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Unerwartetes Treffen am anderen Ende der Welt in Tokyo

Daniel Reinhard - 16.10.2013

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Marcel Fässler auf dem Audi Quattro Rallye-Fahrzeug am Klausenrennen 2013 bei der Talfahrt

Vielreisende versuchen oft über Wochen und Monate, einen gemeinsamen Treffpunkt zu organisieren und dann so etwas. Am Montag betrete ich um 7:40 Uhr nach längerer Zugfahrt von Suzuka über Tokyo (mit fünfstündiger Übernachtung) zum Narita-Airport kommend, müde und abgekämpft den Starbucks, um noch kurz vor dem mehr als 12 Stunden dauernden Flug nach Zürich in Ruhe einen richtigen Kaffee zu trinken.

Der “Laden” ist gut gefüllt und nur wenige Sitzplätze sind frei. Ich stelle mein Gepäck zu einem der freien Stühle und staune, als ich mir das Gegenüber genauer anschaue. Da sitzt der zweifache Le-Mans-Sieger und Weltmeister Marcel Fässler. Er ist auf dem Weg nach Fuji, wo am kommenden Wochenende ein weiterer Lauf zur FIA-Langstreckenweltmeisterschaft stattfindet. Mit grosser Freude über das spontane Treffen am anderen Ende dieser Erde trinken wir gemeinsam mehr als nur einen Kaffee.

Marcel Fässler, zweifacher Le-Mans-Sieger auf Audi

Bald schon sind wir beim Lieblingsthema: den alten Autos. Marcel fand sehr schade, dass ich nicht beim Klausenrennen dabei sein konnte (leider war der DTM-Lauf in Zandvoort nicht zu verschieben). Der Audi-Pilot war von der Veranstaltung im Glarnerland total begeistert. Er meinte, er hätte noch selten ein derartig begeistertes Publikum erlebt. Bei jeder Rückführung seien die Fans winkend am Strassenrand gestanden, so dass in ihm ein vergleichbares Gefühl hochkam wie bei den beiden Le-Mans-Siegen. Man hatte vor allem im Vorfeld zum Klausenrennen ja viel Negatives gehört, umso positiver wirkte nun das Feedback von Fässler.

Marcel Fässler auf dem Audi Quattro Rallye-Fahrzeug von 1983 am Klausenrennen 2013

Die Fahrt mit dem Rallye-Quattro hat den "R18 Piloten" extrem beeindruckt. Marcel erzählte: "Auf dem kurzen Stück vom Start bis zur ersten Kurve kam ich bis in den vierten Gang. Das Ding war extrem kurz übersetzt, bot nur eine Höchstgeschwindigkeit von rund 160 km/h, ging aber ab wie eine Kanonenkugel. Leider ist mir im letzten Lauf der vielgebrauchte Schalthebel abgebrochen. Ich dachte schon, dass ich aufgeben muss, aber ich konnte doch all die Fans nicht enttäuschen und so kämpfte ich mich mit nur zwei Fingern schaltend auf die Passhöhe."

Wir wünschen Marcel und seinen Teamkollegen viel Erfolg in Fuji am nächsten Wochenende!

Und den Bericht zum Klausenrennen mit vielen Fotos vom Fässler-Quattro findet sich hier.

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