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Morgan Sportwagen bis 96 PS zu verkaufen

Bruno von Rotz - 31.07.2011

Morgan Grand Sport 1955

Man kann sich fragen, ob die Käufer von Sportwagen im Jahre 1956 wirklich die Marke Morgan und deren Erzeugnisse so genau kannten. Dieses Inserat vom Schweizer Importeur jedenfalls war extrem reduziert, sozusagen “reduced to the max”.

Inserat Morgan von 1956

Dabei hatte die damalige Modellpalette durchaus Unterschiedliches zu bieten. Neben dem bekannten Morgan Plus Four in den unterschiedlichsten Konfigurationen gab es zum Beispiel auch das Coupé Grand Sport (siehe Bild oben), das allerdings nicht auf grosse Stückzahlen kam damals. 

Morgan Plus Four 1957

Vermutlich hatte sich der Importeur also auf ein Modell und unterschiedlichen Motoren-Optionen konzentriert, aber ob das die potentiellen Kunden wussten?

Morgan Plus Four 1956

 

Zwei Autos, zwei Generationen, ein Konzept

Daniel Reinhard - 30.07.2011

Mercedes 300SL 1954 und Mercedes 300 SLS 2010, zwei Autos, zwei Generationen, ein Konzept: Flügeltüren!

Mercedes 300SL 1954 und 300 SLS 2010

Der 300 SL aus den 50er-Jahren, auch „Gullwing“ genannt, war DER Sportwagen seiner Zeit und hat bis heute nichts an seiner Popularität eingebüsst. Noch heute bleiben die Leute stehen, wenn einer dieser seltenen Sportwagen vorfährt und das Staunen wird noch um ein Mehrfaches grösser sobald sich die Türen gegen den Himmel öffnen.

Haben sie sich schon mal überlegt was passiert wenn man sich mit so einem Auto überschlägt? Gut bei dem 54er Modell hatte man diese Gedanken noch gar nicht. Das Auto wurde ja zum Fahren und nicht zum Ueberschlagen gebaut. Kein Nothammer, wie im Postbus, hängt in der Kabine.

Aber die heutigen Sicherheitsbestimmungen sind wesentlich schärfer. Man muss auch für diese Situation eine Lösung anbieten, daher kann man in der ungemütlichen „down under“ -Situation, beim SLS die Türen so richtig James Bond mässig wegsprengen. So passiert beim ADAC-GT-Masters am Sachsenring vom 15.5.2011. Der Heico SLS mit dem Deutschen Robert Renauer am Steuer überschlug sich nach einer Feindberührung, alles kein Problem, die heutigen Autos bieten eine enorm hohe Sicherheit für seine Insassen.

Ueberschlag am ADAC-GT-Masters am Sachsenring vom 15.5.2011 eines Mercedes SLS mit Robert Renauer.

Aber  der Sprengmechanismus der SLS Flügeltüren funktionierte nicht. Somit musste der gefangene Fahrer mit dem Kran befreit werden.

Trotz all den technischen Neuheiten im SLS von 2010 wäre mir das Original von 1954 lieber. Das Design vom Gullwing ist derartig perfekt, dass jeder Versuch einer Neuauflage, jetzt als auch in Zukunft mit absoluter Sicherheit immer scheitern wird.

Foto Copyrights: Daniel Reinhard, Bodo Kräling.

 

Hommage an alle Streckenposten

Bernhard Brägger - 29.07.2011

Es ist Zeit, dass wir uns einmal an die Streckenposten wenden. Dieser Beitrag ist quasi eine Hommage - ein öffentlicher Ehrenerweis - an all jene Frauen und Männer, die Wochenende für Wochenende irgendwo an einer Rennstrecke stehen und die Sicherheit der Teilnehmer garantieren. Sie warnen vor Gefahren, stoppen bei Unfällen die nachfolgenden Fahrzeuge, sichern den Unfallplatz, befreien Fahrerinnen und Fahrer aus ungemütlichen Situationen, leisten bei Verletzten Erste Hilfe, löschen Fahrzeugbrände, helfen abgestürzte Fahrzeuge bergen, stellen demolierte Leitplanken wieder in Ordnung, säubern die Strasse von Öl, Glassplittern und herumliegenden Fahrzeugteilen. Und dies bis spät in die Nacht hinein, für Wurst und Brot, während die Damen und Herren von der Rennfahrerzunft schon längst an weissen Tischtüchern vornehm tafeln!

