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Originalzustand, “matching numbers” und die Klassikerzukunft

Bruno von Rotz - 22.06.2019

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Tesla Roadster (© Bonhams)

In der Vergangenheit war die Welt ja eine einfache. Man kaufte sich ein Auto mit Motor und Getriebe und hatte damit schon einmal drei Nummer, die heute, 30, 50 oder 80 Jahre später, am besten zusammenpassen, damit der Klassiker auch seinen Preis wert sein darf.

Allerdings war das Wechseln eines Motors in der Vergangenheit eine ziemlich häufig stattfindende Sache, die Autohersteller boten dafür sogar extra Tauschmotoren an.

Wie aber wird das in der Zukunft sein? Tesla beispielsweise offerierte schon beim Roadster Upgrades an, bei denen je nachdem Motoren und Batteriesätze ersetzt wurden. Tragen diese Komponenten Nummern? Sind sie für die Originalität ausschlaggebend? Gehen in Zukunft auch die Software-Stände in die Originalitätsprüfung mit ein?

Nach welchen Kriterien wird man bei einem BMW i8 in 20 Jahren die Originalität beurteilen? Reicht es, wenn noch der originale Dreizylinder an Bord ist oder müssen auch die Batterien und alle Elektromotoren aus dem Geburtsjahr stammen?

Es sieht sehr danach aus, dass sich das Thema “Originalzustand” in der Zukunft nicht weniger kompliziert darstellen wird als heute …

Neueste Kommentare

 
 
ga******:
26.06.2019 (08:42)
Dass die Sachlage nicht einfacher wird ist klar. Man kann ein wenig mit Analogschlüssen argumentieren, z.B. was ist ein Akku? Es ist ein Energiespeicher, gleich wie der Kraftstofftank. Niemand wird hier matching numbers erwarten oder suchen, sondern nur Baugleichheit des ggf. erforderlichen Ersatzes. Einen Elektromotor kann man, genauso wie einen Verbrennungsmotor, neu aufarbeiten, neu lagern, neu wickeln etc. Der wirkliche Knackpunkt bei allen neueren Fahrzeugen ist die Elektronik, vor allem die Hardware, denn deren Alterung ist leider irreversibel und um einen Systemwechsel kommt man kaum herum.
ka******:
25.06.2019 (07:45)
Es fängt schon damit an, daß die Lithium-Akkus aus Gründen der Gesetze der Elektro-Chemie altern.
Nach einer bestimmten Zahl von Lade- und Entladezyklen sind diese Akkus analog zu Blei-Akkus "am Ende".
Hinzu kommt daß Lithium-Akkus sehr sensibel auf Überhitzung reagieren und dann ein Fahrzeug schnell "mal ein Fahrzeug war".
Die Regeltechnik für derlei Akkus hat wie alle Elektronik ein überschaubare Lebensdauer, nach ca. 15 Jahren beenden elektronische Bauteile oft ohne Vorwarnung ihre Funktion.
Dieses Problem ist auch im militärischen Bereich längst bekannt aber dort nicht zufriedenstellend gelöst.
Wie in anderen technischen Bereichen müssen E-Motore nach einer gewissen Laufzeit bzw. nach soundsoviel Jahren eine neue Wicklung bekommen weil z.B. die Lacke zur Isolierung der Ankerwicklungen verspröden.
Selbst für Käufer von aktuellen Alltags-E-Autos stellt sich doch schon jetzt die die Frage ob in 8 Jahren, wenn nach heutigem Wissensstand die gegenwärtigen Akkus zum Wechsel fällig sind, es überhaupt noch "passende" Akkus gibt.
Das Thema ist komplex, es gibt da so viele Fragezeichen.
Für mich ist dieses Thema aber letztlich rein akademisch.
In meinem Alter denke ich keine 20 Jahre mehr in die Zukunft und bei den aktuellen Preisen für E-Autos könnte und wollte ich mir eh keines leisten.
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