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Württembergische 2020

Scherbenhaufen F1

Daniel Reinhard - 01.07.2019

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Liberty Media wollte doch alles so viel besser machen. Mehr Action, viel mehr Spannung und noch mehr Gleichheit und das ganze viel, viel billiger. Und nun was genau hat sich in den zwei Jahren geändert? Nichts bis auf die Grid-Girls, denn die "können" mittlerweile zuhause bleiben. Nicht nur die Fans beginnen mit diesem Sport zu hadern, selbst die Fahrer machen sich bemerkbar mit Aussagen wie: "Das ist nicht mehr der Sport den ich so geliebt habe! Ich liebe den Rennsport. Diesbezüglich bin ich ein Purist. Ich mag die alten Fahrer und die alten Autos. Es ist immer eine Ehre, wenn ich mit den alten Helden sprechen darf. Ich würde mein Können viel lieber in ihrer Aera zeigen als in der heutigen Zeit." (Sebastian Vettel). 

Drei Mal hintereinander wurde jetzt ein Grand Prix am grünen Tisch entschieden. In Monte Carlo war Verstappen zweiter, wurde aber als Vierter gewertet. Dann die Strafversetzung von Vettel in Kanada, was ihm und den Tifosi den lang ersehnten Sieg kostete und jetzt auch noch Ricciardos zweifache 5-Sekunden Strafe in Frankreich, die ihm den siebten Platz stahl. Dabei war gerade der Dreikampf zwischen dem Australier im Renault, Lando Norris im McLaren und Kimi Raikkonen im Alfa-Sauber das bisschen Salz in der Suppe des gesamten Rennens. Und gestern wurde auch noch Verstappen fast der Sieg aberkannt, immerhin klärte sich dies bereits nach drei Stunden. Wo führt das nur hin?

Erinnern wir uns an den unvergessenen, drei Runden langen Zweikampf vor 40 Jahren, zwischen Gilles Villeneuve im Ferrari und René Arnoux im Renault, in Dijon 1979 (Sequenz auf Youtube anschauen). Heute würden damit wohl beide Fahrer öffentlich gesteinigt und mit einer lebenslangen Motorsport-Sperre verhängt, dabei bleiben den Fans genau diese Szenen für immer und ewig in Erinnerung und damit werden die wahren Helden gekürt.

Immerhin zeigte sich die Formel 1 gestern Sonntag in Österreich von einer anderen Seite, als Verstappen eine inspirierte Aufholjagd zeigte und am Schluss doch noch siegte. Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung ...

 

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Neueste Kommentare

 
 
al******:
03.07.2019 (22:25)
Formel 1 war und ist meines Erachtens langweilig und viel zu teuer.
Wer sich dies antut ist selber schuld.
So ähnlich, wie mit der Bundesiga. ich tue es mir nicht mehr an.
fu******:
02.07.2019 (20:29)
Der Respekt dem Gegner gegenüber, der Repsekt vor einem wirklich harten Manöver zum Schaden von Fahrzeugen und beiden Fahrern beim Abflug von der Strecke sowie Fahrverhalten und Einflußmöglichkeiten der Fahrer auf dieses führten zu einer solch spannenden Konstellation und dem daraus resultierende Zweikampf auf einer richtigen Strecke.
Beim GP von Österreich am Wochenende blitzte dieser Charakter wieder für einen Moment vor. Gut so.
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