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Gaisbergrennen 2011 - Ring frei!

Bruno von Rotz - 05.06.2011

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Gedränge auf dem Salzburgring - Fahren im Pulk

Samstag vormittag war für die Teilnehmer des Gaisbergrennens 2011 das Fahren auf dem Salzburgring angesagt. Sein Auto auf einer Rundstrecke zu bewegen ist immer etwas besonders, viel Platz, breite Streckenführung, lange Geraden locken zum Ausloten von Grenzen. Entsprechend war schon früh am Morgen ein bisschen Nervosität spürbar und selbst die Piloten, die erst um 11:00 in einer späteren Gruppe zum Zug kamen, trafen schon früh am Salzburgring ein.

Mercedes-Benz 190 SL vor schmächtigem Wettbewerber auf dem Salzburgring

Auch die Salzburgring-Wertung war nach dem Gleichmässigkeitsprinzip angerichtet, zuerst fuhr man Trainingsrunden, dann eine Referenzrunde und dann ging es darum, diese Referenzzeit mit möglichst geringen Abweichungen über mehrere Runden einzuhalten. Danach konnte man den Ring unbeschwert geniessen, was denn einige Teilnehmerfahrzeuge auch sichtlich genossen. Da fielen verschiedene Sportwagen mit guten Rundenzeiten und sportlicher Fahrweise auf.

Alvis 12/70 auf dem Salzburgring

Doch aufgepasst, man konnte sich auch übertun. Ein Porsche 356 musste denn auch bei der Schikane nach dem Zielbereich aus dem Kies befreit werden, was zu einer Rotphase führte.

Ford Galaxie 427 auf dem Salzburgring

Spannend war es aber auch für die Zuschauer, nur selten kann man derart unterschiedliche Fahrzeugkonzepte im Vergleich beim schnellen Kurvenfahren beobachten. Einen geradezu riesiger Ford Galaxie neben einem Bizzarrini oder Austin zu sehen, das erlebt man nicht alle Tage.

Bizzarini Strada beim letzten Lauf zum Gaisbergrennen 2011

Für den Nachmittag war dann als Abschluss nochmals eine Wertungsfahrt auf den Gaisberg angesetzt. Zum letzten Mal fuhren die Teilnehmer die herrliche Strasse zum Gaisberg hoch, viele bereits mit nur noch geringer Zurückhaltung, waren doch bereits viel zu viele Strafpunkte zusammengekommen und eine aussichtsreiche Positionierung nicht mehr möglich. Bei schönstem Frühsommerwetter und grossem Publikumsaufmarsch kamen die noch in der Wertung verbliebenen Fahrzeuge allesamt weitgehend problemlos oben auf dem Berg an. Ein wenig ausgedünnt war das Feld nämlich schon, die letzten Tage hatten bei der betagten Technik hie und da Opfer gefordert.

Weidwunder Fiat Abarth 850 TC fährt den Gaisberg hoch

Am Abend fand dann im Hangar 7 traditionsgemäss die Siegerehrung statt, viele Pokale wurden überreicht, die zehn anwesenden Damenteams geehrt und die Kurzversion des Gaisberg-2011-Films gezeigt.

Bis zum nächsten Jahr, wir kommen wieder! Und wir werden in Kürze natürlich auch noch ausführlicher vom Gaisbergrennen 2011 berichten.

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