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VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – das Kompakt-Duell zwischen Berg und See

Erstellt am 13. November 2021
, Leselänge 9min
Text:
Sven Juerisch
Fotos:
Gudrun Muschalla 
68
Archiv 
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VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Verglichen mit dem GTI ein echter Exot.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Zwei Generationen Kompaktsportler
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Beide bieten auf ihre eigene Art und Weise viel Fahrspass.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Der Golf GTI hat in Sachen Fahrleistungen klar die Nase vorn.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Klassenprimus vor Aussenseiter
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – chronologisch inkorrekte Fahrzeugfolge
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Start frei, Vorhang auf für die Suche nach dem perfekten Alltags-Sport-Kompakten der Siebziger. Neben dem alles überstrahlendem Golf GTI gab es noch andere Anwärter auf den Titel des „hottest hatchback“, die allerdings inzwischen beinahe vergessen sind. BMW versuchte sich sogar vor VW am Kompaktsportler, und zwar mit dem touring-Modell der 02-Baureihe. Touring bedeutet in diesem Fall nicht wie heute bei BMW üblich Kombinationskraftwagen, sondern beschrieb einen flotten Zweitürer mit großer praktischer Heckklappe.

Damals wollte ihn keiner, umso interessanter ist dieses aktuelle Aufeinandertreffen des Aussenseiters mit dem Klassenprimus. Wer wird mehr Sympathien gewinnen? Das entscheiden in unserem Vergleich natürlich nicht der größte Kofferraum oder die Höchstgeschwindigkeit, sondern kaum meßbare Kriterien. Kommt der BMW, trotz seiner geringeren Prominenz, an den Kult-Klassiker aus Wolfsburg heran? Wie schlägt sich der Heck- gegen den Frontantrieb und wie sehen die Preise der beiden Kompakten aus? Ein in jeder Hinsicht spannendes Duell, das bei dem einen oder anderen Markenfan zu ganz neuen Überlegungen führen könnte.

Kandidatenschau am Plansee

Weißblau ist das Farbschema unserer Spielshow für Autoliebhaber, was nicht nur durch die Lackierung der Probanden deutlich wird, denn auch der Ort unserer Produktion präsentiert sich an jenem Tag hauptsächlich in diesen beiden Farben. Am Plansee in Österreich sorgt das Schaulaufen von BMW 1802 touring und Volkswagen Golf GTI bei schönstem Wetter für echte Menschenaufläufe.

Bild VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Am wunderschönen Plansee in Österreich.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Am wunderschönen Plansee in Österreich.

Vor allem der Golf schart Bewunderer um sich. Ihn kennen die Leute und schnell sind sich die Experten sicher: das Modell der ersten Baureihe, erkennbar an Blechstoßstangen, dem berühmten Spucknapflenkrad und dem fidelen 1,6-Liter-Motor mit 110 PS ist der einzig wahre GTI. Es sind diese Attribute, wegen denen die frühen GTI besonders gesucht sind und die sich bei den Fans so eingebrannt haben, dass sie auch nach über 40 Jahren sofort präsent sind.

Hinzu kommt die Aussenfarbe Alpinweiß. In diesem Farbton kommen die für den GTI typischen Accessoires besonders gut zur Geltung. Die schwarzen Radlaufverbreiterungen, die zweiteiligen Seitenstreifen und natürlich die Heckfensterumrahmung sind die Visitenkarte des seinerzeit stärksten Golf. Nicht zu vergessen der rote Rahmen um den Kühlergrill samt GTI-Emblem – damals ein neuartiges Designelement, welches danach oft kopiert wurde. Ab 1976 kündigte diese Front den schnellen Wolfsburger im Rückspiegel an und sorgte für die rasche Räumung der linken Autobahnspur.

Bild VW Golf GTI (1977) – mit der GTI-typischen Spoilerlippe
VW Golf GTI (1977) – mit der GTI-typischen Spoilerlippe

Kandidat zwei kann über derlei sportliche Aufmache nur milde lächeln. Der BMW 1802 touring tritt mit reichlich Chromschmuck an und wirkt damit filigraner und eleganter als der Golf. Er lässt schnell erste Fragen aufkommen, denn der touring ist weit weniger populär als der Wolfsburger. Beinahe italienisch mutet sein Karosseriedesign an und aus verschiedenen Perspektiven erinnert der 02 touring an den technisch mit ihm verwandten Glas 1600 GT.

