Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:
 
SC75

Geselliges Zusammensein und Oldtimer - Boxenstopp @ Meylenstein Juni 2011

Bruno von Rotz - 30.06.2011

Audi Quattro, Mini, VW Käfer Pritschenwagen, Mercedes Benz R107 und Bentley am Boxenstopp @ Meylenstein am 29. Juni 2011

Ob es am gemeinsamen Thema liegt, am Hobby, das die Leute eint? Auf jeden Fall findet man bei Oldtimer-Veranstaltungen immer viel Geselligkeit und lockeres Beisammensein vor. Bei kaum einem Anlass ist die Stimmung so friedlich, wie bei Oldtimer-Treffen. Das konnte man kürzlich in Salzburg wieder miterleben, als mehr als 20’000 Zuschauer die rund 160 Oldtimer des Gaisbergrennens begutachteten. Oder am OiO vor ein paar Wochen, als ein halber Kanton nur noch oldtimer-isch “sprach”.

AC Cobra, Morgan +8, Audi Quattro (Mouton/Pons) beim Boxenstopp Meylenstein vom 29. Juni 2011

Aber es findet auch bei den kleineren Anlässen statt, wie dem “Boxenstopp @ Meylenstein” gestern Abend. Trotz vergleichsweise widriger Wetterumstände hatten eine stattliche Zahl von Oldtimer-Enthusiasten zusammengefunden, um über mögliche Kaufobjekte, Erfahrungen von Rallye-Teilnahmen und Probleme mit dem fahrbaren Untersatz zu diskutieren. Eine warme Bratwurst im Magen, den Blick auf ankommende Fahrzeuge geheftet, konnten neue Leute kennengelernt, alte Bekanntschaften intensiviert werden.

Maserati 3500 GTI Sebring und Morgan Plus 8 am Boxenstopp @ Meylenstein vom 29. Juni 2011

Mehr muss nicht sein, genau darum funktionieren ungezwungene Oldtimer-Anlässe wie der “Boxenstopp @ Meylenstein”, nächstes Mal wieder am 27. Juli 2011.

Porsche 356 S90 am Boxenstopp @ Meylenstein vom 29. Juni 2011

 

Modernisierung bedeutet rückblickend nicht immer besser und schöner

Bruno von Rotz - 29.06.2011

Modifizierter Mercedes Benz 230 SL von 1971

In der AR 45/1971 wurde unter dem Titel “Mercedes Benz 230-280 SL modernisiert” ein Umbau eines Pagodendach-Cabrios von Mercedes beschrieben. Karl Schaller hiess der selbstberufene Fahrzeugdesigner, der sich aufmachte, das aus heutiger Sicht fast zeitlose Mercedes-Fahrzeug zu verbessern. Er machte aus dem Cabrio ein Coupé, ersetzte den seiner Sicht nach zu grazilen Dachüberbau durch ein flaches Dach und spendierte dem Fahrzeug auch gleich noch eine Heckklappe. Auch die Front wurde überarbeitet und war nun wuchtiger und abklappbar. Die AR schrieb damals von einem “sportlich-angriffigen Aussehen”.

Modifizierter Mercedes Benz 230 SL von 1971 mit Heckklappe

1600 Stunden hatte der Kunststoffspezialist für die Verwandlung des 230 SL eingesetzt, eine Serienfertigung wurde für möglich erachtet. Daraus wurde aber wohl nichts, und dafür sind wir heute vermutlich dankbar, denn rückblickend betrachtet lieben wir ja die nostalgische Form des 230 SL, wie er das Werk verlassen hat und sehen keinen Grund für Verbesserungen. Ein interessanter Zeitzeuge ist das Fahrzeuge aber allemal, ob es noch existiert? In dieser Form?

Modifizierter Mercedes Benz 230 SL mit neuer Fronthaube

Tags: 

 

In welcher Farbe hätten Sie Ihren Aston Martin DB 5 gerne gehabt?

Bruno von Rotz - 28.06.2011

Farbpalette Aston Martin DB 5 1964

Nun, so gross, wie man es vielleicht erwarten können, war die Farb-Auswahl bei Aston Martin für den DB 5 im Jahre 1964 nicht, zumindest nicht bei den “Standard-Farben”. Immerhin hörten die Farbtöne auf klingende Namen wie “Aegean Blue”, “Caribbean Pearl” oder “Goodwood Green”, sieben von zehn erhältlichen Farben waren Metallic-Lacke.

Selbst aus heutiger Sicht können die Farben als ausserordentlich gefällig betrachtet werden, am wenigsten populär ist heute wohl das “Fiesta” Rot, wobei, (fast) genau in dieser Farbe stand der neue V12 Zagato ja da, beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este ...

