Vorgang wiederholen). Anschließend noch den Leerlaufversteller im Uhrzeigersinn sukzessive zurückdrehen, sodass der Motor gerade rund läuft.
Das Abstellen des Motors ging einfacher: Vorglüh-Anlass-Schalter ganz hineindrücken und Schlüssel im Lenkschloss auf Position 0 drehen.
Der Vorglüh-Anlass-Schalter übernahm nicht nur die elektrische Steuerung des Vorglühens und des Anlassers, sondern auch an der Einspritzpumpe eine Anreicherung der Einspritzmengen zum Start sowie die Stellung der Einspritzpumpe auf Nullförderung zum Abstellen des Motors.
Diese Handhabung schuf man erst Ende 1976 mit Einstellung der Baureihe W115 ab (Ausnahme: der 240D 3.0 hatte von Anfang an einen Schlüssel-Start-Stopp).
ar******:
13.06.2017 (10:24)
Mein erstes Auto war 1964 ein alter Mercedes 170V Baujahr 1938. Gestartet wurde der Motor über einen Knopf am Boden unterhalb des Gaspedals den man mit dem Absatz durchtrat, nachdem der Zündschlüssel aktiviert war.
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