Obwohl der kompakte Bayer bis 1974 vom Band lief, dem Jahr, in dem VW die ersten Gölfe zu den Kunden brachte, wirkt das Auto wie aus einer anderen Zeit. Umso interessanter, dass auch er die DNA eines Kompaktwagens mit großer Heckklappe und starkem Motor in sich trägt. Doch bei BMW zündete die Idee, die für VW zum großen Erfolg wurde, bis weit in die Neunziger nie so richtig. Der 1802 touring floppte jedenfalls bei den Kunden und geriet schnell in Vergessenheit.

Bild BMW 1802 touring (1973) – auf sportliche Zierrat wird gänzlich verzichtet.
BMW 1802 touring (1973) – auf sportliche Zierrat wird gänzlich verzichtet.

Posen am Seecafé

In der ersten Spielrunde geht es um den Wow-Effekt. Eine Disziplin, die der GTI, gemessen an der Vielzahl interessierter Zuschauer, spielend für sich gewinnen sollte. Doch so einfach ist es nicht, denn der 1802 touring legt sich als Rarität mächtig ins Zeug. Der Golf ist so bekannt, dass sich kaum jemand in freier Wildbahn wirklich nach ihm umdreht, auch wenn es sich um einen GTI handelt.

Zum BMW hingegen werden viele Fragen gestellt, denn die elegante Linie mit der schmalen C-Säule, gepaart mit den feinen Chromapplikationen weckt die Neugier. Der Schrägheck-BMW ist nur noch wenigen ein Begriff. Seine altertümlich wirkende Optik hilft ihm bei der Einordnung als Oldtimer, denn das sind er und der Golf inzwischen schon lange. Dem VW sieht man dies allerdings kaum an. Sein funktionales und schnörkelloses Design scheint ihm ewige Jugend zu verleihen.

Bild VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Klassenprimus vor Aussenseiter
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Klassenprimus vor Aussenseiter

Aber möglicherweise wird die Empfindung auch durch die millionenhafte Verbreitung des Wolfsburgers getäuscht, denn gefühlt ist der Golf 1 noch immer sehr präsent. Das kann man vom BMW 1802 touring nicht behaupten. In den vier Jahren seiner Bauzeit verließen gerade einmal rund 30.000 Exemplare das Band und viele rosteten nach wenigen Jahren durch. Der etwas distinguierte Auftritt des BMW mag auch an dem Fehlen jedweder Sportabzeichen liegen. So etwas wie Kotflügelverbreiterungen oder gar ein Frontspoiler sah BMW damals nur für den 2002 turbo vor und der war nicht als touring erhältlich.

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Mucki-Bude oder Gute Stube?

In Runde zwei des weißblauen Kompaktkampfes dreht sich alles um die inneren Werte.

Für den BMW wird es hier zum ersten Mal eng. Beim touring herrschte zur Zeit der Entwicklung enormer Kostendruck, weshalb viele Bauteile der zuvor präsentierten 02-Serie entstammen und beim Erscheinen des Kompaktmodells schon ein wenig angestaubt wirkten. Armaturenbrett, Sitze und Materialien vermitteln spontan die Assoziation mit Bohnerwachs und Spießigkeit. Da verwundert es dann auch nicht mehr, wenn die Seitenführung der Sitze mit ihrem Kunstlederbezug nicht vorhanden ist und die voluminösen Kopfstützen Erinnerungen an die BMW-E9-Modelle aufkommen lassen und die Rücksicht erschweren. Dem Alter geschuldet sind vermutlich auch die für den Beifahrer unerreichbare Heizungsbetätigung auf der Fahrerseite sowie die Zugschalter für Licht und andere Funktionen.

Bild BMW 1802 touring (1973) – ein Grossteil des Interieurs wurde von der 02-Serie übernommen.
BMW 1802 touring (1973) – ein Grossteil des Interieurs wurde von der 02-Serie übernommen.

