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Oldtimer Galerie Toffen

Geschichten mit und rund um den VW Käfer

Bruno von Rotz - 23.06.2011

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VW 1200 (Käfer) von 1961 mit offenem Rolldach

In fast jeder Familiengeschichte kommt früher oder später ein VW Käfer vor, so auch in der meinigen. 1961 kaufte mein Vater sein erstes Auto, einen grau-blau-métallic-farbenen VW Käfer 1200, Jahrgang 1958. Über acht Jahre verrichtete der stramme Käfer seinen Dienst, erhielt in dieser Zeit mehrfach die Kotflügel ersetzt, viel mehr gab es auch nach einem halben Überschlag im Winter nicht zu reparieren.

Nach einigen Jahren wich die ursprüngliche Farbe einem Weiss-Ton, aufgespritzt in Eigenarbeit. Die “Winker” mussten moderneren Blinkern weichen. Sicherheitsgurte hatte der Wagen damals nicht, damit wäre auch der Transport von sechs und mehr Personen gleichzeitig gar nicht möglich gewesen. Wir Kinder weilten oft in der Mulde hinter den Rücksitzen, damit die Grösseren auf den “normalen” Sitzplätzen untergebracht werden konnten. Mit offenem Rolldach wurde mancher Pass erklommen, manche Reise unternommen. Nie wurde dem Käfer zu heiss und wenn andere dampfend erschlafften, fuhr er unermüdlich weiter. So richtig schnell war er dabei allerdings nicht, die Richtgeschwindigkeiten von 120 bis 140 km/h auf den noch unbeschränkten Schweizer Autobahnen lagen jenseits von seinen Möglichkeiten. Bei der “do-it-yourself”-Wartung half ich meinem Vater tatkräftig, anders ist nicht zu erklären, wie ich es schaffte, den ganzen Inhalt des Ölfilter über meinen Kleider zu entleeren.

VW Käfer aus den Siebzigerjahren

1969 musste Käfer Nummer Eins dann einem leicht modernisierten Nachfolger weichen, einem nagelneuen weissen VW 1300. Nun, sofort verliess uns der alte Wagen noch nicht, er stand noch eine Weile vor dem Haus und sollte im Wintereinsatz den neuen Schönen schonen. Bald übernahmen wir Kinder den alten Käfer, klebten Herby-Streifen über seine Motorhaube und spielten Autorennen. Unsere Version des “Le Mans Starts” sah etwas so aus: Auf “Los” zum Auto rennen, alle (zwei) Fenster herunterkurbeln, das Rolldach öffnen, Gang einlegen und losbrausen, mit viel “brumm-brumm” aus dem Stimmorgan. Später liess mich mein Vater im Käfer auf der Wiese herumfahren, mit Schwerkraftantrieb. Das waren meine ersten “echten” Fahrerfahrungen.

Bald taugte der 58-er-Käfer auch nicht mehr als Winterauto und  gelangte auf den Schrottplatz. Der Neue wich dann nach fünf Jahren einem Datsun, Mitte der Siebzigerjahre kauften nur noch hartgesottene Fans einen Käfer. Ob er wohl unter den Überlebenden weilt, inzwischen mit Oldtimerstatus?

Haben Sie auch eine Käfer-Geschichte zu erzählen? Wir sind gespannt!

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