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Wenn es etwas mehr Mühe bereitet, den Oldtimer zu verkaufen

Bruno von Rotz - 29.06.2017

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Oldtimer verkaufen (Einduck von einer Messe)

Wir leben bekanntlich in der automobilen Goldgräberzeit, so wollen es uns zumindest Oldtimer-Magazine, Management-Zeitschriften und Investoren weismachen. Die Nachfrage nach alten Autos ist ungebremst, die Preise steigen und steigen.

Wer allerdings selber sein Auto verkaufen möchte, weil er zum Beispiel in die Jahre gekommen ist oder nach Jahren der Treue nach etwas anderem Ausschau halten möchte, stellt oft fest, dass es gar nicht so einfach ist, einen neuen Besitzer für den Oldtimer zu finden.

Man zeigt und inseriert also fröhlich seinen Wagen und dann? Null Echo, kaum Interesse, höchstens ein paar Pfennigfuchser auf Schnäppchenjagd.

Oldtimer verkaufen an einer Messe

Alles Mumpitz also mit den steigenden Preisen für alte Autos? Nun, die Welt ist wie immer komplizierter. Wer sein Schmuckstück, in das er viele Jahre und noch mehr Schweiss investiert hat, zu gutem Preise verkaufen möchte, benötigt Geduld und auch ein wenig Glück, als dass gerade der richtige Interessent zum aktuellen Zeitpunkt genau das sucht, was man anbieten kann. Oft stimmen die Erwartungshaltungen auf beiden Seiten eben nicht überein. Ein Verkauf klappt dann vermutlich nicht.

Einfacher ist es natürlich mit den Modellen, die jeder sucht, aber dazu gehören eben Ford Zephyr, Opel Olympia oder MG TD, um drei Beispiele zu nennen, nur bedingt. Und schliesslich will man Bargeld und keinen windigen Eintausch nehmen.

Aber trösten Sie sich. So, wie es Ihnen ergeht, geschieht es mit vielen hunderten verkaufswilligen Oldtimerbesitzern. Entweder man harrt aus oder man geht auf der Preisseite Kompromisse ein.

Neueste Kommentare

 
 
Fredi Vollenweider:
30.06.2017 (16:30)
Das stimmt Ruedi, und auch auf die Art. Vorkriegslimousinen wie Ford A usw. bekommt man günstig und es hat viele auf dem Markt. Und noch was zu den Spekulanten. Die gibt es, die haben auch sicher da und dort eine gute Nase, nicht nur bei den Oldtimern, aber bei einem frisch restaurierten Klassiker, egal welcher Provenienz, muss man eigentlich auch einen Wertverlust hinnehmen. Denn wenn man das Auto bewegt und nutzt, entstehen ja auch wieder Gebrauchsspuren, auch als Zweitpatina bezeichnet. Die ist meiner Meinung nach aber nicht gleichzusetzen mit der Patina an einem originalen unrestaurierten Fahrzeug. Man könnte noch lang reden und schreiben, haben wir doch einfach Freude an unseren Oldtimern und geniessen das Leben.
Cr******:
30.06.2017 (15:43)
Da stehen Autos ausgeschrieben, bei welchen galaktisch hohe Preise gefordert werden. Bei diesen Inseraten muss dann "STEHEN" langfristig verstanden werden.
Wer das Oldtimer-Hobby mit Spekulation verwechselt und sein zugegebenermassen gehätscheltes Fahrzeug mit viel Geld am Leben erhalten oder restauriert hat - der darf nicht erwarten nun alles wieder zurück bezahlt zu erhalten! Fahrt die Autos auf den Strassen und erhält sie für die Nachwelt. Einen Oldie zu fahren macht viel Spass und das ist unbezahlbare Lebensqualität.
Falls der Wagen dann doch einmal verkauft werden muss: sucht Euch einen Verwandten oder Bekannten, der Freude daran hat und verlangt bitte keine Phantasie-Preise.
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