Farbpalette Aston Martin DB 5 1964 (Titelblatt)

Einen ausführlichen Artikel zu den Aston-Martin-Modellen DB 4 bis DB 6 finden Sie hier , natürlich inklusive des Farbprospektes, weiterer Verkaufsunterlagen, vielen Bildern und noch mehr Fakten.

 

Angekündigt und nicht gebaut - Aston Martin DB S von Touring

Bruno von Rotz - 27.06.2011

Aston Martin DBS C Touring - Aufnahme in den Presseinformationen

Am 18. Oktober 1966 kündigte Aston Martin bei der Londoner Motor Show (Earls Court) den zweisitzigen Aston Martin DB S an. Das Auto war von Touring entworfen worden und sollte auch dort gebaut werden. Die Basis des DB S war ein gekürztes DB-6-Chassis (17.5  cm kürzer). Motor, Getriebe und Aufhängungen sollten eins zu eins übernommen werden. Man versprach sich eine Gewichtserleichterung um 400 lbs (181 kg). Dank weniger Gewicht, nur 123 cm Höhe und 325 PS Motorleistung (Vantage-Maschine) rechnete man sich eine Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h aus, was für die Zeit sicher eine eindrückliche Zahl war.

Aston Martin DBS C Touring - Seitenansicht - bei Fotoshooting

Aber eben, gebaut wurde das Modell dann doch nicht. “266/2/L” blieb ein Einzelstück, genauso wie “266/1/R”, der vorgängige ähnliche Prototyp, welcher sogar mit einer 365 PS starken Vantage-Maschine (C-Spezifikation) ausgerüstet war und am Turiner Salon des Jahres 1966 präsentiert wurde.

Um Konfusionen mit dem später vorgestellten viersitzigen DBS-Modell zu vermeiden, wurden die Touring-Modelle nachträglich in DBSC umbenannt. Gemäss zeitgenössischen Kommentaren war der DB S einem DB4 GT eindeutig überlegen: Schneller, leichtgängigere Lenkung, bessere Bremsen. Zudem offerierte der Wagen eine grosse Heckklappe und war damit praktischer. Beide Wagen fanden private Besitzer.

Aston Martin DBS C - Heckansicht des Sportwagens - Aufnahme während Fotoshooting 1966

David Brown soll sich übrigens wegen der fehlenden Eleganz der beiden Entwürfe gegen eine Serienproduktion ausgesprochen haben. Man kann das durchaus verstehen, je nach Betrachterperspektive weist das Coupé schon etwas seltsame Züge auf. Dieser Entscheid muss aber relativ spät getroffen werden, denn immerhin gab es zu diesem Zeitpunkt bereits relativ ausführliches Presseinformationsmaterial . Geplant war im Übrigen eine parallele Produktion mit dem weiter im Programm bleibenden DB 6 Saloon und Volante.

Wir haben auch einen ausführlichen Bericht über die Fahrzeuge Aston Martin DB 4 bis DB 6 publiziert, der nicht nur für Aston-Fans interessant ist.

 

Autobahnraststätten-Romantik

Bruno von Rotz - 26.06.2011

Aotubahnraststätte um 1975 - Werbeaufnahme

Die Postkartenaufnahme ist bereits rund 35 Jahre alt, oder sogar noch etwas älter. Sie war als Werbung für eine damals wohl neu eröffnete Autobahnraststätte gedacht. Der Alfa Romeo GTV, noch weit weg vom Oldtimer-Status damals, stand nicht zufällig da, sondern war absichtlich für das Foto positioniert worden, denn er versperrte nicht nur teilweise die Zufahrt zur Tankstelle sondern war auch entgegen der Fahrtrichtung parkiert. Die Blondine durfte natürlich auch nicht fehlen. Das Bild strömt eine Ruhe aus, die für den (heute) üblichen Reisestress wohl eher ungewohnt wirkt.

P.S. Wie uns Leser Nünlist mitteilt, handelt es sich bei der fotografierten Lokalität um die damals neu eröffnete Raststätte Gunzgen SO an der A1 in Richtung Bern gelegen. Wir danken für den Kommentar!