So war es auch in den 50er-Jahren am Bergrennen Steckborn – Eichhölzli. Mit Reisbesen, Schlapphut und im „Uebergwändli“ werkelt der Streckenposten ruhig und überlegt vor sich hin, während der unverletzte Fahrer und der Grundstückbesitzer zuerst mal den angerichteten Landschaden- samt dem zerstörten „Pflanzplätz“ begutachten.

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Boxenstopp @ Meylenstein Juli 2011

Balz Schreier - 28.07.2011

Sommerferien, schlechtes Wetter, nicht gerade die besten Voraussetzungen für den Boxenstopp @ Meylenstein. Trotzdem füllten sich die reservierten Parkplätze, zwar nicht so schnell wie damals im sonnig warmen Mai, aber nach einer Stunde waren doch schon einige Oldtimer parkiert.

Zuerst rollten zwei Alfa Romeo an, Giulia Sprint GT und 1750 Veloce, dann ein Fiat Dino 2400 Coupé, und die Corvette C3 Stingray war auch wieder mit dabei...

Nach acht Uhr begann es dann leider sehr stark zu regnen...

Einige waren wohl schon unterwegs und wurden vom plötzlich einsetzenden Regen überrascht, so zum Beispiel Jürg König in seinem blauen Bugatti 49 aus dem Jahre 1929 mit Grand Sport Karosserie: Gestern am Indianapolis in Oerlikon Runden drehen, heute am Boxenstopp!

Viel mehr Fotos können in der Fotogalerie angeschaut werden. Wir wünschen uns sehr, dass im August dann wiedermal kräftig die Sonne scheint!

 

Indianapolis Oerlikon 2011 - ein bisschen Le Mans in Zürich

Balz Schreier - 27.07.2011

Einmal im Jahr dürfen in Zürich Oerlikon historische Fahrzeuge ihre Motoren auf der ältesten offenen Radrennbahn der Schweiz aufheulen lassen. Die Motoren werden pünktlich um 18:00 gestartet, Interessierte sind aber bereits Stunden vorher im Rennbahn-Stübli oder im Innenfeld der Bahn und diskutieren bei einem Bierchen ihre letzten Entdeckungen oder erinnern sich an letztes Jahr. Dies ist 'Indianapolis in Oerlikon', so der Name der Veranstaltung, erinnernd an das grösste Rennen in dieser Art: Indianapolis 500. Wir waren bei der 9. Austragung dieser Veranstaltung dabei:

Als Besucher taucht man hier in eine ganz besondere Welt: Die offene Radrennbahn, erbaut um 1912, die erste Spannbeton-Konstruktion weltweit, bietet ein ganz besonderes nostalgisches Ambiente für die rund 50 historischen Fahrzeuge, die in drei Läufen ihre Runden drehen werden. Steht man einmal am oberen Ende der Kurven, sieht man, wie steil diese tatsächlich sind: 44.5 Grad erscheinen eher als 60 Grad! Unglaublich, dass hier überhaupt Fahrzeuge durchfahren werden!

18 Motorräder, 9 Gespanne (mit Morgan Three Wheeler) und 21 historische Strassen- und Rennwagen stehen in zwei Reihen im Innenraum bereit. Meistens sitzen oder stehen die Fahrer und Besitzer gleich neben ihrem Fahrzeug und sind immer offen für Fragen und kurze Diskussionen:

Wer hier Fotos von den Fahrzeugen machen will, reist besser früh an, der Innenraum füllt sich schnell! Formelwagen wie Maserati 250 F, Cooper T45, Lotus 59, Rennfahrzeuge wie Sauber C1, Prototypen wie Sbarro ACA Spider und Besonderheiten wie der Enzmann 506, nur um einige zu nennen, wirken wie ein Magnet...

