Aus Links wurde Rechts
Der ehemalige Österreichring und heutige Red Bull-Ring ist seit Sonntag eine Kurve reicher. Nein er bekam natürlich keine Ecke dazu, aber ein Name hat gewechselt. So heisst der erste enge Rechtsknick nicht mehr "Castrol Edge" sondern neu "Niki Lauda-Kurve". Damit sind nun beide F1-Weltmeister des Landes, Jochen Rindt (Weltmeister 1970), der der Kurve 9 den Namen gibt und Niki Lauda (Weltmeister 1975, 77 und 84) in dem Grand-Prix Kurs verewigt.
"Uns bedeutet es besonders viel, natürlich auch für die Familie, weil es dem Niki so viel bedeutet hätte", sagte Birgit Lauda und sagt weiter: "Mit einer Kurve gab es ja die Geschichte, dass er schon einmal eine hatte und dann wurde sie ihm quasi weggenommen. Damals war er doch recht enttäuscht und traurig."
Als die Strecke noch A1-Ring hiess, war bereits eine Linkskurve nach Lauda benannt. Mit der Übernahme durch Red Bull erhielten die meisten Kurven jedoch Sponsorennamen. "Im Zuge der Umgestaltung des Rings ist sie irgendwie abhanden gekommen und das hat den Niki gestört", sagte Marko: "Ich habe ihm gesagt: Du kriegst wieder eine Kurve. Jetzt ist glaube ich der richtige Moment, um den Mythos, die Persönlichkeit und vor allem die Verdienste für den Motorsport, die Niki Lauda getätigt hatte, in würdiger Weise zu dokumentieren."
Das Bild, nun ein historisches Dokument, zeigt Niki Lauda am 21.6. 2014 bei der "Legend-Parade" anlässlich des GP Österreich bei seiner letzten Fahrt im Ferrari 312T2 von 1976 beim Durchfahren "seiner" Kurve. Servus Niki!


