 

Vor über 40 Jahren fand ein grosses BMW 507 Treffen statt

Bruno von Rotz - 25.06.2011

BMW 507 Trefffen vor 40 Jahren mit Graf Albrecht von Goertz

Vor fast 40 Jahre erschien in der Automobil Revue eine kurze Notiz über ein Treffen der BMW 507 Fahrzeuge. Der Wortlaut hörte sich leicht angepasst wie folgt an:

“In der Ostschweiz hat vor kurzem ein Treffen von BMW-507-Besitzern stattgefunden. Rund zwanzig dieser ehemaligen Luxussportwagen der Münchner Marke hatten sich aus Deutschland, Oesterreich, den USA und der Schweiz bei Winterthur eingefunden. Als prominentester Gast erschien Graf Albrecht von Goertz, der Designer der BMW 507 und 503.
Die wichtigste Aufgabe des organisierenden «BMW 507 Club Europa» liegt in der Zentralisierung der noch vorhandenen Ersatzteile und in der Neuanfertigung der gebräuchlichsten Komponenten. Von den 253 Wagen, die in den Jahren 1956 bis 1959 hergestellt wurden, existieren noch ungefähr 140 Exemplare; 13 davon befinden sich in der Schweiz.”

Der Club “BMW 507 Club Europa” scheint es nicht in die Internet-Zeit hinübergeschafft zu haben, zumindest konnten wir ihn nicht auf Anhieb finden, möglicherweise wurde er auch in den BMW-Veteranenclub integriert. Und wie es um die 507-Population im Jahre 2011 steht, werden wir in einem bald erscheinenden Artikel genauer untersuchen.

 

Heute vor hundert Jahren wurde Juan Manuel Fangio geboren

Bruno von Rotz - 24.06.2011

Juan Manuel Fangio mit Louis Rosier in Le Mans 1951

Es gibt kaum einen Rennfahrer aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren, der besser bekannt ist und war. Juan Manuel Fangio (auf dem Bild mit Louis Rosier sprechend, Fangio ist der Mann im Mantel links) war schon zu Lebzeiten eine Legende, er gewann fünf Grand-Prix-Weltmeistertitel und war auch im Sportwagen erfolgreich. Aber vor allem überlebte er, während viele seiner (langsameren) Kollegen ihr Leben auf der Rennstrecke (oder daneben) lassen mussten. Er verstarb 1995 im hohen Alter von 84 Jahren.

Einzigartig war auch sein unspekakulärer Fahrstil, der enorm schnell, aber gleichzeitig materialschonend war. Beeindruckend war aber auch sein Abgang auf dem Zenith seines Erfolges. Adriano Cimarosti schrieb zur Feier des 60. Geburtstags im Jahre 1971: “Eines Tages stellte er fest (1958, er war schon 47 Jahre alt), dass ihn ein Rennen weit mehr als früher anstrengt, dass ihn die Konzentration zunehmend ermüdet, dass nicht mehr alles so spielerisch einfach wie bisher vor sich geht. ‘Es ist Zeit’, sprach Fangio zu sich selbst, und legte den Sturzhelm für immer nieder. Auch das war Grösse.”

Dieser Rückzug vom aktiven Motorsport ist insbesondere beachtenswert, weil er nur ein Jahr zuvor auf dem Nürburgring ein Rennen geliefert hatte, das in die Annalen des Rennsports einging. In diesem Rennen holte er einen 45 Sekunden grossen Rückstand nach einem Tankstopp auf, verbesserte den Rundenrekord gegenüber der bereits inoffiziellen Bestzeit vom Training um sagenhafte 8 Sekunden auf 9:17.4 und gewann sein wohl spekakulärstes Rennen überhaupt.

Wir sind in der glücklichen Lage, einen Rückblick auf sein Leben, verfasst von Adriano Cimarosti, zu veröffentlichen.

Noch nicht genug gelesen über Juan Manuel Fangio? Eine Suche im reichhaltigen Archiv von Zwischengas zeigt 645 Artikel/Seiten, die in irgendeiner Form über Fangio berichten. Da reicht wohl auch  das kommende Wochenende nicht aus, um das alles zu lesen!

Tags: 

 

In Memoriam Peter Falk alias Inspektor Columbo mit seinem Peugeot 403 Cabriolet

Bruno von Rotz - 24.06.2011

Peugeot 403 Cabriolet von 1961

Wer kennt ihn nicht, wer hat nicht mindestens einmal einen Blick auf ihn werfen können? Inspektor Columbo stolperte in seiner linkischen Art wohl über die meisten Mattscheiben dieser Welt. Und (fast) immer war sein Peugeot 403 Cabriolet dabei (siehe Foto, es zeigt nicht Columbo's Auto sondern ist eine zeitgenössische Werbeaufnahme). Das Fahrzeug von Columbo befand sich eindeutig nicht in einer “mint condition”, sondern war ein echter Gebrauchtwagen und ein unkonventioneller dazu.

Gestern verstarb Peter Falk, der Darsteller von Columbo, im Alter von 83 Jahren. Ein guter Grund, wieder mal eine Folge dieser unkonventionellen Krimiserie, die von 1970-1977 gedreht wurde, zu schauen.

