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Vor 60 Jahren - in der Automobil-Revue vom 24. Januar 1951

Bruno von Rotz - 24.01.2011

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Nicht nur “die Gefahren der Angetrunkenheit bei Motorfahrzeugführern” sind ein Thema vor 60 Jahren, genauer gesagt in der Automobil-Revue vom 24. Januar 1951 , sondern auch die Rallye Kapstadt-Algier, die mit einer Gesamtstrecke von über 15’000 km eine enorme Herausforderungen für Teilnehmer und Fahrzeuge darstellte.
Peugeot nutzte auf jeden Fall die erreichten Ergebnisse sofort für eine Werbung in eigener Sache, sprich zur Promotion des offensichtlich robusten Peugeot 203.

Werbung für den Peugeot 203 - Rallye Kapstadt-Algier

Wissenschaftlich fundiert und für Rallye-Fahrer ebenfalls interessant ist eine Abhandlung über “den Charakter der Schlussprüfung beim Monte Carlo Rallye”, der sich auf Seite 5 findet.

Ein interessanter Artikel findet sich auf Seite 9 unter dem Titel “Dornenvolles Parkierungsproblem in den USA”.

Parkieren in den USA im Jahre 1951

Die Symptomberschreibung liest sich dann wie folgt:
Eine überspitzte Formulierung des Parkierungsproblems stammt von einem amerikanischen Städtebauer, der vor einigen Jahren sagte: «Demnächst muss sich entscheiden, ob unsere Städte von Autos bewohnt werden sollen oder von Menschen.” Wenigstens zahlenmässig scheinen in manchen Gegenden und zu manchen Tageszeiten die Autos den Menschen überlegen; sie bilden eigentliche Wagenburgen, die in ungebrochener Front die Strassenseiten säumen und nur hier und da eine winzige Lücke lassen, durch die verängstigte Fussgänger zum Sprint quer über die Strasse ansetzen.
Die Beschwerden gehen aber nicht nur von Fussgängern aus —die meisten Fussgänger sind in den USA ja dann, wenn sie nicht Fussgänger sind, ebenfalls Autofahrer. Viel ernster sind die Vorwürfe von anderer Seite. Die Feuerwehr protestiert dagegen, dass die langen Ketten oft doppelt zweireihig parkierter Wagen ihr das Manöverieren der langen Feuerwehrwagen erschwere. Die Strassenreinigungsverwaltung verzichtet darauf, sich zu den Mülleimern durchzukämpfen oder womöglich unter und zwischen parkierten Wagen den Unrat fortzuschaffen. Am lautesten protestieren die Autofahrer selbst. Jeder, der seinen Wagen irgendwo parkiert, muss ihn ja vorher benutzt haben, und der Uebergang vom Fahren zum Parkieren schafft Probleme, die in keiner Fahrerprüfung vorkommen. Namentlich in den grösseren Städten ist die folgende Kopfrechnung an der Tagesordnung: «Um zur 23. Strasse zu kommen brauche ich eine halbe Stunde. Zum Parkieren brauche ich eine weitere halbe Stunde — wenn ich Glück habe.» Ergo benutzt man, wenn es geht, Autobus oder Strassen-, Untergrund-, bzw. Vorortbahn.

Und das war vor 60 Jahren, da passte der kleine Kaiser Henry J gut, denn der war ja vielleicht mit seiner verringerten Parkfläche in der Lage, die Situation ein wenig zu entschärfen.

Der kleine Kaiser Henry J mit verringerter Parkfläche

Und da war noch das Inserat, mit dem ein unbekannter Verkäufer seinen Maserati Rennwagen (6 Zylinder, 1500. Kompressor, tiefgelegtes Rohrrahmenchassis. In tadellosem Zustand. Wunderbare Maschine. ....) für 10’000 Franken unter Chiffre 26186 anbot.

Lang ist es her!

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