Gewöhnungseffekt – Matra Sports M 530 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Nach einem Jahr des Serienbaus hatte sich die Fertigungsqualität des Matra Sports M 530 soweit stabilisiert, dass man von einem Auto verlässlich auf das nächste schliessen konnte. Obendrein hatte man sich im Laufe dieser Zeit auch an die anfangs kontroverse Karosserieform gewöhnen können. Dieser historische Testbericht klärt, ob der sportlich aussehende Mittelmotorflitzer hält, was er optisch verspricht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die Technik
- Am Steuer
- Auf der Straße
- Die Leistungen
- Zusammenfassung
- Technische Daten
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nach einer Periode der Ungewißheit, die ungefähr ein Jahr dauerte, hat nun der Matra jenen Fertigungsstandard erreicht, ab dem man dieser Marke wieder Glück für ein Come-back wünschen sollte. Einzelheiten über die erwähnte Periode brauchen wir nicht zu wiederholen. Seit seinem Debüt im März 1968 ist Vieles über ihn geschrieben worden. Nicht zuletzt, weil Matra mit einer Überraschung aufwartete: Es sollte ein Wagen für Twens werden, für die sportliche Generation um 20, doch das Ergebnis hielt diesem Anspruch nicht stand. Seiner Konzeption nach war dieses Auto auf einen ganz anderen Kundenkreis zugeschnitten. Ungeachtet dessen war eben diese Konzeption so interessant, daß diese originelle Lösung einiges Aufsehen erregte. Recht bald allerdings wurde es still um dieses Auto. Nur unregelmäßig und unverhältnismäßig zäh lief die Produktion im Karosseriewerk Brissoneau und Lotz in Creil an, dazu unter solch prekären Bedingungen mit solchen Toleranzen, daß kein Wagen dem anderen glich. Unter diesen Umständen schien es uns wenig Sinn zu haben, einen Testwagen zu bestellen. Erfahrungsgemäß wären positive oder negative Eindrücke dem reinen Zufall überlassen worden, denn ein Chassis war mit dem anderen nicht zu vergleichen.
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