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Armstrong Siddeley Star Sapphire - da verzichtet man gerne auf einen Chauffeur

Erstellt am 20. März 1980
, Leselänge 4min
Text:
Halwart Schrader
Fotos:
Archiv 
17

Zusammenfassung

Die betuchtere Gesellschaft Grossbritanniens liess sich gerne mit dem persönlichen Chauffeur in der Gegend herumfahren. Als jedoch der Armstrong Siddeley Sapphire im Herbst 1952 vorgestellt wurde, änderte sich dies schlagartig. Dieses Automobil war so angenehm anders und sportlich, dass man es sich nicht nehmen liess, selbst die Hand ans Steuer zu legen und die Leistung des Autos mal so richtig auszunutzen. Diese sportlichen Attribute und die allgemein sehr guten Leistungen verhalfen dem Star Sapphire und dessen Abwandlungen zu grosser Popularität. Doch wer hoch fliegt, der fällt auch tief. Die Marke verschwand, an den Star Sapphire können sich nur noch wenige erinnern. Ein guter Grund zurückzublicken ...

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Selbst ist der Mann!
  • Doppelt so hoher Preis für ein Modell mit Trennscheibe?
  • Viel altbewährtes mit einigen Neuerungen
  • Technische Angaben Armstrong Siddeley Star Sapphire (1959)
  • Der Wolf im Schafspelz
  • Letztendlich war der Kampf jedoch verloren...

Geschätzte Lesedauer: 4min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

In den fünfziger Jahren rangierte ein Siddeley in der Kategorie jener großen Briten, die dicht unterhalb Rolls-Royce und Bentley angesiedelt waren, wie etwa auch Daimler und Humber. Und wie so viele englische Automobilfabrikate, gehörte auch Armstrong-Siddeley zu jenen, die sich als Hersteller von Flugzeugmotoren einen guten Namen gemacht hatten. Ein Armstrong-Siddeley war etwas Besonderes; wenn man ihm entstieg, wurde man vorbehaltlos für einen Bankdirektor oder Earl gehalten. Um so überraschter waren brave Briten, als sich der biedere Armstrong-Siddeley Sapphire, im Herbst 1952 erstmals präsentiert, als ein nahezu sportliches Automobil entpuppte, mit Leistungswerten, die ein würdevoller Piccadilly-Chauffeur bisher stets zu ignorieren wußte. Die Konzeption war dennoch richtig: Siddeley-Eigner pflegten sich in zunehmendem Maße selbst ans Steuer zu setzen, und ein „owner-driver" war sportlichem Fahrvergnügen bei allem Komfortgenuss in wesentlich höherem Maße zugetan als ein Herrschafts-Chauffeur, eine Berufszunft, die im Nachkriegs-England ohnehin an innerer und äußerer Auszehrung litt.

 
4min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von pi******
26.03.2020 (20:59)
Antworten
Als Besitzer eine der 902 gebaute Star Sapphires werde ich gern ein paar Kommentar abgeben: 1) der gezeigte Motor ist ein 4 liter Star Sapphire mit 2 x Stromberg Vergaser 2) dritte Foto ist ein Sapphire 346 Limousine (381 bebaut 1955-1959). Es gab auch in 1960 einige Star Sapphire Limousine = 73, inkl. 2 "pre-production" Autos + 4 mal ohne Karosserie (3 hatten danach Leichenwagen karossier und eine war als Krankenwagen gebaut) 3) vierte Foto zeigt die standard 2 Speichen Lenkrad - die genannte 3 Speichen Lenkrad war NUR für ein paar Prototyp + "press demonstration" Autos ganz am Anfang eingebaut 4) letzte Foto ist kein 346 Sapphire sondern der Star Prototyp. 5) In der Technische Daten Tabelle : die erste 500 Autos waren mit 2 x Stromberg Vergaser bestückt; danach waren 2 x Zenith Vergaser benutzt - die gaben viel bessere Benzin Verbrauch (außer bei 150+ km/h, dann war es gleich soviel!) 6) heute verbrauche ich 14-15 l/100km bei meine Star 7) Armstrong Siddeley + Bristol Engines gab ab 1960 Bristol Siddeley...und ende der 60er zusammen mit Rolls Royce (Aero Engines) ein fusionierte Gross Firma für Flugzeug Motoren (der Regierung hat es fast "gezwungen") 8) der Star ist ein SEHR Unterschätztes Auto heutzutage 9) mein Antwort auf "was ist es?...nie gehört" ist 'es ist wie ein Rolls Royce aber VIEL rarer'! 10) für fl*****...habe ich vielleicht ein Kopie der Skizze...aber ich weiß nicht wie ich es hier als Anhang machen kann...bitte ein Email direkt an mich... Gary Hall, Armstrong Siddeley Group Germany in Bad Homburg E: siddeley (at) t-online.de
von fl******
25.03.2020 (16:58)
Antworten
Vor einigen Jahren entdeckte ich auf einer Armstrong-Siddeley-Website - leider ohne jeden Kommentar - die Zeichnung eines neuen Armstrong-Siddeley aus den 50er-Jahren, der stark der Flaminia-Limousine von Lancia nachempfunden und mindestens so elegant war wie diese, was etwas heissen will! Leider finde ich diese Zeichnung nicht mehr. Vielleicht war die Quellenlage zu unsicher. Ein solches Auto ware eine Sensation gewesen und hätte die Marke vielleicht gerettet. Denn hinsichtlich Design hatte Armstrong-Siddeley den Anschluss an die Zeit ziemlich verloren, was sich vor allem am jämmerlichen Design der beiden kleinen Typen Sapphire 234 und 236 zeigte. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg war der Armstrong-Siddeley 16 / 18 eine der ersten Neukonstruktionen, die in der Schweiz auf den Markt kamen. Mein Grossvater hat sich einen gekauft, und mit diesem Auto bn ich quasi aufgewachsen.
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