Diese Faszination von Indianapolis in Oerlikon hat sich wohl rumgesprochen: 4021 Besucher kamen dieses Jahr zum Anlass. Rekord! Wir freuen uns natürlich für den Veranstalter und hoffen, dass dies noch lange so durchgeführt werden kann.

Prominenz trifft man überall, im Rennbahn-Stübli, zwischen den parkierten Oldtimern oder beim Bratwurststand. Auch für jüngere Besucher war dieses Jahr ein ganz besonderer Gast zu Besuch: Marcel Fässler, der erste Schweizer Gesamtsieger vom 24 Stunden Rennen in Le Mans, war ebenfalls vor Ort, verteilte Autogrammkarten, beantwortete Fragen und drehte schliesslich zweimal ein paar Runden in einem Audi Quattro aus dem Jahre 1985 (Urquattro):

Am selben Abend reiste er noch nach Belgien, um dort am kommenden Wochenende das 24 Stunden Rennen von Spa zu bestreiten.

Aber auch Motorrad Legenden waren in der Menge zu finden: so auch Luigi Taveri, 82 Jahre alt, in den 60er Jahren drei Mal Weltmeister in der 125 ccm Klasse, 143 Mal in der Motorrad-WM am Start, 30 Siege, 89 Podiumsplätze:

Die Zeit vergeht ziemlich schnell und schon bald merkt man, dass die Sonne bereits lange untergegangen ist und man sich schon seit geraumer Zeit im Flutlicht bewegt. Auch diese verschiedenen Lichtverhältnisse von Tag, Abenddämmerung, Sonnenuntergang sowie Flutlichtstimmung sind hier einzigartig.

Für nur 10.- Schweizer Franken ist man bei diesem tollen Ereignis dabei. Kommen Sie 2012 also auch zum 100sten Jubiläum der Rennbahn und zum 10. Geburtstag von "Indianapolis in Oerlikon"? Wir sind sicher wieder dort! 

Wir von Zwischengas sind heute Abend natürlich wieder am Meylenstein Boxenstopp!

Foto Galerie

Viele Fotos von Daniel Reinhard können in der separaten Foto Galerie genossen werden!

Starterliste Indianapolis in Oerlikon 2011

Start-Nr. Fahrzeug
27 Morgan Three Wheeler Aero Super Sports, 1929 1100 ccm, 60 PS
28 Morgan Three Wheeler, 1930 1300 ccm, ca. 120 PS
32 Amilcar CG Kompressor, 1927 1100 ccm, über 100 PS
33 MGK1, 1931 1125 ccm, ca. 120 PS
34 Maserati 8 CM, 1933 2992 ccm, ca. 250 PS
35 Maserati 250 F, 1956 2493 ccm, 270 PS
36 Cooper T45 Formel 1, 1958 2022 ccm, ca. 180 PS
37 Lotus 22 (Formula Junior), 1962 1100 ccm, 130 PS
38 Cooper F1, 1965, 1965 1500 ccm, 8Zyl., 185 PS
39 Tecno F3, 1969 998 ccm, 120 PS
40 Lotus 59 Formel 2, 1969 1600 ccm, 260 PS
41 March 703, 1970, 1970 1600 ccm, ca. 200 PS
44 Alfa Romeo 6c 1500 Sport, 1928 1750 ccm, ca. 75 PS
45 Bugatti 49, 1929 3300 ccm, 135 PS
46 Riley Special 12/4, 1934 1478 ccm, 55 PS
47 Alvis PKC 731, 1936 3,6 Liter, 150 PS
48 MG Wagner Sp1, 1959 1800 ccm, ca. MOPS
49 Enzmann 506, 1960 1600 ccm, 90 PS
50 Jaguar Typ D, 1961 3781 ccm, 275 PS
51 Lotus 23, 1963 1600 ccm, 200 PS
52 Jaguar C-Type, 1963 3,4 Liter, 200 PS
53 Sbarro ACA Spider (Prototyp), 1968 996 cem, 103 PS
54 Sauber C1, 1970 1000 cem, 130 PS
 

Wird der Mini Marcos wieder im alten Glanze fahren?

