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Fribourg2020

Im Lotus Eleven am Gaisberg

Daniel Reinhard - 21.06.2011

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Im Lotus Eleven von 1957 auf dem Weg zum Gaisberg

Man gönnt sich ja sonst nicht`s …….aber einmal im Jahr macht man eine Ausnahme. Es muss nicht unbedingt die Mille Miglia sein, auch nicht dringend Goodwood, aber der Gaisberg wird so langsam zum „MUSS“, denn dieser Event bietet eine geniale Alternative. Man kommt zum Fahren und zwar richtig, auch mit schnellen Autos, sogar mit Rennwagen, trotzdem kommt das Gesellschaftliche nicht zu kurz. Wo sonst kann man fünf mal die über 8,6 km zum Berg hoch brettern, dazu noch eine halbe Stunde auf der Rennstrecke seine Lust am Fahren befriedigen. Und die Autos mitten in der Stadt dem begeisterten Publikum präsentieren, überall nett empfangen und sensationell kulinarisch verwöhnt werden? All das bietet Salzburg mit dem Gaisberg-Rennen.

Lotus Eleven (1957) beim Start zum Gaisberg

Die Strecke hinauf auf den Gaisberg ist rund 8,6 km lang, ist flüssig zu fahren und wird mit den nur zwei Spitzkehren nicht zur materialmordenden „Stop and Go“ Orgie! Meist im dritten, aber auch ab und zu im vierten Gang geht es bis ganz hinauf zum Sendeturm. Es ist ein absoluter Hochgenuss auf dieser anspruchsvollen abgesperrten Strecke ohne Angst vor Radarfallen zum Gipfel hoch zu stürmen. Den Streckenrekord hält mit 3.41,54 Minunten nachwievor Gerhard Mitter aus dem Jahre 1968 im 909 Bergspyder Porsche. Da sind wir heute weit entfernt davon, aber das tut dem Spass keinen Abbruch.

Lotus Eleven (1957)

Der Salzburgring ist eine heute sehr gut ausgebaute Rennstrecke, die auch Fehler verzeiht. Vielleicht ist die Gerade für diverse historische Fahrzeuge etwas zu lang, während sich die richtigen Rennsportwagen im Feld hier natürlich richtig wohl fühlen. Oft hat man dann schon mal eine Begegnung der dritten Art. Im Lotus mit knapp 200 km/h unterwegs, im Spiegel erscheint nur kurz ein 917/10 aus dem Jahre 1969, und schon ist er an dir vorbei und auch schnell aus deinem Blickfeld verschwunden. Ich glaube, mit gut 300 km/h ist keine Gerade zu lang. Ich hatte eigentlich das Gefühl flott unterwegs zu sein, aber im Gegensatz zu diesem Can-Am Auto stand ich still. Absolut beeindruckend, was gute 10 Jahre Rennsporttechnik, viel Hubraum und Leistung ausmachen. Genauso verhielt sich aber auch das Kräfteverhältnis vom Lotus zum Vorkriegs-Kompressor-Rennwagen.

Lotus Eleven (1957)

Das Fahren im bunt gemischte Feld machte grossen Spass und liess einem die Fahrdynamik verschiedener Autos studieren und mitfühlen. Wie viel früher als mein Lotus muss ein Ferrari 275 GTB bremsen, oder wie vehement der 917/10 beschleunigt.

Ich möchte es nicht unterlassen den 3 Federführenden Personen Dr. Gert Pierer, Thomas Matzelberger und Hermann Schwartz im Namen von Zwischengas sowie allen Teilnehmern ganz herzlich zu danken und wir freuen uns schon jetzt auf den Gaisberg 2012.

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