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SC74

Das Problem eines komplett originalen, noch nie restaurierten Klassikers

Bruno von Rotz - 19.06.2019

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Dino 246 GTS 1972 (© Sébastien Defaux - Courtesy Artcurial)

Vor zwei Tagen versteigerte Artcurial in Paris einen Dino 246 GTS aus dem Jahr 1972, oder versuchte zumindest ihn zu verkaufen. Der Dino mit Chassisnummer 03792 hatte von 1972 bis 2016 einer einzigen Familie gedient und in dieser Zeit nur gerade 13’600 Meilen (21’890 km) zurückgelegt. Der Wagen wurde kaum benutzt und noch seltener angefasst. So errang der Wagen dann auch im Jahr 2016 den “National Preservation Award from the Ferrari Club of America”, also einen Preis für einen kompletten Originalzustand. Das Interieur des Wagens ist wie zu Beginn und praktisch unangetastet.

Interieur des Dino 246 GTS 1972 (© Sébastien Defaux - Courtesy Artcurial)

Bei der Vorbesichtigung in Paris jedenfalls kamen viele Dino-Enthusiasten, um einmal einen unrestaurierten 246 im Originalzustand betrachten zu können.

Werkzeug und Zubehör des Dino 246 GTS 1972 (© Sébastien Defaux - Courtesy Artcurial)

Als es dann um das Bieten ging, war der Enthusiasmus allerdings doch etwas geringer. Mehr als EUR 240’000 wollte niemand aufrufen, bei einem Schätzwert von EUR 280’000 bis 320’000. So blieb der Dino unverkauft.

Motor des Dino 246 GTS 1972 (© Sébastien Defaux - Courtesy Artcurial)

Vielleicht störte die sehr sichtbare “Patina” auf der Aussenhaut, gemäss Artcurial die Folgen der kalifornischen Sonne, die Interessenten halt doch etwas zu sehr.

Front des Dino 246 GTS 1972 (© Sébastien Defaux - Courtesy Artcurial)

Die Frage wäre sowieso, was man denn mit einem derartigen Fahrzeug machen kann, sollte man es kaufen. Restaurieren in grösserem Umfang würde sicherlich den Charakter dieses Einzelstücks zerstören, im aktuellen Zustand aber möchte man den Wagen aber sicherlich nicht Wind und Wetter aussetzen. Punktuell konservieren und technisch auf gutem Niveau halten? Und möglichst wenig fahren, um den geringen km-Stand zu erhalten?

Neueste Kommentare

 
 
pl******:
25.06.2019 (09:49)
Vielleicht liegt das mäßige Interesse auch daran, daß der Dino bereits seit etwa April 2017 auf diversen Oldtimer-Messen, ( z.Bspl. Techno Classica) zum Verkauf angeboten wurde. Es will von dem Auto auch nicht so recht der Eindruck einer "jungfräulichen Unberührtheit" ausgehen. Der Dino wirkt z.Bspl. im Frontbereich eher so, als sei eine seinerzeit (unfachmännisch?) aufgebrachte Reparatur-Lackierung wieder abgeblättert, bzw. aufgeblüht...
ud******:
25.06.2019 (08:30)
Ohne das KFZ persönlich gesehen zu haben, meine subjektive Einschätzung:
- Es ist nur ein US-Modell.
- Der GTS ist vom Design her nicht so attraktiv wie der GT.
- Die Patina ist schon in Verschleiß/Abnutzung umgeschlagen. ===> mangelhafte Pflege und Fürsorge. Bei einem originalen Rennsportfahrzeug kann man typische Nutzungsspuren akzeptieren, nicht jedoch in dieser Ausweitung bei einem normalen Sportwagen.
Kaufen würde ich ein solches KFZ nicht.
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