Der Jaguar XK 120, 140 und 150 - Geschichte, Erfolge und Konkurrenten

Erstellt am 22. Juli 2011
, Leselänge 23min
Text:
Louis Miller
Fotos:
Daniel Reinhard 
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Bruno von Rotz 
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Louis Miller 
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Balz Schreier 
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Archiv 
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Jaguar blickte bereits auf eine längere Geschichte zurück, als 1948 der XK 120 lanciert wurde und zum Star der London Motor Show avancierte. Die XK-Baureihe aber war erfolgreicher als alle Automobile von Jaguar zuvor und etablierte die Firma als den Massstab im Sportwagenmarkt. Erst der E-Type konnte einen ähnlich grossen Schritt vorwärtsmachen und war denn auch ein würdiger Nachfolger für die XK-Sportwagen.

Die Vorgänger Jaguar SS 90 und SS 100

Das von William Lyons und William Walmsley 1922 in Blackpool gegründete Unternehmen „Swallows Sidecars“ produzierte ursprünglich – wie der Name sagt - Motorrad-Seitenwagen.

Ab 1927 wurden auch sportliche Karosserien für Chassis der Fahrzeughersteller Austin und Standard gebaut. Nach dem Umzug in eine geräumigere Fabrik in Coventry stellte das Unternehmen 1931 sein erstes Fahrzeug auf einem eigenen, besonders niedrigen Chassis vor, was elegantere und sportlichere Linien ermöglichte. Das Fahrzeug, eine zweitürige Limousine, wurde bei Standard montiert und mit Motoren von Standard ausgerüstet, entsprechend wurde das Auto SS (Swallows/Standard) genannt. Es gab zwei Ausführungen: Den SS 1 mit Sechszylindermotor mit zunächst 2 und 2.5 Litern Hubraum und den SS 2 mit Vierzylindermotoren mit zwischen 1 und 1.6 Litern Hubraum.

Im Herbst 1935 wurden SS 1 und SS 2 durch eine neue, viertürigen Limousine abgelöst. Das neue Auto hiess SS Jaguar und wurde zunächst mit 1.5- und 2.5 Litermotoren angeboten. 1937 kam zusätzlich der SS Jaguar 3.5 Litre mit 125 PS dazu – er war eine der damals schnellsten Limousinen, die serienmässig produziert wurden. Rückblickend wurden die SS Jaguar-Modelle Jaguar Mark IV genannt.

Bereits Anfang 1935 stellte das Unternehmen Swallows seinen ersten Sportwagen vor. Der SS 90, ein zweisitziger, flacher und eleganter Roadster, übernahm den 2.5 Liter-Sechszylindermotor der Limousine SS1. Mit einer Leistung von 70 PS war der Motor im leichteren und flacheren SS 90 für eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 145 Km/h (90 mph - deswegen die Bezeichnung SS 90) gut.

Ein halbes Jahr später modifizierte Swallows den Standard Motor. Durch den Einbau hängender Ventile erhöhte sich die Leistung auf über 100 PS, so dass knapp 100 mph (161 Km/h) möglich wurden (SS 100). Und ab 1937 wurde der Hubraum des Motors auf 3.5 Liter vergrössert, die Leistung stieg auf 125 PS. So motorisiert beschleunigte das Fahrzeug in 10.4 Sekunden von 0 auf 60 mph und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von gut 100 mph – für die Jahre unmittelbar vor dem 2. Weltkrieg beachtliche Werte. Die SS-Modelle hatten Swallows vor dem Krieg erfolgreich im Sportwagensegment positioniert, insgesamt wurden bis 1939 allerdings nur 23 Exemplare des Typ SS 90 und 309 Exemplare des Typ SS 100 produziert.

Wie bei allen britischen Herstellern befand sich die Produktion von zivilen Fahrzeugen während des 2. Weltkrieges in einer Art Winterschlaf. Nach dem Ende des Krieges wurde die Produktion allmählich wieder aufgenommen, wobei zunächst Vorkriegsmodelle gebaut wurden. Bei Jaguar (die Namen Swallows und Swallows Sidecars – SS - wurden nach dem Krieg fallen gelassen) war dies der aus der SS Jaguar Limousine weiterentwickelte Jaguar Mark V. Als erstes von Grund auf neues Auto war für die London Motor Show im Herbst 1948 sein Nachfolger, der Jaguar MK VII geplant. Die Entwicklung des Autos verzögerte sich allerdings erheblich, der MK VII konnte erst zwei Jahre später, im Herbst 1950, vorgestellt werden. Dennoch wollte William Lyons, der Mitgründer und jetzt alleiniger Chef von Jaguar, an der Motor Show 1948 unbedingt ein neues Fahrzeug präsentieren. Innert kürzester Zeit gelang es, einen handgefertigten Prototypen eines völlig neu entwickelten Sportwagens zu bauen, der an die sportlichen Erfolge des Jaguar SS Roadsters anknüpfen sollte. Das Auto war der Star der London Motor Show 1948.