Der Golf dagegen ist fast schon ein Neo-Klassiker. Mit seinen grell gemusterten Sportsitzen mit Schottenkaro-Bezügen, seinem martialischen Dreispeichen-Metalllenkrad und dem typischen Golfball auf dem Schalthebel wirkt er ein wenig wie die übermütige Jane Fonda im glitzernden Aerobic-Dress. Der Golf zwingt einem seine Sportlichkeit beinahe auf, auch wenn man dies möglicherweise gar nicht möchte. GTI ist hier nicht nur ein Name, sondern eine Charakterfrage. Doch VW gelang es, die feine Linie zwischen Stil und Stillosigkeit nicht zu überschreiten. Noch heute wirkt der Innenraum des Golf GTI zeitgemäß und diente als Blaupause für viele Sportmodelle anderer Hersteller, deren Kopien jedoch nur selten gut waren.

Bild VW Golf GTI (1977) – Ort der Sehnsucht für unzählige GTI-Verehrer
VW Golf GTI (1977) – Ort der Sehnsucht für unzählige GTI-Verehrer

Wo die Musik spielt

Nach den Aufwärmdisziplinen geht es ans Eingemachte. Gentleman, start your engine. Das heißt im Fall des Golfs natürlich den typischen 1,6-Liter-Vierzylinder, der quer im Bug sitzt und die Vorderräder antreibt. 110 PS werden serviert, eine Bosch K-Jetronic regelt die Gemischzufuhr und gedreht werden darf bis 6200 U/min. Das macht man gerne und häufig, denn der 1600er vermittelt Fahrfreude pur. Dazu passt die Abstufung des Schaltgetriebes perfekt, wenngleich sich die Schaltvorgänge bisweilen etwas hakelig gestalten. Doch wer es geschickt anstellt, ist mit dem Golf wirklich flott unterwegs, ohne zu viel Reifenabrieb an den Vorderrädern zu produzieren.

Eine gute Balance verhindert das Scharren der Antriebsräder. Das Fahrwerk ist dabei aber nicht zu hart, um im Alltag als nervig aufzufallen. Gerade im Original-Zustand und mit den hohen Serie-70-Reifen ist der GTI in nahezu allen Lebenslagen ein wirklich angenehm zu fahrendes Auto. Als krönender Abschluss gelingt es dem Vierzylinder im Golf mit seiner GTI-Abgasanlage, einen ganz speziellen Soundteppich auszurollen, den jeder Autobegeisterte sofort erkennt. Angesichts so viel positiver Eigenschaften kann der BMW doch einpacken, oder etwa nicht?

Bild VW Golf GTI (1977) – mit 110 PS damals wie heute flott unterwegs
VW Golf GTI (1977) – mit 110 PS damals wie heute flott unterwegs

Die Antwort lautet ganz klar nein, weil er ein komplett anderes Auto ist. Sein längs eingebauter Vierzylinder hat keinen sonoren Sound, sein Fahrwerk ist weniger sportlich ausgelegt und sein Innenraum eben komfortabler eingerichtet. Den 02 touring auch anders fährt, eher wie eine Limousine, die zufälligerweise ein bisschen kürzer geraten ist.

Der heckgetriebene Bayer ist dabei aber keineswegs behäbig, sondern macht in Kurven mit seinem flotten Heck Laune, auch wenn es unserem Exemplar im Vergleich zum Golf etwas an Leistung fehlt. Der 1802 ist mit seinen 90 PS daher nur die zweite Wahl, wenn es in die GTI-Klasse gehen soll. Besser wäre der tii mit seinen 130 Einspritz-PS, eine jedoch kaum aufzutreibende Rarität. Mit dessen Mehrleistung gelänge es dann auch, die Vorzüge des Heckantriebs spaßfördernd auszureizen. So bleibt es in den Kurven rund um den Plansee beim leichten Wimmern der Michelin-Pneus, will man am Golf dranbleiben. Doch dem Fahrspaß tut das keinen Abbruch und folgen kann man dem VW auch.

Bild BMW 1802 touring (1973) – kann recht dynamisch bewegt werden
BMW 1802 touring (1973) – kann recht dynamisch bewegt werden
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Oldie für den Alltag? Können beide.

Im Alltag können die beiden Hatchbacks trotz der unterschiedlichen Auslegungen überzeugen. Die große Heckklappe mit den umklappbaren Rücksitzen ist bis heute einfach praktisch. Im Gegensatz zu anderen Klassikern empfehlen sich diese beiden zum täglichen Gebrauch und schaffen so einen echten Mehrwert. Was soll man auch mit einem nächsten Stellhinchen?

