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Wieviele Räder braucht ein Automobil?

Bruno von Rotz - 24.10.2013

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Bond Bug von 1968 (© Darin Schnabel - Courtesy RM Auctions)

Die Antwort auf die Frage, wieviele Räder ein Automobil braucht, ist eigentlich offensichtlich. 99.99% (oder mehr) der auf der Welt fahrenden Autos - wir sprechen von Personenwagen - haben vier Räder, die den Kontakt zur Strasse halten. Der Fiat Multipla ist ein Beispiel unter Tausenden.

Fiat Multipla von 2004

Doch das erste Automobil, der Benz Patent-Motorwagen von 1886, hatte nur deren drei, zwei hinten, eins vorne.

Benz Patent-Motorwagen von 1886 (© Daniel Reinhard)

Und auch H.F.S. Morgan befand 1909, als er den ersten Prototyp seines Three Wheelers baute, dass drei Räder genug seien. Nur dass er das Einzelrad hinten positionierte und damit ein Differential einsparte. Er blieb dieser Bauweise bis 1953 treu, denn er fuhr gut damit und hängte die meisten Vierräder seiner Zeit ab. 

Morgan Three Wheeler um 1928

Auch der Messerschmitt Kabinen-Roller, die BMW Isetta, die Heinkel-Kabine und andere Dreiräder der Fünfzigerjahre vertrauten auf das Prinzip mit zwei Rädern vorne.

Messerschmitt KR 200 von 1962

Die Briten aber dachten anders und setzten das Einzelrad beim Reliant Robin vorne statt hinten hin, mit dem Ergebnis, dass viele Robins kippten. Nichtsdestotrotz blieben sie beim Bau des Bond Bug bei dieser Bauweise (Bild oben), verbesserten aber die Strassenlage.

Und das andere Extrem? Nun, natürlich gibt es diverse Autos mit mehr als vier Rädern, ein spektakuläres Beispiel hierfür ist der Sportwagen, den die englische Firma Panther 1978 vorstellte. Er basierte auf dem Tyrell-Formel-1-Rennwagen, hatte also vorne vier kleine gelenkte Räder. Mit rund 600 PS sollte der Wagen damals 384 km/h schnell sein und 250’000 Franken kosten. Mit drei Rädern wäre das natürlich nicht gegangen ...

Panther Supersportwagen von 1978

Wer mehr über den dreirädrigen Morgan wissen möchte, sei auf unseren neuen Bericht zum Morgan Three Wheeler Super Sports von 1933 verwiesen.

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