Jaguar XK 120, der Star der London Motor Show von 1948

Der an der London Motor Show im Herbst 1948 vorgestellte neue Sportwagen war wiederum ein zweisitziger Roadster („Open Two Seater“ – OTS) und wurde aufgrund der von Jaguar versprochenen Höchstgeschwindigkeit von 120 Meilen pro Stunde (193 Km/h) XK 120 genannt. Das Auto verfügte über einen Eschenholzrahmen auf den eine attraktive gezeichnete Aluminium-Karosserie montiert wurde. Die Radaufhängung vorne erfolgte über Trapez-Dreiecksquerlenker mit Drehfedern und hydraulischen Stossdämpfern. Hinten hatte das Fahrzeug eine Starrachse mit halbellipsenförmigen Blattfedern und hydraulischen Stossdämpfern.

Eine völlige Neuentwicklung  war der Motor, der in erster Linie für die neue Jaguar Limousine vorgesehen war: Unter der Führung von William Lyons konstruierte sein Team - Walter Hassan, William Heynes, Harry Mundy, Claude Baily und Harry Weslake - einen langhubigen Reihensechszylinder mit fast perfekt halbkugelförmigen Brennräumen und zwei oben liegenden Nockenwellen, der aufgrund seiner wegweisenden Konstruktion zum Basistriebwerk für alle Jaguarmodelle während der nächsten fast 40 Jahre werden sollte – im Jaguar XJ 6, der grossen Jaguar Limousine, die 1968 vorgestellt wurde, verrichtete das Triebwerk bis 1986 seinen Dienst!

Bei seinem ersten Einsatz im Jaguar XK 120 von 1948 kam der Motor bei einem Hubraum von 3442 ccm mit zwei SU Vergasern auf eine Leistung von 160 PS bei 5400 U/min. Die Kraftübertragung erfolgte über ein Moss Vierganggetriebe mit unsynchronisiertem 1. Gang.

Der XK 120 beschleunigte so in etwa 10 Sekunden von 0 auf 60 mph und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 195 Km/h. Mit diesen Fahrleistungen war der Jaguar XK 120 eines der schnellsten Serienfahrzeuge, die es damals gab – viele Fachzeitschriften sprachen nicht zu Unrecht vom schnellsten Serienfahrzeug überhaupt.

Vergleich des Jaguar XK 120 mit anderen Sportwagen

Ein Blick auf die Konkurrenz macht dies deutlich: Der Aston Martin DB 2 beschleunigte im Road Test der britischen Fachzeitschrift Autocar Ende 1950 in 12.4 Sekunden von 0 auf 60 mph und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 177 Km/h. Auch bei Ferrari gab es nichts schnelleres für die Strasse: Die Schweizer Automobil Revue ermittelte 1951 für den Ferrari 212 Export 10.9 Sekunden für die Beschleunigung von 0 auf 100 Km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 187 Km/h. Beide Fahrzeuge waren allerdings erheblich teurer als der XK 120: Für den Aston Martin mussten Fr. 27'000, für den Ferrari sogar Fr. 48'000 auf den Tisch gelegt werden, der Preis des XK 120 betrug im Vergleich dazu bescheidene Fr. 19'450. Nicht viel preiswerter, aber wesentlich langsamer war der damals schnellste Porsche, der Porsche 356 1.5 Super: Für den Sprint auf 100 Km/h benötigte er im Test von Auto, Motor und Sport im Sommer 1952 15.4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 168 Km/h ermittelt, sein Preis in der Schweiz lag damals bei Fr. 17'000. Ähnliche Fahrleistungen wie bei Porsche gab es Anfang/Mitte der 50er Jahre auch bei Lancia (Lancia Aurelia GT 2500) oder Triumph (TR 2).

Für den XK 120 plante Jaguar ursprünglich eine Kleinserie von 240 Fahrzeugen, welche aber in kürzester Zeit ausverkauft war: Das Auto war hinsichtlich Design, Fahrleistungen und Preis ein äusserst attraktives Angebot. Aufgrund des grossen Kundeninteresses modifizierte Jaguar das Auto so, dass eine eigentliche Serienproduktion möglich wurde. Der Rahmen aus Esche wich einem Chassis aus Stahl, die Aluminium-Karosserie einer formal identischen  Karosserie aus  Stahlblech.  Ende 1949 war das  überarbeitete  Fahrzeug  bereit und fand  einen sich  rasch vergrössernden  Käuferkreis nicht nur in Europa, sondern vor allem auch in USA.