Bruno von Rotz - 26.07.2011

Mini Marcos Kit Car als Restaurationsbasis

Kürzlich zeigte mir ein Kollege seinen neu erstandenen Mini Marcos. Noch stand er ohne Interieur und in nicht wirklich präsentablem Zustand vor uns. Doch, so meinte der stolze Besitzer, schon bald solle der Wagen wieder im alten Glanze fahren und damit etwa so aussehen:

Mini Marcos von 1966 (Werksfoto von damals)

Der Mini Marcos wurde 1965 lanciert. Das Design stammte von Malcom Newall. Die Polyesterkarosserie wurde als Kit (Bausatzfahrzeug) verkauft und konnte über Mini-Elemente und Komponenten gestülpt werden. Der Wagen war kommerziell kein grosser Erfolg, im GT-Rennsport aber war er durchaus konkurrenzfähig. 1966 beendete der Mini Marcos als einziger englischer Wagen das 24 Stunden Rennen von Le Mans. 1975 wurde die Produktion bei Marcos gestoppt, das Modell an Harold Dermot lizensiert, welcher es als Midas Kit Car bei der Performance Car Show 1978 in London präsentiert.

Jetzt sind wir gespannt, wie sich das Restaurierungsprojekt dieses Mini Marcos aus den frühen Siebzigerjahren entwickelt.

Mini Marcos vor altem Gemäuer

 

Als Rennfahrer noch am sprichwörtlichen Hungertuch nagten - Episode aus dem Leben von Jo Siffert

André Dubs - 25.07.2011

Seitenwagengespanne am Solitude Revival 2011

Das zeitliche Zusammentreffen vom kürzlichen 75. Geburtstag von Jo Siffert, seinem sich im kommenden Herbst zum 40. Mal wiederholenden Todestag und das am Wochende vom 23. - 24 Juli über die Bühne gegangene Solitude Revival veranlassen mich, eine Episode aus den absoluten Anfängen von Jo Sifferts Rennkarriere niederzuschreiben ...

Mein Freund und Erzähler dieses authentischen Geschehens, der heute 84jährige Fritz Häfeli aus Seengen, war bereits als Junge an allem, was mit Rennmotorrädern zu tun hatte, brennend interessiert. Als es darum ging, dem Seitenwagenfahrer Edgar Strub aus Olten, dessen von Dr. Wander (Ovomaltine) als Unfallwagen gekauften Amerikaner-Stationswagen wieder herzurichten, stiess zweimal wöchentlich ein gewisser Josef aus Fribourg als tatkräftige Hilfe zu Edgar und Fritz.dazu.  Die Fahrt zwischen Fribourg und Olten absolvierte der 16-jährige Karrosseriespengler-Lehrling jeweils mit einer 350er Maschine, an deren hinterem Koflügel ein selbsgebasteltes Nummernschild befestigt war.

Mitte der 50er Jahre - an das genaue Jahr erinnert sich Fritz Häfeli nicht mehr - meldete Edgar Strub sein Seitenwagengespann für das international ausgeschriebene Solitude Rennen an. Als sein Passagier fungierte niemand anderer als der erwähnte Josef, später besser bekannt unter dem Namen Jo Siffert. Für die Fahrt von Fribourg nach Olten hatte Josef 5 Franken für Benzin von seinen Kollegen geschenkt bekommen. Transportiert wurde das Norton-Gespann mit dem inzwischen reparierten Stationswagen.

