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Kennen Sie den Galy?

Bruno von Rotz
15.05.2021

Galy von 1954

Mitte der Fünfzigerjahre waren Kleinstautomobile sehr populär. Immer wieder entstanden neue Firmen und Modelle, darunter auch der französische Galy. Erstmals der grossen Öffentlichkeit vorgestellt wurde der Galy Vibel auf dem Pariser Autosalon 1954. Die Automobil Revue schrieb beim ersten Auftauchen des kleinen Coupé im Oktober 1954:
“Noch immer erscheinen in Paris neue Kleinstwagen von bisher unbekannten Marken, obwohl sich doch bisher keine durchzusetzen vermocht hatte. Dieses Jahr trägt die neue Marke den Namen Galy. Die Hauptdaten der Erzeugnisse eines mutigen Konstrukteurs sind folgende: drei Modelle, Vistand-Zweitakt mit 175 cm3, Preis ca. 250’000 fFr., Vibel-Viertakt mit 250 cm3, ca. 300’000 fFr., Visport ähnlich Vibel, zweisitziges Coupé, Einzylinder-Heckmotor, Dreiganggetriebe, «progressive» Federung und – allerdings nur an den Salonwagen – Antrieb nur eines Hinterrades.”

Galy Vibel Antriebseinheit 1955

Im Frühjahr 1955 fand sich sogar auf dem Genfer Autosalon ein Galy. Die Eckwerte der stärkeren Variante mit Viertaktmotor wirkten innovativ, verfügte der Wagen doch über ein Rohrrahmenchsasis und Einzelradaufhängungen rundum. 295 cm lang und 150 cm breit war das zwei- bis dreiplätzige Coupé mit Stahlblechkarosserie und es wog 280 kg. Mit 15 PS sollten sich 83 km/h erreichen lassen und dies bei einem Verbrauch von nur 4 Liter pro 100 km.

Das tönte alles gut, aber ein Erfolg war es nicht. Man spricht von rund 100 gebauten Galy Automobilen bis 1957, überlebt haben dürfte nur eine Handvoll von ihnen. Die Marke verschwand wieder.

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