1951 stellte Jaguar zusätzlich zum Roadster eine elegante Coupé-Variante vor, den Jaguar XK 120 „Fixed Head Coupé“ – FHC. Im Gegensatz zum Open Two Seater war hier das Armaturenbrett mit Nussbaumholz verkleidet, das übrige Interieur war wie beim Roadster mit Leder ausgestattet. Hinter den Vordersitzen gab es einen kleinen, mit einer Klappe verschlossenen Stauraum. Neu wurde als Option für den Roadster und das Fixed Head Coupé ein stärkerer Motor angeboten: Die Special Equipment (SE) Variante des 3.4 Litermotors brachte es auf 180 PS, hatte einen Doppelauspuff und das Auto wurde serienmässig mit einem zuschaltbaren 5. Gang (Overdrive) und mit Speichenrädern ausgerüstet.

1953 schliesslich wurde das Angebot um das „Drop Head Coupé“ - DHC – ergänzt, ein Cabriolet, das im Gegensatz zum „Open Two Seater“ über ein wirklich wetterfestes Verdeck verfügte und richtige Seitenscheiben hatte, statt der beim Roadster verwendeten seitlichen Steckscheiben. Und wie das Fixed Head Coupé hatte das Drop Head Coupé ein mit Holz verkleidetes Armaturenbrett und einen kleinen Stauraum hinter den Vordersitzen.

Der Jaguar XK 120 war ein kommerzieller Erfolg: Bis 1954 wurden 7373 Open Two Seater-, 2678 Fixed Head Coupé- und 1767 Drop Head Coupé-Modelle verkauft – insgesamt also etwa 12'000 Fahrzeuge. In den ersten Nachkriegsjahren waren dies für einen Sportwagen ausserordentliche Zahlen.

Mehr Komfort im Jaguar XK 140

An der London Motor Show im Herbst 1954 stellte Jaguar den Nachfolger des XK 120 vor, den XK 140. Äusserlich wurden die attraktiven Linien des XK 120 beibehalten, aber es gab viele Verbesserungen. Der Motor wurde um 12.5 cm nach vorne verschoben, dadurch wurde eine wesentlich bessere Sitzposition mit mehr Platz für die Beine möglich. Die Gesamtlänge des Autos nahm deswegen um 6 cm auf 447 cm zu.

Beim Fixed Head- und beim Drop Head Coupé gab es dadurch auch hinter den Vordersitzen mehr Raum für zwei Sitznischen, in denen zur Not ein Erwachsener, zwei Kinder oder  zusätzliches  Gepäck  untergebracht  werden konnten.  Und im Gepäckraum gab es neu eine Klappe in den Raum hinter den  Vordersitzen, was das Unterbringen von  längeren Gegenständen, z.B. von Golfschlägern, einfacher machte. Die Motorhaube erhielt einen neuen Kühlergrill mit 7 statt bisher 13 vertikalen Streben. Daneben gab es Detailverbesserungen, etwa an Fahrwerk und Lenkung. Im Vergleich zum XK 120 erhöhte sich aber auch das Gewicht um etwa 65 Kg.

Der Motor bekam mehr Leistung. Bei unverändertem Hubraum leistete er im XK 140 190 PS, gleich wie in der Special Equipment Ausführung des XK 120. Der Motor der neuen Special Equipment Ausführung übernahm den Zylinderkopf vom Jaguar C-Type, einer Rennversion des XK, und leistete 210 PS. Die Fahrleistungen des XK 140 waren denn auch etwas besser; allerdings erreichte  der XK 140 (wie auch  sein Nachfolger,  der Jaguar  XK 150) im Gegensatz  zum XK 120 die in seinem Namen implizit versprochene  Höchstgeschwindigkeit  von 140 mph (225 Km/h) nicht: Die Special  Equipment Modelle beschleunigten in etwa 8.5 Sekunden von 0 auf 100 Km/h und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 200 Km/h.

Im Fixed Head und im Drop Head Coupé war ab Anfang 1956 gegen Aufpreis auch ein Dreigang-Automatikgetriebe von Borg Warner erhältlich – eine Option, die Jaguar bereits für die grosse Limousine im Angebot hatte und die vor allem von amerikanischen Kunden gewünscht wurde. Mit dem automatischen Getriebe mussten allerdings deutlich schlechtere Fahrleistungen in Kauf genommen werden – die Zeit für die Beschleunigung von 0 auf 60 mph verlängerte sich um etwa 2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit verringerte sich um 5-10 Km/h.