Zum Nachtessen im Rennpark des Solitude-Anlasses gab es eine auf dem Spritkocher aufgewärmte Büchse, gefüllt mit weissen Bohnen, sowie für jeden einen halben Servelat (typische relativ kleine Schweizer Wurst). Der Durst wurde mit Tee gestillt.

Das Nachtlager richtete sich das Ehepaar Strub im Wageninneren ein, während Fritz und Josef sich auf dem Dachgepäckträger einnisteten. Gepolstert wurde dieser mit einem in der Glemseckkurve "ausgeliehenen" Strohballen und einer darauf ausgebreiteten “Militärblache”. Als Kopfkissen dienten zwei mit Putzfäden gefüllte Säcke.

Mitten in der Nacht stiess Jo den neben ihm liegenden Fritz in die Seite und erkundigte sich, ob er auch nicht schlafen könne. Dieser gab ihm zur Antwort, er hätte eben darüber nachgedacht, ob er ihm ein Ohr abbeisen solle, dermassen quäle ihn der Hunger. Darauf erwiderte Jo, er selber hätte seit Donnerstag nichts richtiges mehr zwischen den Zähnen gehabt und sei buchstäblich am verhungern. Aus dem Wageninnern ertönte die gehässige Stimme von Edgar Strub, man möge da oben gefälligst  Ruhe geben. Josef bekam von Fritz noch schnell ins Ohr geflüstert, es gäbe ja bald Frühstück!

Dieses bestand dann aus einem halbierten "Gerber-Chäsli", etwas Brot und natürlich wieder Tee.  Das Rennen konnte von Strub/Siffert immerhin auf einem Platz unter den ersten Zehn abgeschlossen werden.

Schliesslich, während der Heimfahrt, auf der Höhe von Balingen, hielt Strub plötzlich an und forderte Fritz Häfeli auf, von einem nahen Baum ein paar Äpfel zu holen. Er hätte diese gute Gelegenheit bereits auf der Hinfahrt wahrgenommen.

 

Warten auf der Solitude

Bruno von Rotz - 24.07.2011

Warten am Ende des Laufes - Solitude Revival 2011

Die Solitude ist eine Rennstrecke mit langer Tradition , bereits 1922 fuhren erstmals Motorräder in Stuttgart und 1925 vollzog sich die Wandlung vom Bergrennen zur Rundstrecke.

Dieses Jahr nun ist das Solitude Revival angesagt, gestern (23. Juli 2011) und heute (24. Juli 2011) wird dieser langen Tradition gehuldigt. Da zeigt es sich, warum heutige Rennstrecken nicht mehr gut elf Kilometer, sondern meist nur noch vier bis sechs Kilometer lang sind. Während die Formel-1-Wagen in den Sechzigerjahren die Strecke in knapp 3 Minuten 50 Sekunden (179 km/h Schnitt) umrundeten, ist in der modernen Zeit (Revival) mit Pacecar und Sicherheitsregime eher 8 bis 10 Minuten oder mehr zu erwarten. Dazwischen sehen die Zuschauer natürlich nichts. Und wenn die Läufe nur zwei oder drei Runden lang sind, dann zieht sich das Feld auch nicht in die Länge. Also heisst es warten.

Wartende Fahrzeuge im Start-Ziel-Bereich der Solitude - Solitude Revival 2011

Gewartet werden musste auch zwischen den Läufen, teilweise sogar ziemlich lange.

Und warten mussten auch die Streckenposten am ersten Renntag, genauso wie die Fotografen und Journalisten.

Wartende Photographen und Streckenposten am Solitude Revival 2011

Auch die Bierkönigin von Baden-Würthenberg muss warten, als dem Vorkriegssportwagen am Berg der Schnauf ausgeht.

Auch die Bierkönigin von Baden-Würthenberg muss warten am Solitude Revival, als dem englischen Vorkriegsoldtimer der Schnauf ausgeht ..

Aber das Warten lohnte sich, wo sonst sieht man David Piper seinen grünen Porsche 917 bewegen ...

