Die Reifen sind doch ein Problemfeld beim Oldtimer
Von Anfang an waren sie Verbrauchsmaterial, die Reifen des Autos. Wenn sie kein Profil mehr hatten oder zu alt wurden, dann ersetzte man sie einfach.
Der Reifen entwickelte sich stetig weiter, sein Grössen-Breiten-Verhältnis änderte über die Zeit genauso wie die Profile und die Mischungen. Die Pneuhersteller erfanden in Zusammenarbeit mit den Fahrzeugbauern immer wieder neue “revolutionäre” Ansätze, wie man Reifen sicherer und besser machen könne, Beispiel dafür sind die “Runflats” oder das Michelin TRX-System.
Ist eine einst hochgelobte Technik überholt, schwindet auch das Interesse der Hersteller für genügend Nachschub zu sorgen. Ist eine Dimension nicht mehr gefragt, weil sie nur selten (oder vielleicht sogar nur einmal) verwendet wurde, kann das Angebot schnell versiegen. Für Gegendruck sorgen die vielen Reifenfabrikanten im Markt, die auch den Oldtimer als wertvolle Nische erkannt haben.
Aber reicht dies? Ist das Beschaffen von Ersatzreifen für alte Autos problemlos oder doch nicht? Dies wollten wir mit unserer letzten “Frage der Woche” herausfinden.
Und siehe da, so ganz einfach ist es sicherlich nicht, denn über die Hälfte (55%) der 255 Antwortenden findet, dass es zwar die passenden Reifen prinzipiell noch gäbe, sie aber nicht immer verfügbar und je nachdem auch teuer seien.
11% leidet unter dem Problem, dass es keine passenden Reifen mehr gibt für ihren alten Wagen, es muss auf eine Ersatzdimension ausgewichen werden.
27% gab zu verstehen, dass Ersatzreifen in der richtigen Dimension immer verfügbar und auch bezahlbar seien. Und 5% konnte sich in keiner der vorgegebenen Antworten wiederfinden.
Es gäbe also schon etwas zu tun im Reifensektor, könnte man als Erkenntnis aus dieser Umfrage mitnehmen, aber es gibt wohl auch drückendere Probleme im Oldtimersektor.
Hier noch die Ergebnisse grafisch dargestellt:
Die Auswertungen der bisherigen Fragen der Woche können können alle in einem eigens eingerichteten Themenkanal nachgelesen werden.
Und bereits wurde eine nächste Frage der Woche gestellt. Dieses Mal geht es darum, ob die Ersatzteilbeschaffung bei untergegangenen Marken schwieriger ist als bei noch existierenden Fahrzeugherstellern.


