Oldies nutzen und Spaß haben, so lautet die Devise, dann gibt es auch keine Standschäden. Dass der Golf am Ende das modernere Auto ist, gehört allerdings auch zu den Erkenntnissen dieses Vergleichs. Durch das Fehlen von pflegeintensivem Chromschmuck und der guten Ersatzteilsituation ist sein Gebrauch etwas unkomplizierter als der des BMW. Der wiederum punktet mit seinem feinen Äußeren und der damit verbundenen Grandezza. Es tut beinahe schon ein wenig weh, den 1802 touring eine Nacht vor der Tür im Regen stehen zu lassen, fühlt man sich danach doch verpflichtet, die zahlreichen Chromteile wieder händisch zu polieren.

Bild VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Beide bieten auf ihre eigene Art und Weise viel Fahrspass.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Beide bieten auf ihre eigene Art und Weise viel Fahrspass.

Hinzu kommt, dass für den BMW zwar viele Technikteile lieferbar sind, in Sachen Karosserie aber Mangel herrscht. Vorsicht ist also angesagt, man will schliesslich auf dem Supermarkt-Parkplatz keine eingedellte Chromstoßstange riskieren. Beim Golf ist ein solches Malheur kein Drama, denn wegen seiner großen Verbreitung findet sich auf dem Markt schnell Ersatz zum kleinen Preis.

Ist der Preis heiß?

Bis hierhin schenken sich Volkswagen Golf GTI und BMW 1802 touring also nichts. Am Ende scheint es, als könne nur die persönliche Präferenz über den Einzug in die eigene Garage entscheiden, wäre da nicht der Preis. Beim Golf GTI sind inzwischen alle Fesseln gelöst und der Markt kennt keine Grenzen. Ist die Empfehlung von rund 18.200 Euro für ein Zustand-2-Fahrzeug schon recht sportlich, schrecken Händler nicht davor zurück, gerade für frühe Exemplare deutlich mehr zu verlangen und derzeit auch zu bekommen.

Bild VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – preisliche sind sie heute nahe beieinander angesiedelt.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – preisliche sind sie heute nahe beieinander angesiedelt.

GTI ist eben immer noch ein Zugpferd und für so manch einen Baby-Boomer der zweiten Generation tritt eine Anschaffung angesichts schwindender Investitionsmöglichkeiten in den Hintergrund. Weniger wert werden dürfte der Golf in Zukunft wohl kaum. Beim BMW sieht die Preiseinstufung ähnlich aus, nur dass zum einen kaum Fahrzeuge verfügbar sind und zum anderen sich die Nachfrage aufgrund seiner geringeren Prominenz zu Lebzeiten auch in überschaubaren Grenzen hält. Passt der Bayer ins Portfolio, kann der Einkauf lohnen, denn auch der touring wird in Sachen Wertzuwachs auf der Sonnenseite stehen, zumal BMW-Klassiker gerade in den letzten Jahren deutlich an Zuspruch gewonnen haben. Da lohnt sich ein Flirt mit dem Nischenmodell möglicherweise auch finanziell.

Fazit:

Wer hat nun das Duell um das Tester-Herz gewonnen? Eindeutig läßt sich das nach einem intensiven Rendezvous mit den beiden Probanden nicht beurteilen. Der BMW ist speziell und genau deswegen der Favorit des Autors. Sein Design ist eine Spur feiner, seine Anmutung eher nobel und sein Fahrverhalten weniger sportlich. Der Golf ist klar das Image-stärkere Auto, er ist alltagstauglicher und am Ende immer noch ein sicheres Investment. Aber er ist eben auch ein Golf, der damals ein sehr modernes Auto war und heute noch ist, was etwas zu Lasten des Oldie-Flairs geht.

Bild VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – die Kompakt-Klassiker haben unterschiedliche Reize.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – die Kompakt-Klassiker haben unterschiedliche Reize.

