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Fremdgehen zum Zweiten - der Ritt auf zwei Rädern

Bruno von Rotz
19.06.2017

Honda XBR 500S aus dem Jahr 1987

Normalerweise sind auf Zwischengas bekanntlich vier Räder die Norm, von Zeit zu Zeit dürfen es ausnahmsweise auch einmal drei (z.B. Morgan Threewheeler) oder sechs (z.B. Tyrrell P34) sein, aber zwei? Eigentlich nie.

Nun, eine Ausnahme haben wir über die letzten Tage bereits einmal gemacht, als wir einen Bericht über die Tourist Trophy auf der Isle of Man publiziert haben. Eine zweite Ausnahme ist dieser Kurzartikel/Blog.

Tatsächlich hat nämlich eine einzylindrige 500-er Honda Einzug in den Redaktionsfuhrpark gehalten. Es ist sozusagen eine Nostalgiegeschichte, denn schon vor 30 Jahren stand die Honda XBR 500S einmal ganz oben auf meiner Einkaufsliste. Daraus wurde dann nichts, stattdessen bin ich Vierzylinder-Suzuki gefahren, bis das Motorrad dem stetig vergrösserten Autofuhrpark weichen musste.

Lenker und Armaturen der Honda XBR 500 S von 1987

Nach einigen Kilometer auf dem Oldtimer-Motorrad, mit dessen Kauf es natürlich nicht getan war, da man zusätzlich auch reichlich Fahr- und Schutzausrüstung benötigt, lässt sich sagen, dass es halt doch auch heute noch eine tolle Sache ist, auf zwei Rädern um Kurven zu fahren. Es braucht dazu weder 200 PS, noch ein Wheelie-Control-System. 27 PS, fünf Gänge, ein einfacher Stahlrohrahmen, ein Tank, ein Lenker mit zwei schönen Rundinstrumente reichen völlig aus.

Aber keine Angst, das Motorrad wird das Auto weder auf Zwischengas, noch im Fahrbetrieb der Redakteure ver- oder bedrängen, dafür lieben wir die Autos viel zu sehr …

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von kd******
20.06.2017 (09:20)
Antworten
Finde ich auch - durchaus mal Motorrad! Und dann mit Text!
Ich selber fahre eine Honda Dax ST70, das erste Funbike, und sehr vergnüglich in der Stadt.
von rolfsroyce
19.06.2017 (08:47)
Antworten
Netter Einwurf,
allen nicht 2-Rad Liebhabern zum Trotz:
Ein Motorrad bewegt die Seele, ein Auto den Körper.
Trotz allen damit anhaftenden Nachteilen.
Antwort von ka******
20.06.2017 (08:01)
@rolfsroyce
«Ein Motorrad bewegt die Seele, ein Auto den Körper».
Das Zitat gefällt mir sehr. Jetzt Fahre ich seit meinem 18ten Lebensjahr Motorrad am Anfang auch ganzjährig. Heute meist Guzzi LM1 auf der ist Mann sowiso eher Maschinist als Motorradfahrer aber es bewegt die Seele ungemein.
Danke
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