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Klassikerperlen der Zukunft - Porsche Boxster

Bruno von Rotz - 06.12.2014

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Porsche Boxster Prototyp 1993 wie gezeigt in Detroit (© Porsche AG)

Der Porsche Boxster war die Antwort des Sportwagenherstellers aus Zuffenhausen auf die in den Neunzigerjahre neu aufschwappende Cabriolet- und Roadster-Welle, entfacht unter anderem durch den Mazda MX-5. Der Boxster wurde bewusst unterhalb des 911 positioniert und in dieser Sicht als Nachfolger der volkstümlicheren Porsche-Modelle 914 und 924 eingeordnet. Mit dem 914 hatte er auch den Mittelmotor gemeinsam.

Um das Publikumsinteresse zu testen präsentierte Porsche im Jahr 1993 in Detroit eine aufregend geformte Roadster-Studie mit Mittelmotor, die sich formlich auf den 550 RS Spyder und den 356 Speedster besann. Harm Lagaay war für das Karosseriedesign verantwortlich. Der Name Boxster setzte sich aus Teilen der Worte Boxer und Roadster zusammen.

Porsche Boxster 1996 (© Porsche AG)

Viele hätten den kompakten Porsche Sportwagen wohl gerne so gekauft, aber es sollte noch bis 1996 dauern, bis er zum Endkunden kam. Und bis dahin hatte er sich spürbar verändert. Um die Kosten tief zu halten wurden Teile mit anderen Modellen, primär dem kommenden 996 gemeinsam benutzt. So stammten etwa die Türen vom Heckmotorauto. Diese Designkompromisse nahmen dem Sportwagen leider ein wenig die Würze, aber auch die Serienversion überzeugte eine Klientel, die sich auch aus vielen Neukunden zusammensetzte, die im 76’500 DM teuren Boxster den Einstieg in die Marke schafften.

204 PS leistete der 2,5 Liter grosser Boxer-Sechszylinder hinter den zwei Sitzen. Sogar für einen klassenunüblich grossen Kofferraum blieb hinter dem Motor und vor den Passagieren im 4,3 Meter langen und fast 1,8 Meter breiten Wagen noch Platz.

Das Verdeck liess sich elektrisch heben und senken und verschwand komplett hinter den Fahrersitzen.

Im Jahr 2000 wurde der Motor des intern 986 genannten Porsche auf 2,7 Liter vergrössert und die Baureihe nach oben mit einem S-Modell mit 3,2-Liter-Motor und 252 PS ergänzt. 2003 steigerte man die Leistung ein weiteres Mal und modifizierte auch das Äussere leicht.

2004 wurde der erste Typ des Boxsters durch den Typ 987 ersetzt, der etwas grösser und natürlich fast in allen Punkten besser war.

Obschon in für Porsche-Begriffen grossen Stückzahlen gebaut, erfreut sich der frühe Boxster bereits heute einer steigenden Nachfrage bei Youngtimer-Anhängern, in wenigen Jahren schon werden die ersten Modelle gar das H-Kennzeichen-Alter erreichen, die Chancen für steigende Preise stehen somit gut.

Alle Beiträge der "Klassikerperlen"-Serie sind in einem eigenen Themenkanal übersichtlich zusammengeführt.

 

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