 

Geschichten mit und rund um den VW Käfer

Bruno von Rotz - 23.06.2011

VW 1200 (Käfer) von 1961 mit offenem Rolldach

In fast jeder Familiengeschichte kommt früher oder später ein VW Käfer vor, so auch in der meinigen. 1961 kaufte mein Vater sein erstes Auto, einen grau-blau-métallic-farbenen VW Käfer 1200, Jahrgang 1958. Über acht Jahre verrichtete der stramme Käfer seinen Dienst, erhielt in dieser Zeit mehrfach die Kotflügel ersetzt, viel mehr gab es auch nach einem halben Überschlag im Winter nicht zu reparieren.

Nach einigen Jahren wich die ursprüngliche Farbe einem Weiss-Ton, aufgespritzt in Eigenarbeit. Die “Winker” mussten moderneren Blinkern weichen. Sicherheitsgurte hatte der Wagen damals nicht, damit wäre auch der Transport von sechs und mehr Personen gleichzeitig gar nicht möglich gewesen. Wir Kinder weilten oft in der Mulde hinter den Rücksitzen, damit die Grösseren auf den “normalen” Sitzplätzen untergebracht werden konnten. Mit offenem Rolldach wurde mancher Pass erklommen, manche Reise unternommen. Nie wurde dem Käfer zu heiss und wenn andere dampfend erschlafften, fuhr er unermüdlich weiter. So richtig schnell war er dabei allerdings nicht, die Richtgeschwindigkeiten von 120 bis 140 km/h auf den noch unbeschränkten Schweizer Autobahnen lagen jenseits von seinen Möglichkeiten. Bei der “do-it-yourself”-Wartung half ich meinem Vater tatkräftig, anders ist nicht zu erklären, wie ich es schaffte, den ganzen Inhalt des Ölfilter über meinen Kleider zu entleeren.

VW Käfer aus den Siebzigerjahren

1969 musste Käfer Nummer Eins dann einem leicht modernisierten Nachfolger weichen, einem nagelneuen weissen VW 1300. Nun, sofort verliess uns der alte Wagen noch nicht, er stand noch eine Weile vor dem Haus und sollte im Wintereinsatz den neuen Schönen schonen. Bald übernahmen wir Kinder den alten Käfer, klebten Herby-Streifen über seine Motorhaube und spielten Autorennen. Unsere Version des “Le Mans Starts” sah etwas so aus: Auf “Los” zum Auto rennen, alle (zwei) Fenster herunterkurbeln, das Rolldach öffnen, Gang einlegen und losbrausen, mit viel “brumm-brumm” aus dem Stimmorgan. Später liess mich mein Vater im Käfer auf der Wiese herumfahren, mit Schwerkraftantrieb. Das waren meine ersten “echten” Fahrerfahrungen.

Bald taugte der 58-er-Käfer auch nicht mehr als Winterauto und  gelangte auf den Schrottplatz. Der Neue wich dann nach fünf Jahren einem Datsun, Mitte der Siebzigerjahre kauften nur noch hartgesottene Fans einen Käfer. Ob er wohl unter den Überlebenden weilt, inzwischen mit Oldtimerstatus?

Haben Sie auch eine Käfer-Geschichte zu erzählen? Wir sind gespannt!

Tags: 

 

Isuzu Bellet MX 1600 - unbekannter Tiefflieger aus Japan

Bruno von Rotz - 22.06.2011

Iszuzu Bellet MX 1600 von 1970, an der Tokyo Motor Show 1970

Das Design wird Tom Tjaarda zugeschrieben, präsentiert wurde der Isuzu Bellet MX 1600 erstmals an der Tokyo Motor Show 1969. Ähnlichkeiten mit dem de Tomaso Pantera sind wohl nicht ganz zufällig, auch das Layout weist vergleichbare Rahmendaten auf. Der Vierzylinder-Motor (DOHC-1,6-Liter mit rund 120 PS) war als Mittelmotor eingebaut, gekoppelt an ein Hewland FT200 Getriebe.

Zu 220 km/h Höchstgeschwindigkeit sei dieses Fahrzeug fähig, sagten die Isuzu-Leute anlässlich der Tokyo Motor Show 1970, wo das 110 cm hohe Auto ein zweites Mal in leicht geänderter Form (Scheinwerfer nun immer sichtbar) gezeigt wurde. Eine Kleinserie wurde damals angekündigt, ob sie je gebaut wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Bis nach Europa schaffte es die schnelle Schöpfung nie, schade!

 

Weitere Blog-Einträge:

Zwischengas publiziert in diesem Blog täglich einen Beitrag seit 2010

Für weitere Einträge verwenden Sie deshalb bitte die Navigation oben links.


Motorex