Panther 400 - Das 3-Liter-Auto von 1954 hätte ein Erfolg werden können
Zusammenfassung
Unbekannter italienischer Strassenfloh aus den Fünfzigerjahren mit Diesel- und Benzinmotoren und rund 500 ccm Hubraum: Eigentlich hätte er perfekt in die Zeit gepasst, aber irgendetwas ist schief gelaufen – Wurden mehr als eine Handvoll gebaut von dem kleinen Revoluzzer?
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kleinstwagen
- Fortschrittliche Technik
- Verwunderte und begeisterte Fachpresse
- Vorläufer des Fiat 600 Multipla?
- Zagato legt Hand an
- Neuer Panther
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
1954 wurde in Italien ein Kleinstwagen vorgestellt, der den Namen einer Grosskatze trug. Mit der Wildheit eines Panthers (also der Raubkatze) hatte der Italiener jedoch reichlich wenig zu tun, schliesslich handelte es sich beim Panther 400 D um einen Kleinwagen mit rund 85 km/h Spitze. Aber die Italiener haben damit schon früh das 3-Liter Auto erfunden und die Kreation mit einer schmucken Coupé Karosserie eingekleidet. War der Panther 400 D damit der Ur-Ur-Grossvater des 3-Liter Lupo von Volkswagen? In den Fünfzigerjahren wurde die Bevölkerung in Italien zunehmend mit Klein- und Kleinstwagen mobilisiert, Fiat Topolino, Fiat Nuova 500 und Iso Isetta gehörten zum Strassenbild. Der Panther 400 passte auch in diese Kategorie, dürfte aber heute kaum noch jemandem bekannt sein. Um die Geschichte des kleinen Italieners ranken sich einige ziemlich mysteriöse Geschichten.
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Bilder zu diesem Artikel

Verwunderlich: rechtsgesteuertes Fahrzeug, obwohl sich Italien schon 1924 vom Linksverkehr verabschiedet hatte. Die Autos blieben zwar noch bis 1932 Rechtslenker. Es gab danach auf Wunsch auch noch Rechtslenker, das sich viele Fahrer damit auf Bergstraßen sicherer fühlten. Aber 1955 auch noch? Die Abbildungen vom Salon de l'Automobile de 1954 zeigen alle eine Rechtslenkung, ebenso die Prospekte. Vielleicht kann mir dies jemand erklären?















































































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