Porsche 917 gefahren von David Piper am Solitude Revival 2011

...  und gleich zwei Porsche Monoposto (718 und 804) in voller Fahrt? Und auch sonst bot das Fahrzeugfeld viele Trouvaillen, mehr darüber dann in einem ausführlichen Bericht

Porsche 718 am Solitude Revival 2011

Zurück zum Warten. Auch die Piloten mussten viel warten, sei es vor den Läufen, in der Aufstellung, bei der Rückkehr in die “Boxen” oder sogar auf der Strecke, wenn sich Staus bildeten. Aber ich bin sicher, dass der herrliche Naturrundkurs für jegliches Warten entschädigte.

Stau am Berg - Solitude Revival 2011

Vergessen werden sollte nicht, dass die Mehrheit der Rennen auf der Solitude eigentlich Motorradrennen waren, drum sei hier noch eine Norton und ein BMW-Gespann, sowie ein Stimmungsbild gezeigt.

Norton am Solitude Revival 2011

BMW-Gespann am Solitude Revival 2011

Motorräder am Solitude Revival 2011

 

Die Qual der Wahl - welcher VW Käfer soll’s denn sein?

Bruno von Rotz - 23.07.2011

VW 1200 und 1300 von 1973

1973 hatte der Käfer-Käufer die Wahl. Er konnte sich für den VW 1200 oder den VW 1300 entscheiden, 34 DIN-PS aus 1,2 Litern oder 44 DIN-PS aus dem 1,3-Liter-Motor, respektive 115 km/h oder 125 km/h auf der Autobahn.

Aber nicht nur die Leistung war unterschiedlich, sondern auch die Ausstattung. Denn der Käfer 1300 bot folgende Dinge, die dem VW 1200 fehlten:
Komplette Auskleidung des Innenraums, zwei Sonnenblenden, Benzinuhr, Kleiderhaken, vorklappbare Rückensitzlehne zur Vergrösserung des Gepäckrausms, raffiniertes Be- und Entlüftungssystem und viele Dinge mehr ....

Farbpalette für den VW Käfer 1200 und 1300 im Jahre 1973

Eine wirklich schwierige Wahl war aber wohl die Farbe, denn wie soll man sich bei einem Angebot, das nicht mindestens fünf Silber- und Schwarz-Töne hat auch entscheiden können?

 

Mercedes Benz W196 von 1954 mit Michael Schumacher und Nico Rosberg am Steuer

Daniel Reinhard - 22.07.2011

Mercedes Benz W 196 mit Nico Rosberg und Michael Schumacher

Im Vorfeld des GP Deutschland am Nürburgring durften die beiden Mercedes-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg mit je einem Fahrzeug des Typs Mercedes Benz W196 aus dem Jahre 1954 ein Stück Nordschleife unter die Speichenräder nehmen. Nicos Einsitzer war das Spa-Siegerauto von Juan Manuel Fangio und besitzt heute einen 3-Liter-Motor, welcher mit normalem 98 Oktan-Tankstellenbenzin (mit Bleizusatz) betrieben werden kann.

Beim "Streamliner" ist der originale 2,5-Liter-Rennmotor verbaut. Dieser verlangt nach Spezialbenzin. Der sensationelle, wenn auch nicht gesundheitsförderliche Geruch, vermittelt sofort das Gefühl vom puren Rennsport.

Das „Schumacher-Auto“, der Streamliner ohne eine Startnummer, kam nie zu einem Renneinsatz, es war lediglich das Test- und Trainingsauto der Herren Fangio, Hermann und Kling.

Michael Schumacher am Lenkrad des Mercedes Benz W 196 Streamliners von 1954

Der 7-fache Weltmeister Michael Schumacher hatte einen Riesenspass an der heute ungewöhnlichen Sitzposition im W196. Die Beine müssen weit gespreizt werden um rechts Gas und Bremse, sowie weit links die Kupplung zu betätigen.

Nico Rosberg und Michael Schumacher mit zwei Mercedes Benz W 196 von 1954 auf der Nordschleife

 

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