Die Leistungssteigerung kam zum richtigen Zeitpunkt: Im Herbst 1954 stellte Mercedes Benz an der Automobile Show in New York die Modelle 190 SL und 300 SL vor, zwei neue Sportwagen, von denen insbesondere das Modell 300 SL mit einem 3 Liter Sechszylindermotor und 215 PS sehr respektable Fahrleistungen erreichte: Im Test der deutschen Fachzeitschrift Auto, Motor und Sport beschleunigte das Auto in 9.3 Sekunden von 0 auf 100 Km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 228 Km/h, dies allerdings auch zu einem Preis von Fr. 33'500. Maserati stellte damals ebenfalls einen neuen Reisesportwagen vor: Das Modell Gran Turismo 2000 A6 G54 hatte einen 2-Liter Sechszylindermotor und war laut Hersteller gut für 200 Km/h.

Auch Ferrari rüstete auf: Der Zwölfzylindermotor im Ferrari 212 Inter hatte nun einen Hubraum von 2.6 Litern und leistete 170 PS. Die Höchstgeschwindigkeit lag je nach Hinterachse bei 185 bis 200 Km/h, die Zeit von 0 auf 100 Km/h lag bei gut 9 Sekunden, der Preis lag bei Fr. 45'000. Noch leistungsstärker waren die Modelle mit Dreilitermotor, die Ferrari 250. Das erste Modell für den Renneinsatz wurde 1952 vorgestellt, das erste Serienfahrzeug für die Strasse war der Ferrari 250 Europa GT von 1954 mit 220 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 220 Km/h. Im Vergleich zu Jaguar baute Ferrari jedoch sehr kleine Stückzahlen: Vom Modell 250 Europa GT wurden 35 Stück hergestellt, die gesamte Produktion von Strassenfahrzeugen der Ferrari-250-Baureihe – dem mit grossem Abstand wichtigsten Modell von Ferrari -  in den Jahren 1953 bis 1959 lag bei etwas über 500 Fahrzeugen oder nicht einmal 100 Autos pro Jahr.

Porsche stellte im Herbst 1953 am Autosalon in Paris das Modell 550/1500 RS als Spyder und Coupé vor. Das Auto hatte einen völlig neu entwickelten 1.5 Liter Boxermotor mit vier oben liegenden Nockenwellen, die von Königswellen angetrieben wurden. Der Motor leistete 110 PS, gut für über 200 Km/h. Das Fahrzeug war jedoch vor allem für den Renneinsatz gedacht und kostete Fr. 26'500. 1955 gab es diesen Motor dann in einem Auto für die Strasse: Der Porsche 356 1500 GS Carrera hatte 100 PS, beschleunigte im Test von Auto, Motor und Sport im April 1956 in 11.8 Sekunden auf 100 Km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 198 Km/h. Das Vergnügen, ähnlich schnell unterwegs zu sein wie in einem Jaguar XK 140 war allerdings nicht ganz billig, das Auto kostete Fr. 23'000 als Coupé und Fr. 23’750 als Cabriolet.

Aber auch für weniger Geld gab es inzwischen mehr Leistung. So baute zum Beispiel Austin 1954 mit dem Austin-Healey 100 M („Modified“) ein Auto, das zwar nicht ganz so schnell war (Höchstgeschwindigkeit 175 Km/h), das aufgrund des geringen Gewichts und des 2.6 Liter Vierzylindermotors mit 110 PS jedoch fast so gut beschleunigte, wie der Jaguar XK (0-60 mph in 9.6 Sekunden), sein Preis lag bei knapp Fr. 16’000. Aus der Zusammenarbeit zwischen der British Motor Corporation (Austin war eine der in der BMC zusammengefassten Marken) und Donald Mitchell Healey, einem begabten Rennfahrer und Automobilingenieur, resultierten in den folgenden Jahren weitere attraktive Autos, sowohl für den Strassen- wie auch den Renneinsatz.

Dank den Verbesserungen im Komfort, der zusätzlichen Leistung und dem weiterhin sehr konkurrenzfähigen Preis – die XK 140-Modelle kosteten je nach Ausführung zwischen Fr. 20'500 und 22'250 - konnte der XK 140 an den Erfolg des XK 120 nahtlos anknüpfen. Bis zur Ablösung im Herbst 1957 baute Jaguar knapp 9'000 XK 140: 3347 Roadsters, 2797 Coupés und 2740 Cabrios.

Technologische Innovation im Jaguar XK 150

1957 stellte Jaguar den XK 150 vor, wiederum in den drei vom XK 120 und XK 140 bekannten Karosserievarianten. Die wesentlichsten Änderungen waren eine neu gezeichnete Karosserie mit moderneren und aerodynamisch etwas effizienteren Linien sowie serienmässige 4-Rad-Scheibenbremsen - als erstes Serienfahrzeug weltweit! Die bisherige Leistung der Special Equipment-Version des XK 140 mit 210 PS wurde die neue Basismotorisierung. Das Fahrwerk mit hinterer Starrachse blieb allerdings unverändert.

