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Bild (1/8): Mazda MX-5 (1991) - gut 950 kg schwer waren die MX-5 der ersten Generation (© Bruno von Rotz, 2014)
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    Die Rettung des Cabriolets - Mazda MX-5 - zwischen Nostalgie und Innovation

    Erstellt am 7. August 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Bruno von Rotz 
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    Mazda 
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    Ende der Achtzigerjahre war das Cabriolet fast schon ausgestorben, nur noch wenige Hersteller, etwa Mercedes-Benz, Alfa Romeo oder Exoten wie Morgan und Rolls-Royce, boten gänzlich offene Autos an. Da präsentierten die Japaner im Februar 1989 den kleinen Sportwagen Mazda MX-5 an der Chicago Auto Show und lösten einen Sturm der Begeisterung aus, das Auto wurde ihnen fast aus den Händen gerissen.

    Mazda MX-5 (1991) - bei Tagfahrlichtpflicht müssen die Scheinwerfer offen bleiben
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Kein Lotus Elan

    Der Mazda MX-5 wird gerne mit dem Lotus Elan verglichen und dies hat auch seine Berechtigung. Das Design des Mazdas ist eine Ode an den Lotus Elan, den der MX-5-Inspirator Robert L. Hall zu seinen Lieblingsautos zählte. Die Zeichner des amerikanischen Mazda-Design-Centers hatten sich den leichtgewichtigen Sportwagen mit Kunststoffkarosserie genau angeschaut, als sie die Linien des MX-5 festlegten.

    Der Lotus Elan war ein Design-Vorbild für den Mazda MX-5
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Vom Naturell und der Positionierung im Markt liegt allerdings der Vergleich mit dem MG Midget näher. Die Nachkriegs-TCs und auch die späteren Midgets, die als Parallelmodell zum kleinen Austin-Healey erschienen, verfolgten eine ähnliche Philosophie und erfreuten sich wie der Mazda MX-5 einer umfangreichen Fangemeinde. Leichtgewichtig und einfach konstruiert waren diese Sportwagen. Was nicht zum Fahren benötigt wurde, war auch nicht eingebaut. Günstig mussten sie sein und vergnügliches Offenfahren ermöglichen.

    Von der Idee aber orientiert sich der Mazda MX-5 aber eher an den MG Midgets, die es nach dem Krieg u.B. als TC ...
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Wir erinnern uns: Ryan O’Neal fuhr im Film "Love Story" aus dem Jahr 1970 einen MG (Midget) TC. Es ist durchaus denkbar, dass der männliche Hauptdarsteller bei einem Remake im Mazda MX-5 sitzen würde, natürlich mit unverschandeltem Haifischmaul, denn in vielen Staaten der USA benötigt man vorne ja kein Kennzeichen.

    Konventionell, aber effizient

    Der Mazda MX-5 ist ein Kind seiner Zeit, grosse Experimente wurden bei der Konstruktion nicht eingegangen. Er verfügt über eine selbsttragende Karosserie aus Stahlblech, die auf Sicherheit und Stabilität ausgelegt ist, und wiegt dementsprechend auch deutlich mehr als die englischen Vorbilder. 972 kg waren es in der amerikanischen Ausführung mit Airbag und zeitgemässen Sicherheitsvorkehrungen, die europäische Version war ein wenig leichter.

    Mazda MX-5 (1989) - Durchsichtszeichnung
    © Copyright / Fotograf: Archiv Zwischengas

    Fahrwerkstechnisch wurden ringsum Einzelradaufhängungen mit unteren und oberen Dreieckslenkern montiert, gebremst wird mit vier Scheibenbremsen.

    Der MX-5 beschleunigte mit seinem 115 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder in 10,5 Sekunden auf 100 km/h und erreichte 185 km/h Höchstgeschwindigkeit. Dies zumindest in der Theorie, denn messen durfte man dies in den USA auf der Strasse natürlich nicht, als 1989 die ersten Tests der deutschsprachigen Presse publiziert wurden.

    Ein Jahr später aber konnten auch in Europa Fahrversuche durchgeführt und die Beschleunigung auf 100 km/h mit 9,8 Sekunden gemessen werden. Die Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h wurde bestätigt. Der Durchschnittsverbrauch des kompakten Cabriolets (Länge 3,95 Meter, Breite 1,68 Meter) pendelte sich bei 9,1 Liter pro 100 km ein, bei konstant 120 km/h konsumierte ein MX-5 8,4 Liter pro 100 km, bei 80 km/h waren es gar nur 5,6 Liter.

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    Unterschätzte Nachfrage

    Kaufen konnte man den Mazda MX-5 vorerst nur in Amerika und Japan, die Europäer mussten warten. Je nach Markt trug er unterschiedliche Namen. Mazda Miata hiess er in den Vereinigten Staaten, Eunos Roadster in Japan.

    Europäer, die nicht warten wollten, mussten auf Direkt-Importe ausweichen, bis im Jahr 1990 auch hierzulande der MX-5, wie er in Europa nüchtern hiess, offiziell angeboten wurde.

    Zu diesem Zeitpunkt hatten die Japaner längst gemerkt, dass die ursprünglich angepeilte Stückzahl von 5000 pro Jahr produzierten Fahrzeugen wohl nicht ganz ausreichen würde. Doch trotz Produktionssteigerungen war die Nachfrage viel grösser als das Angebot.