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VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Verglichen mit dem GTI ein echter Exot.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Zwei Generationen Kompaktsportler
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Beide bieten auf ihre eigene Art und Weise viel Fahrspass.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Der Golf GTI hat in Sachen Fahrleistungen klar die Nase vorn.
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – Klassenprimus vor Aussenseiter
VW Golf GTI vs. BMW 1802 touring – chronologisch inkorrekte Fahrzeugfolge
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von cl******
15.12.2021 (10:13)
Antworten
"Der Begriff "Generation Golf" ist doch jedem bekannt und zum Synonym für die 70er Jahre geworden."
"Der Audi 80 wurde zusammen mit dem VW Passat entwickelt und die Motoren sind eben Familienmotoren, da muß man keinen Unterschied mehr zwischen Audi und VW machen."
Genau das meine ich! Sie haben alles bestätigt....
Der Audi 80 war bereits als GT (mit 100 PS ab 1973) und dann ab 1975 mit 110 PS als Audi 80 GTE im Markt. Der Audi 80 B1 also Jahre früher als kompakter Sportler im Markt, als der Golf. Nicht besonders glücklich von mir ausgedrückt. Ich bitte um Nachsicht.
Mich nervt diese Beweihräucherung des golf zumal die Entwicklungsarbeit des Motors eben bei Audi geleistet wurde und nicht bei vw. Ob ich diesen Unterschied mache, überlassen Sie doch bitte mir!
Antwort von cl******
19.12.2021 (11:02)
Simca 1100 TI 1972?
Ja, auch ein schönes Auto! Ich kann aber nicht mitreden, was die verfügbaren Motorisierungen angeht und insofern auch nicht beurteilen, ob das Auto zu den sportlichen Kompaktfahrzeugen zählt.
Den Alfasud kann man da schon einordnen, obwohl er keine Heckklappe hatte, wie richtig korrigiert wurde. Aber wenn es um das Thema sportliche Kompaktfahrzeuge geht, war der Golf GTI nunmal nicht der Begründer der Klasse. Selbst im Konzern nicht. Um diese Klarstellung geht es mir eigentlich nur.
Ehre, wem Ehre gebührt, aber die steht dem Golf GTI an dieser Stelle nicht zu!
von cl******
14.12.2021 (16:12)
Antworten
"Generation Golf"? "Golf Klasse"? Was soll denn der Mist?! Der Motor (danke für die zahlreichen Hinweise im Artikel...) ist ein Audi Motor! Bereits Jahre vor der Büchse aus Wolfsbug erschien der Audi 80 GTE - der schon deshalb nicht der "wahre GTI" sein darf, weil er nicht so getauft wurde? Was ist mit Alfa? Da gab es ebenfalls lange vor Erscheinen des vw etwas sportliches Kompaktes mit Heckklappe, wenn denn die Audi Karosse zu stufenhecklastig gezeichnet sein sollte.
Ich schließe mich deutlich einem Vorredner hier an! Der vw ist und bleibt überbewertet! Der bmw ist, jedenfalls für mein Auge, das attraktivere Auto im Vergleich zum vw. Alledings bmw.... Filmtipp: "Das Schweigen der Quandts" Jetzt noch Lust auf bmw? Ich nicht!
Antwort von ru******
15.12.2021 (09:21)
Favicon
Der Begriff "Generation Golf" ist doch jedem bekannt und zum Synonym für die 70er Jahre geworden. Das hat nichts damit zu tun, daß der Audi 80 schon zwei Jahre vor dem Golf herauskam. Und der Alfa Sud, den Sie wohl meinen, er hatte leider keine Heckklappe (erst viel später im zweiten Sud-Modell der 80er). Trotzdem war auch er vor dem Golf da, weil die Italiener eben immer modern sind. Auch der Sud ist ein typisches Beispiel für die modernen 70er. Auch Renault 5 (mit Heckklappe!), Fiat 127 (im ersten Jahr noch ohne Heckklappe), später Polo, Audi 50, Fiesta, usw.. Eine preisliche Bewertung habe ich keine dazu geschrieben, absichtlich nicht. Der Audi 80 wurde zusammen mit dem VW Passat entwickelt und die Motoren sind eben Familienmotoren, da muß man keinen Unterschied mehr zwischen Audi und VW machen. Der 80 GTE kam nicht "Jahre" vor dem Golf GTI, sondern nur ein einziges früher heraus.....
Antwort von du******
17.12.2021 (16:25)
Simca 1100 TI 1972?
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