1958  wartete Jaguar mit einer weiteren Leistungssteigerung auf. Das Modell XK 150 S verfügte über drei SU-Vergaser, was zusammen mit anderen Modifikationen zu einer Leistungssteigerung auf 250 PS mit entsprechend verbesserten Fahrleistungen führte. Und ab 1959 offerierte Jaguar auch den im Jaguar Mark 2 und in der grossen Jaguar Limousine (1958 wurde der Mark VII vom Mark IX abgelöst) eingesetzten, auf 3.8 Liter aufgebohrten XK Motor. Dieses Triebwerk hatte spürbar mehr Drehmoment und leistete 220 PS in der Basis- oder 265 PS in der S-Ausführung mit 3 statt 2 Vergasern. Der 3.8 Litermotor der S-Ausführung wurde 1961 mit unwesentlichen Änderungen im Nachfolger des XK 150, dem Jaguar E-Type, übernommen. Aufgrund des geringeren Gewichts und der besseren Aerodynamik ermöglichte er im neuen Auto  nochmals besseren Fahrleistungen.

Die Leistungssteigerung der S-Modelle kam erneut zum richtigen Zeitpunkt, denn mittlerweile waren Jaguars Konkurrenten nochmals schneller geworden: Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre hatte Ferrari mit dem 250 GT, Maserati mit dem 3500 GT, Aston Martin mit dem DB 3 und vor allem ab Ende 1958 mit dem DB 4 neue, schnellere, allerdings auch wesentlich teurere Fahrzeuge im Angebot. Und wie Mercedes-Benz mit dem 300 SL hatte BMW mit dem Modell 507 jetzt ebenfalls einen ernstzunehmenden Sportwagen. Das Auto hatte den aus den grossen BMW Limousinen bekannten V8- Motor mit 3.2 Liter Hubraum, der 165 PS leistete. Dies ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 220 Km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 Km/h in 8.2 Sekunden.

Aber der Jaguar XK 150 S mit 250 PS war ebenfalls schnell. Im Test von Road & Track im Herbst 1958 erreichte das Auto eine Höchstgeschwindigkeit von 219 Km/h und beschleunigte in 7.3 Sekunden von 0 auf 60 mph. Damit war das Auto auch im Vergleich zu wesentlich teureren Fahrzeugen wie dem Maserati GT 3500, dem Aston Martin DB 4 oder dem Ferrari 250 GT trotz im Vergleich zur Konkurrenz schlechterer Aerodynamik und höherem Gewicht immer noch konkurrenzfähig. Und der ab 1959 angebotene 3.8 Litermotor mit 265 PS verhalf dem XK 150 S zu nochmals etwas mehr Temperament. Dass es möglich war, dem Jaguar Sechszylindermotor immer noch bessere Leistungsdaten abzugewinnen, zeigt, die geniale Konzeption dieses unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg entwickelten Triebwerks.

Vom XK 150 wurden von 1957 bis 1961 noch über 9'000 Fahrzeuge verkauft. Aber es war klar, dass sich die seit 1948 produzierte Baureihe ihrem Ende näherte: Während der Antrieb und die Bremsen immer noch sehr zeitgemäss waren, hatte die Konkurrenz vor allem beim Komfort und beim Fahrwerk modernere und bessere Lösungen anzubieten, zudem waren die Konkurrenten des Jaguar XK durch den Einsatz selbsttragender Karosserien leichter und hatten aerodynamischere Formen. 1961 – 13 Jahre nach der Vorstellung des Jaguar XK 120 - wurde denn auch die Produktion der Jaguar XK-Modelle eingestellt.

Die Jaguar XK 120-, 140- und 150-Modelle waren für Jaguar nicht nur ein grosser kommerzieller Erfolg, sondern sie und die von ihnen abgeleiteten Rennversionen (Jaguar C- und D-Type und ein neuer XK SS) waren auch ein entscheidender Faktor für Jaguars sportliche Erfolge in den 50er Jahren - Fahrzeuge von Jaguar hatten zum Beispiel das 24-Stundenrennen von Le Mans 1951, 1953, 1955, 1956 und 1957 gewonnen. Aber auch an vielen anderen Rundstreckenrennen, Bergrennen und Rallyes waren Serienfahrzeuge und Rennwagen von Jaguar in aller Regel sehr gut plaziert.

Der E-Type als Nachfolger der XK-Serie

Mit dem Nachfolger, dem Jaguar E-Type, der im März 1961 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wurde, gelang dem 1956 für seine Verdienste für die  britische Exportindustrie in den Adelsstand erhobenen Sir William Lyons wie seinerzeit mit dem XK 120 wieder eine echte Sensation: Ein moderner Sportwagen mit attraktiven, aerodynamischen Linien, mit einer selbsttragenden Karosserie, Einzelradaufhängung vorne und hinten, fast 200 Kg weniger Gewicht und selbstverständlich serienmässigen mit Vierrad-Scheibenbremsen wie schon beim XK 150.

