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Ein Geländewagen für fast zwei Millionen?

Bruno von Rotz
25.05.2021

Ford Bronco "Big Oly" (© Mecum)

Das gibt’s nicht jeden Tag. Ein Geländewagen des Typs Ford Bronco wurde an der Mecum Versteigerung von Indianapolis am 21. Mai 2021 für sage und schreibe USD 1,87 Millionen versteigert.

Nun war dies natürlich kein ganz normaler Bronco, sondern der Baja-1000-Sieger von 1971 und 1972, gefahren von Parnelli Jones und Bill Stroppe. Bekannt wurde der Wagen unter der Bezeichnung “Big Oly”, weil der Sponsor die Olympia Brewing Company war.

Mit dem Basisfahrzeug hatte der Rennwagen auch nur noch bedingt etwas zu tun, denn der Mechaniker Dick Russel setzte auf einen Rohrrahmen und eine Karosserie aus Kunststoff und Aluminium. Als Motor kam ein Ford Windsor V8 zum Einsatz. Auf dem Dach thronte ein enormer Flügel. Keine 1,2 Tonnen brachte der Allradler auf die Waage und an ihm hatten sich alle kommenden Baja-Rennwagen-Konstrukteure zu orientieren.

Silhouette Ford Bronco "Big Oly" (© Mecum)

So kann man also verstehen, dass ein restaurierter Baja-1000-Sieger einen Aufpreis gegenüber einem normalen Geländewagen erfordert, ob die fast USD 1,9 Millionen gerechtfertigt sind, kann nur der Käufer beantworten.

Das teuerste Auto an der Indianpolis-Versteigerung von Mecum war der Ford Bronco übrigens nicht, denn ein Duesenberg Model SJ als Rollston Convertible Victoria von 1930 kam sogar auf USD 2,97 Millionen.

Ergebnisse und Einblicke in die Mecum-Versteigerung gibt’s auf deren Website .

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