    Mazda MX-5 (1989) - mit einer Prise Retrodesign
    © Copyright / Fotograf: Mazda

    Als die Händler in Europa begannen, Bestellungen anzunehmen, waren die Jahreskontingente innert Tagen ausverkauft. Mit dem Telefonhörer und ohne jeglichen Rabatt konnten die glücklichen Mazda-Vertriebspartner ihre wenigen Fahrzeuge (für die Schweiz waren beispielsweise 1990 900 Exemplare vorgesehen), die es ursprünglich nur blau-, rot-, weiss- und silber-farbig gab, zuteilen. Kein Wunder, blühte das Grau-Importgeschäft.
    15’000 USD kostete der Wagen in Amerika, 35’500 DM in Deutschland, 29’300 Franken in der Schweiz, allerdings (vorerst) ohne Airbag, was die Nachrüstung eines hübschen Sportlenkrads erleichterte ...

    Einfach und preiswert

    Und was erhielt man für die doch ganz stattliche Summe Geld? Einen einfachen und bedienungsfreundlichen wirklich offenen Wagen mit einem genialen Verdeck, das sich von Hand in Sekunden öffnen liess, ohne dass man den Wagen verlassen musste.

    Mazda MX-5 (1991) - Klappscheinwerfer ermöglichten eine flache Frontpartie
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Die Gestaltung der Klappscheinwerfer überzeugte zwar nicht unbedingt, der Kofferraum hatte bescheidene Ausmasse, aber das waren Minuspunkte, die kaum ins Gewicht fielen. Denn endlich gab es wieder ein Cabriolet, das man sich leisten konnte. Und die ganze Welt griff zu und löste damit einen richtigen Cabriolet-Boom aus, dem andere Hersteller nicht tatenlos zusehen konnten. So haben wir dem Mazda MX-5 zumindest teilweise die Renaissance des offenen Autos zu verdanken.

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    Erfolgsgeschichte

    Der Erfolg des quirligen Mazdas übertraf alle Erwartungen. Bereits 1994 waren 300’000 Fahrzeuge produziert, 1999 konnten 500’000 produzierte Exemplare gezählt werden.

    Mazda MX-5 Mk II (2001) - MV Limited in Grau
    © Copyright / Fotograf: Mazda

    Da hatte der MX-5 aber bereits einen Nachfolger erhalten, der 1998 vorgestellt worden war und von den Klappscheinwerfern Abstand nahm, insgesamt etwas weichgewaschener und auch schwerfälliger wirkte. Dies stand aber einer Fortsetzung des Erfolgs nicht im Weg. Und im Jahr 2005 folgte die dritte Version, deren Design an die Neuzeit angepasst worden war und wieder richtig frisch wirkte.

    Mazda MX-5 Mk III (2005) - in englischem Grün
    © Copyright / Fotograf: Mazda

    Fast schon ein Oldtimer

    Inzwischen sind die rückblickend Mk I genannten bis 1998 gebauten Modelle bereits zum Youngtimer gereift und auf dem Weg zum Oldtimer-Klassiker zu werden.

    Tatsächlich dürfte kaum ein anderes japanisches Modell aus jener Zeit auf soviel Sympathien stossen heutzutage. Bereits steigen die Preise für originale MX-5, vor allem, wenn sie einen geringen Kilometerstand aufweisen. Nicht, dass der hübsche Japaner grösseren Fahrleistungen abgeneigt wäre, aber gerade die Interieur-Stoffe und auch das Dach leiden unter starker Nutzung.

    Zwischen Tradition und Moderne

    Der Einstieg in den Mazda MX-5 erfordert keine ausserordentliche Geschicklichkeit und schon findet man sich in einem Cockpit wieder, wie man es sich als Sportfahrer wünscht. Alle Bedienungselemente liegen dort, wo man sie gut erreichen kann, die Hand fällt von selber auf den kleinen Schalthebel, wichtige Funktionen sind an Hebeln links und rechts vom Lenkrad angeordnet.

    Mazda MX-5 (1991) - Cockpit mit Original-Kunststofflenkrad ohne Airbag - so wurden die ersten Autos in Europa ausgeliefert
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Ein Dreh am Zündschlüssel lässt den 1,6 Liter grossen Vierventiler-Vierzylinder, der wie der Lotus Elan mit zwei obenliegenden Nockenwellen ausgerüstet ist, starten. Was nun ertönt, mag den einen oder anderen enttäuschen. Klappenauspfuffsysteme waren in den Achtzigerjahren noch nicht erfunden und der Mazda musste alle damaligen Lärmregulative erfüllen. Dass Mazda damals bei der Entwicklung über Dutzende verschiedene Varianten der Auspuffführung untersucht hat, mag man dabei nicht ganz glauben.

    Mazda MX-5 (1991) - der Vierzylinder-Motor weist ein nostalgisch angehauchtes Design auf
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Immerhin lärmt er nicht und fällt nie unangenehm auf, in einigen Drehzahlbereichen erfreut er sogar mit einer fast klassischen Sound-Note.
    Das Fahrverhalten gibt, nicht zuletzt dank ausgewogener 50:50-Gewichtsverteilung, keine Rätsel auf, genausowenig wie die Bremsanlage, die natürlich in den ersten Jahren noch ohne ABS auskommen musste.

    Es lässt sich angenehm fahren und man öffnet das Dach bei jeder Gelegenheit, denn offen macht der MX-5 natürlich am meisten Spass. Nur die weit öffnenden Scheinwerfer dämpfen angesichts der heutigen Tagfahrlichtpflicht ein wenig die Freude, aber dieses Problem müsste man eigentlich auch noch lösen können.

    Mazda MX-5 (1991) - die Scheinwerfer klappen elektrisch aus
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Und sollte demnächst ein Regisseur auf die Idee kommen, ein Remake des Films “The Graduate” zu drehen, vielleicht sitzt dann Justin Bieber am Lenkrad eines Mazda Miata Mk1 ...

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