Mit dem immer noch aktuellen XK 3.8 Litermotor in der Ausführung mit 265 PS beschleunigte das Auto in weniger als 7 Sekunden von 0 auf 100 Km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 150 mph oder gut 240 Km/h. Für die 60er Jahre hatte Jaguar jetzt wieder einen Sportwagen auf höchstem Niveau mit exzellentem Fahrverhalten, ausgezeichneten Fahrleistungen und hervorragenden Bremsen. Und dies – wie beim XK 120 und seinen Nachfolgern -  zu einem äusserst konkurrenzfähigen Preis: Die E-Type Sechszylindermodelle kosteten bis zu ihrer Ablösung 1971 zwischen Fr. 25'000 und Fr. 30'000 - Fahrzeuge mit ähnlichen Fahrleistungen kosteten bei Aston Martin, Ferrari, Maserati oder Lamborghini rund das Doppelte. Porsche führte 1965 sein Modell 911 mit einem 2-Litersechszylindermotor und 130 PS ein. Das Auto beschleunigte in etwa 9 Sekunden von 0 auf 100 Km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 210 Km/h. Über die Jahre bekam das Triebwerk mehr Hubraum und Leistung. Es dauerte aber bis zum Anfang der 70er Jahre, bis von Porsche mit dem 911 S 2.4 Liter ein Serienfahrzeug mit ähnlichen Fahrleistungen wie der Jaguar E-Type angeboten wurde (Höchstgeschwindigkeit 225 Km/h, 0-100 Km/h in 7 Sekunden), allerdings zu einem Preis von über Fr. 40’000.

Zur Wiederbelebung des Geistes der Sportwagenikone der 50er Jahre nannte Jaguar 1998 seinen neuen Sportwagen wieder XK, das Design des neuen Autos  erinnerte an den E-Type, an die  Sportwagenlegende von Jaguar in den 60er Jahren. Obwohl Jaguar mit dem XK 8 von 1998 und insbesondere mit seinem Nachfolger, dem überarbeiteten XK 8 von 2006 ausgezeichnete Fahrzeuge entwickelte, gelang es nicht, eine so herausragende Position im Sportwagensegment zu besetzen, wie seinerzeit mit dem XK 120 oder dem E-Type: Die Konkurrenten – Sportwagenhersteller wie Porsche mit dem 911, Ferrari mit seinen Acht- und Zwölfzylindermodellen oder Maserati mit seinem Coupé und Spyder, aber auch die Sportwagen von Grossserienherstellern wie BMW, Mercedes, Audi (Bentley und Lamborghini) oder Chevrolet mit seiner Corvette haben heute ein Niveau, das schwer zu übertreffen ist.

Die Jaguar XK 120-, 140- und 150-Modelle heute

Die Jaguar XK-Modelle aus den 50er Jahren sind sehr beliebte und gesuchte Oldtimer. Trotz den grossen Fortschritten im Automobilbau in den letzten 50-60 Jahren sind sie auch heute noch schnelle und elegante Fahrzeuge mit guter Alltagstüchtigkeit.

Aufgrund der ahnsehnlichen produzierten Stückzahlen – insgesamt wurden zwischen 1948 und 1961 über 30'000 XK-Modelle produziert – ist die Ersatzteilbeschaffung weitgehend problemlos. Der Jaguar XK ist allerdings kein ganz billiger Oldtimer: Für ein Auto in gutem Zustand liegen die Preise heute zwischen Fr. 100'000 und 200'000  –  also bei einem Mehrfachen des damaligen Preises. Ein Fahrzeug in schlechterem Zustand ist selbstverständlich billiger zu haben, allerdings sollte der Aufwand für eine seriöse Restauration nicht unterschätzt werden.

Alle drei XK-Baureihen haben ihren spezifischen Reiz: Die XK-120 Modelle wegen ihrem legendären Status nach dem 2. Weltkrieg und wegen des einzigartigen Designs, die XK 140-Modelle wegen der vielen Verbesserungen im Innenraum und der etwas höheren Leistung bei praktisch unveränder-
ten Linien, die XK 150-Modelle wegen des moderneren Designs, wegen der Vierrad-Scheibenbremsen und - die S-Ausführungen – wegen ihrer stärkeren Motoren mit 250 bzw. 265 PS und der entsprechend besseren Fahrleistungen.

