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Was Antoinette mit Top Gear zu tun hat

Bruno von Rotz - 30.12.2014

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Top Gear in Argentinien (© Top Gear)

Im Jahr 1902 liess Léon Levavasseur einen zukunftsorientierten Motor patentieren, der für den Antrieb von Booten (und später Flugzeugen) gedacht war. Der V8-Motor war aussergewöhnlich leicht und wies in seiner Weiterentwicklung innovative Details wie etwa eine Direkteinspritzung auf. Und er wurde Antoinette genannt und gab damit auch der gleichnamigen Firma, die das Aggregat herstellte, den Namen.

Eine der meistgebauten V8-Maschinen der Frühzeit aber stammte vom Schweizer Marc Birkigt, der sie unter der Marke Hispano-Suiza fast 50’000 Mal für den Einsatz im Flugzeug baute.

Richtig bekannt wurde der V8-Motor dann vor allem durch Henry Ford, denn er schaffte es, einen V8-Motor aus einem Stück kostengünstig herzustellen, noch heute dient der “Flathead V8” als beliebte Antriebseinheit für Hot Rods.

Und was hat dies jetzt mit Top Gear zu tun? Nun, für deren “Christmas Special”, ausgestrahlt über die Festtage, bezogen sich die drei Rabauken Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May auf irgendein V8-Jubiläum und wählten daher V8-Fahrzeuge für eine Fahrt durch Patagonien aus. Der Christmas-Special wurde allerdings vor allem durch Unruhen in Argentinien über die Szene hinaus bekannt, welche auf das von Clarkson montierte Nummernschild mit “FKL” (wie Falkland Islands und ein Verweis auf den gleichnamigen Krieg) zurückgeführt wurden.

Was auch immer, die drei traten ihre Reise mit völlig unterschiedlichen Fahrzeugen an. Jeremy fuhr einen Porsche 928 GT, Richard einen Ford Mustang Mach 1, der wohl schon bessere Tage gesehen hatte, und James vertraute sich einem Lotus Esprit V8 Turbo an, eine eher unerwartete Wahl.

Lotus Esprit V8 (© Top Gear)

Tatsächlich führte die über 2000 km lange Fahrt augenscheinlich durch Geröll und über übelste Saumpfade, die der dafür ungeeignete Lotus Esprit erstaunlich gut meisterte. Jedenfalls schien er den Strapazen deutlich besser standzuhalten als die Konkurrenz aus Amerika und Deutschland. Aber was wissen wir schon, es ist schliesslich eine Fernsehproduktion und um Wahrheitsfindung geht es den Top-Gear-Machern sicher nicht.

Porsche 928 GT (© Top Gear)

Die Autos jedenfalls taten dem Fan sicher leid und aus unserer Sicht waren die TG-Specials auch schon unterhaltsamer, vielfältiger und überraschender. Und wie ums Himmels willen hätte es Richard Hammond mitten im Geröll schaffen können, eine abgebrochene Spurstange an seinem Mustang zu reparieren?

Ford Mustang Mach 1 (© Top Gear)

Neueste Kommentare

 
 
al******:
30.12.2014 (20:39)
Das Nummernschild ist seit neu (1991) an dem Porsche dran, das lässt sich einfach eruieren: https://www.vehicleenquiry.service.gov.uk.
Das hätten auch die Argentinier tun können – falls die sich tatsächlich über das Schild aufgeregt haben sollten. Leider haben es auch die Journalisten in den britischen Medien unterlassen, diese sekundenschnelle Internetrecherche durchzuführen. Und Top Gear hat die ganze Sache natürlich als gefundenes Fressen genommen – und die Anschuldigungen nie so richtig dementiert (falls nicht gar alles dran erstunken sein sollte, auch der argentinische "Volkszorn" ). Perfekte PR-Arbeit, Gratulation Jeremy!

mo******:
30.12.2014 (08:24)
immerhin brachte es Jeremy mit seinem wohl absichtlich so fabrizierten KFZ- Zeichen zu fragwürdiger Publizität bei den Argentiniern...
Antwort von al******
02.01.2015 (01:48)
Das Nummernschild wurde EBEN NICHT ABSICHTLICH fabriziert, kann es gar nicht, da es seit NEU AN DEM PORSCHE DRAN HäNGT.
Unwahrheiten werden nicht wahrer, indem man sie immer weiter kolportiert und FAKTEN ignoriert.
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