Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Anmelden und profitieren, kostenlos!
alle Bilder grösser, Zugriff auf 1000+ Artikel
 
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:

Trendsetter - Berichterstattung über Vorkriegsexoten

Bruno von Rotz - 02.01.2011

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

Die Automobil-Revue hat sich schon früh um Oldtimer gekümmert, lange bevor die einschlägigen Zeitschriften wie Motor Klassik oder (Oldtimer) Markt entstanden. Bereits im Jahre 1958 testete man zum Beispiel den Turicum 5/16 PS von 1911 (AR vom 13. August 1958) und diese Tradition setzte man später von Zeit zu Zeit fort.

Im Jahre 1970 wurde eine Artikelserie initiiert, die berühmte Vorkriegsfahrzeuge vorstellte. Begonnen wurde mit dem Cord 812.

Cord 812, 1937 (AR 17/1970)
Mit diesem Artikel führte die AR-Crew die neue Serie im April 1970 ein und zwar mit folgenden Worten:
“Mit diesem und weiteren kurzen Artikeln machen wir die an der Geschichte des Automobils interessierten «AR»-Leser mit seltenen Vorkriegswagen, die sich im Besitz von Schweizern befinden, bekannt. Es ist eine erfreuliche Tatsache, dass in den vergangenen Jahren immer wieder weitere Oldtimer, vor allem aus den 20er und 30er Jahren, restauriert oder neu eingeführt worden sind.
Die meisten der für unsere Serie «Vorkriegs-Exoten» vorgesehenen Automobile nahmen am 4. Herbsttreffen für klassische Automobile in Weggis teil. Es handelt sich dabei um ein jährlich stattfindendes, vollständig auf privater Basis veranstaltetes Meeting. Initiator und treibende Kraft ist der bekannte Liebhaber klassischer Automobile O. Keller, Herrliberg.”

Lagonda V12, 1937 (AR 21/1970)

Bugatti 57 SC, 1938 (AR 29/1970)
Über den Bugatti 57 SC schrieben die AR-Mitarbeiter: “Bugatti Sport avec compresseur — Exklusive, aparte, superschnelle und daher auch teure Automobile sind keineswegs eine Erfindung der 60er Jahre. Was heute Lamborghini Miura, Ferrari 365 GTB/4, Maserati Ghibli oder Monteverdi 450 SS hai heisst, das hörte vor dem Krieg auf den Namen Bugatti Typ 57 SC. Insgesamt sind nur etwa 750 Stück des Typs 57 in den verschiedenen Varianten hergestellt worden, davon ein kleiner Teil in der leistungsstärksten Ausführung. Vergleiche mit zeitgenössischen Karosserien alltäglicher Marken weisen jeden Typ 57 SC auf den ersten Blick als exklusiv und mondän aus. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von rund 200 km/h war er einer der schnellsten Sportwagen. Der stolze Preis eines solchen Fahrzeugs mit Spezialaufbau betrug mit über 30 000 Vorkriegsfranken fast das Doppelte der Kosten für das bereits recht aussergewöhnliche Tourenmodell Typ 57 Die originelle Roadster-Karosserie wurde vom Engländer Eric Giles entworfen.”

Lancia Astura, 1935 (AR 39/1970)

Little Marmon, 1927 (AR 8/1971)

Hispano-Suiza K6, 1937 (AR 24/1971)

BMW 327/8, 1938 (AR 40/1971)

British Daimler 25/85 HP, 1927 (AR 54/1971)

Packard Twelve 12 Zylinder, 1933 (AR 9/1977)
Über dieses Fahrzeug lieferte die AR gar einen Fahrbericht, notierte ungewohnte und längst vergessen geratene Bedienungselemente wie “Ride Control” (verändert die Härte der Stossdämpfer) oder den Drehschalter, der die Servowirkung der Trommelbremse beeinflusst. Der geschmeidige und vornehmlich leise V-12 wurde gelobt und der Rumble-Seat (Grossmutter-Sitz) als luftiges Reisevergnügen beschrieben.

Packard Twelve von 1933

Isotta-Fraschini Tipo 8A, 1928 (AR 35/1977)

Lagonda M45, 1934 (AR 46/1977)

Armaturenbrett Lagonda M45

Mercedes-Benz 500 K, 1934/1948 (AR 41/1978)
Auch hier erhielt die AR die Gelegenheit zur Selbsterprobung:
“Man ist in dem betagten Luxusgefährt sehr gut aufgehoben. Dass man es mit weniger gestreckten Armen lenkt als moderne Sportwagen, wird gerne akzeptiert, sobald man die erste Strassenbiegung durchfährt: Spätestens dann ist man froh, die notwendige Lenkrad-Drehleistung mit angewinkelten Armen erbringen zu können. Wegen der langgezogenen, sich nach vorne verjüngenden Motorhaube, auf der in direkter Blickrichtung der edle Mercedes-Stern prangt, hat man zunächst einige Mühe, den Breitenbedarf des Fahrzeugs auf schmaler Strasse richtig einzuschätzen.
Man kann und darf mit dem Mercedes-Benz 500 K ohne weiteres im zweiten Gang anfahren. Sein Reihenachtzylinder ist angenehm elastisch, und das noch nicht in heutiger Weise synchronisierte Getriebe braucht somit kaum allzu häufig geschaltet zu werden. Der Kompressor wird über das Gaspedal eingeschaltet. Der beim nötigen Druckpunkt erreichte Beschleunigungseffekt ist jedoch keineswegs so fulminant und das Heulen bei weitem nicht so aufregend, wie es die «Kompressor-Legende» erwarten Hesse.

Armaturenbrett Mercedes-Benz 540 K

Maybach Zeppelin V12, 1931 (AR 17/1980)

Die Artikel sind lesenswert und zeigt die Sicht der 70-er-Jahre auf die Vorkriegsfahrzeuggeneration. Die AR-Referenzen hier sind alle anklickbar und führen direkt zum jeweiligen Artikel.

Keine Kommentare

 
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    HubraumAuktionen