Jaguar XK und andere Modelle im Vergleich

Produktionszahlen der verschiedenen Jaguar-Baureihen – 1945 bis 1973/75

Produktionszahlen der verschiedenen Jaguar-Modelle

Technische Daten

Jaguar XK 120 (1948-1954)

  • Karosserie: Roadster (OTS, ab 1948), Coupé (FHC, ab 1951) oder Cabriolet (DHC, ab 1953) mit 2 Sitzplätzen.
  • Motor: 6-Zylinder Reihenmotor mit 2 oben liegenden Nockenwellen, 2 SU Vergaser, Verdichtungsverhältnis 9:1 (auf Wunsch 8:1). Bohrung 83 mm, Hub  106 mm, Hubraum 3442 ccm, Leistung 160 PS bei 5200 U/min (SE-Ausführung: 180 PS bei 5400 U/min), max. Drehmoment 265 Nm bei 2500 U/min. 
  • Kraftübertragung: 4-Ganggetriebe, SE-Ausführung mit zuschaltbarem 5. Gang (Overdrive), Hinterradantrieb. 
  • Fahrwerk: Stahlrohrchassis, Radaufhängung vorne: Trapez-Dreiecksquerlenker mit Drehfedern und hydraulischen Stossdämpfern. Hinten: Starrachse mit halbellipsenförmigen Blattfedern und hydraulischen Stossdämpfern, Trommelbremsen an allen 4 Rädern. 
  • Abmessungen/Gewichte: Radstand 259 cm, Spur vorne/hinten 130/127 cm, Länge 441, Breite 157 cm, Höhe 133 cm, Gewicht fahrbereit, unbeladen 1300 Kg (OTS), 1375 Kg (FHC), 1400 Kg (DHC).

Jaguar XK 140 (1954-1957)

  • Karosserie: Roadster (OTS), Coupé (FHC) oder Cabriolet (DHC) mit 2 (FHC und DHC mit 2+2) Sitzplätzen.
  • Motor: 6-Zylinder Reihenmotor mit 2 oben liegenden Nockenwellen, 2 SU Vergaser, Verdichtungsverhältnis 9:1. Bohrung 83 mm, Hub 106 mm, Hubraum 3442 ccm, Leistung 190 PS bei 5500 U/min (SE-Ausführung, 3 SU Vergaser: 210 PS bei 5500 U/min), max. Drehmoment 284 Nm bei 2500 U/min. 
  • Kraftübertragung: 4-Ganggetriebe, auf Wunsch mit Overdrive, oder (ab Anfang 1956) auf Wunsch Dreigangautomatikgetriebe, Hinterradantrieb. 
  • Fahrwerk: Stahlrohrchassis, Radaufhängung vorne: Trapez-Dreiecksquerlenker mit Drehfedern und hydraulischen Stossdämpfern. Hinten: Starrachse mit halbellipsenförmigen Blattfedern und hydraulischen Stossdämpfern, Trommelbremsen an allen 4 Rädern. 
  • Abmessungen/Gewichte: Radstand 259 cm, Spur vorne/hinten 131/128 cm, Länge 447 cm, Breite 164 cm, Höhe 136 cm (OTS), 140 cm (FHC, DHC), Gewicht fahrbereit, unbeladen 1370 Kg (OTS), 1425 Kg (FHC), 1450 kg (DHC).

Jaguar XK 150 (1957-1961)

  • Karosserie: Roadster (OTS), Coupé (FHC) oder Cabriolet (DHC) mit 2 (FHC und DHC mit 2+2) Sitzplätzen.
  • Motor – 3.4 Liter: 6-Zylinder Reihenmotor mit 2 oben liegenden Nockenwellen, 2 SU Vergaser, Verdichtungsverhältnis 9:1. Bohrung 83 mm, Hub  106 mm, Hubraum 3442 ccm, Leistung 210 PS bei 5750 U/min (S-Ausführung, 3 SU-Vergaser: 250 PS bei 5500 U/min), max. Drehmoment 291 Nm bei 3000 U/min (S-Ausführung: 325 Nm bei 4500 U/min). 
  • Motor – 3.8 Liter: 6-Zylinder Reihenmotor mit 2 oben liegenden Nockenwellen, 2 SU Vergaser, Verdichtungsverhältnis 9:1. Bohrung 87 mm, Hub 106 mm, Hubraum 3781 ccm, Leistung 220 PS bei 5500 U/min (S-Ausführung, 3 SU-Vergaser: 265 PS bei 5500 U/min), max. Drehmoment 332 Nm bei 3000 U/min (S-Ausführung: 353 Nm bei 4000 U/min).  
  • Kraftübertragung: 4-Ganggetriebe, auf Wunsch mit Overdrive, oder auf Wunsch Dreigangautomatikgetriebe, Hinterradantrieb. 
  • Fahrwerk: Stahlrohrchassis, Radaufhängung vorne: Trapez-Dreiecksquerlenker mit Drehfedern und hydraulischen Stossdämpfern. Hinten: Starrachse mit albellipsenförmigen Blattfedern und hydraulischen Stossdämpfern, Scheibenbremsen an allen 4 Rädern. 
  • Abmessungen/Gewichte: Radstand 259 cm, Spur vorne/hinten 131/131 cm, Länge 450 cm, Breite 164 cm, Höhe 136 cm (OTS), 140 cm (FHC und DHC), Gewicht fahrbereit, unbeladen 1445 Kg (OTS), 1465 Kg (FHC), 1475 kg (DHC).

Weitere Informationen

Literatur – Bücher

  • Paul Skilleter „The Jaguar XKs“ (Motor Racing Publications Ltd., 1981)
  • Philip Porter/Paul Andrew „Jaguar XK – Coupé, Cabriolet, Roadster“ (Heel Verlag GmbH, 1990)
  • Nigel Thorley „Jaguar XK“ (Haynes Publishing, 2008), Matthias Pfannmüller „Jaguar Coupés – 75 Jahre Luxus und Leidenschaft“ (Wieland Verlag GmbH, 2005), „Jaguar Operating, Maintenance and Service Handbooks“ for the Jaguar XK 120-, 140- und 150-Models (Jaguar Cars Limited, 1951, 1955, 1958)
  • Bernard Viart/Michel Cognet „Jaguar – Geschichte, Technik, Sport“ (Motorbuch Verlag, 1986)
  • Halwart Schrader „Jaguar – die komplette Markengeschichte (Motorbuch Verlag, 1999)
  • Halwart Schrader „Jaguar Automobile – Tradition und Technik eines Klassikers“ (BLV Verlagsgesellschaft, 1987)
  • Patrick Mennem „Jaguar – an Illustrated History“ (The Crowood Press Ltd., 1991)
  • Bernard F. Viart/Xavier de Nombel „Mythos Jaguar“ (Motorbuch Verlag, 1992)
  • Ian Norris „Jaguar - Catalogue Raisonné“ (Automobilia, 1991). 
  • Urs Schmid: "Jaguar XK 120 - Anatomie eines Kultobjektes (Band 1 und 2)"

Literatur – Fachzeitschriften: 

  • Autocar, Motor, Road & Track, Motor Trend, Speed Age, Car and Driver, Motor Sport, Autosport, Auto Sport Review, Cars, Sports Cars Illustrated, Sportscars and Specials, Classic and Sportscar, Sports Car World, Auto, Motor und Sport, Automobil Revue.

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Spezialist

Roggliswil, Schweiz

062 754 19 29

Spezialisiert auf Jaguar, SS

Spezialist

Wollerau, Schweiz

0445103555

Spezialisiert auf Mercedes Benz, Jaguar, ...

Spezialist

Safenwil, Schweiz

+41 62 788 79 20

Spezialisiert auf Jaguar, Toyota, ...

Spezialist

Undenheim, Deutschland

+49 6737 31698 50

Spezialisiert auf Mercedes, Jaguar, ...

Spezialist

Muttenz, Schweiz

+41614664060

Spezialisiert auf MG, Triumph, ...

Spezialist

Kriens LU, Schweiz

+41 (0)41 310 1515

Spezialisiert auf Fiat, Lancia, ...

Spezialist

Zürich, Schweiz

044 250 52 92

Spezialisiert auf Rolls-Royce, Bentley, ...

Spezialist

St. Margrethen, Schweiz

071 450 01 11

Spezialisiert auf Mercedes Benz, VW, ...

Spezialist

St. Margrethen, Schweiz

+41 (0)71 450 01 11

Spezialisiert auf Mercedes Benz, VW, ...

Spezialist

Oberriet SG, Schweiz

017/755 24 76

Spezialisiert auf Jaguar, Daimler, ...

Spezialist

Toffen, Schweiz

+41 31 819 48 41

Spezialisiert auf Ferrari, Maserati, ...

Spezialist

Münsingen, Schweiz

+41 31 566 13 70

Spezialisiert auf Ferrari, Maserati, ...

zwischengas.com

Die umfangreichste Internet-Plattform über Oldtimer, Youngtimer und historischen Motorsport. Mit über 150'000 Besucher pro Monat ist zwischengas.com zur wichtigsten Informationsquelle von Oldtimer-Enthusiasten geworden.

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SwissClassics, das grösste Oldtimermagazin der Schweiz, erscheint mit sechs Ausgaben im Jahr und richtet sich an die Liebhaber von Oldtimern. Berichtet wird über Legenden des Fahrzeugbaus und die Schweizer Oldtimerszene sowie europäische Klassiker-Events.

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